
Leere
Da ist etwas!
Ich kann es nicht füllen;
ich kann es auch nicht fest umhüllen.
Da ist etwas.
Ich spüre es immer.
Ich fürchte, es wird immer schlimmer.
Da ist etwas!
Was kann es nur sein?
Es ist wie ein Loch;
es schmerzt mich ungemein.
Was plagt mich da in schwachen Stunden?
Was wühlt in meinen alten Wunden?
Was hat sich da nur festgesetzt?
Was hat mich nur so tief verletzt?
In manchen Träumen taucht es auf.
Verunsicherung nimmt ihren Lauf.
Angst ist die Wurzel dieser Qual.
Gibt es noch eine andere Wahl?
Ich bin sehr gut so, wie ich bin!
Was hätt’ ich sonst für einen Sinn?
Ich ward geboren, um zu leben;
nicht, um was anderes anzustreben;
nicht, um zu tun, was andere wollen;
nicht, mich zu messen an dem „Sollen“.
Ich wurd’ geboren, um zu dienen,
mich mit dem Heiland zu versühnen;
mir klar zu werden, wer ich bin;
was Gott mir gab von Anbeginn.
Nun bin ich geboren in Jesus Christ,
der jetzt mein Herr und Vorbild ist.
Ich bin geliebt! Was will ich mehr!
Ich bin begabt! Ich dank’ Dir sehr!!
Ich bin erlesen - als Dein Kind.
Gott -, Vater –,
in Deiner Lieb’ ich Ruhe find’.

