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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Steine, Felsen, Gleichgewicht, Blumen

 

Liebe achtet

 

Hallo Du,

wenn ich jemanden achte,

ist das für viele Menschen noch lange keine Liebe,

und doch ist es ein wichtiges Element davon,

denn ich achte mein Gegenüber

   als ein eigenständiges, besonderes Wesen.

Als ein Wesen

mit eigenen, wertvollen Gefühlen und Empfindungen,

mit eigenen Gedanken, Hoffnungen und Befürchtungen,

mit einem eigenen bemerkenswerten Charakter

   und einer eigenen, auch liebenswerten Persönlichkeit.

 

Indem ich diesen Menschen achte,

   beachte und ehre ich ihn auch.

Ich bemerke ihn nicht nur,

   sondern ich erkenne das Bemerkenswerte in ihm

   und das fesselt mich und meine Aufmerksamkeit.

Ich merke auf, wenn ich ihn sehe oder in seiner Nähe bin;

   ich öffne mich für ihn und ich suche das Besondere in ihm.

Ist das nicht auch Liebe?

 

Achtsam begegne ich ihm, denn er interessiert mich.

Ich stelle ihn nicht vor vollendete Tatsachen,

sondern möchte – voller Wertschätzung und Respekt - herauszufinden,

   was er mir mitzuteilen hat,

   was er mit mir teilen möchte,

   was ich von ihm lernen kann.  

Ich suche sein Wesen, das was ihn ausmacht.

 

Nein, ich kann niemanden achten, wenn ich nur die Oberfläche beachte.

Das ist oberflächlich und würdelos;

das ist punktuelle Neugier,

   vergleichende, abwertende Gleichgültigkeit,

   das genaue Gegenteil von Liebe und Achtung,

denn wenn mein Urteil schlecht ausfällt,

   würdige ich diesen Menschen nicht,

   ich beachte ihn nicht weiter

   und das kann der andere als Verachtung empfinden.

 

Er fühlt sich in seinem Menschsein

   unbeachtet oder zurückgestoßen,

   vielleicht sogar ausgestoßen oder geächtet.

 

Die höchste Form der Missachtung aber ist der Hass,

   das bewusste Ausschließen eines Menschen,

   ihn in Acht und Bann zu versetzen,

   ihn seines Lebens nicht mehr froh werden zu lassen.

Aber selbst dann ist die Wurzel dessen Liebe,

   unverstandene, missachtete, verachtete, zurückgewiesene Liebe;

   eine Liebe, die nicht mehr achtet, die sich im Grunde selbst verachtet,

   die sich selbst in Frage stellt und aufgibt,

      um sich neu zu entdecken und entdecken zu lassen,

   die sich loslöst und einen neuen Anfang sucht,

   die Beachtung und Achtung sucht.

 

Oh ja, Liebe achtet!

Sie achtet hoch.

Sie achtet auch sich selbst.

Und dennoch stellt sie den anderen über sich;

sie gibt sich und dient,

sie freut sich an ihm und für ihn,

sie fühlt mit ihm und hat Verständnis für ihn.

 

Wohl dem, der anderen Achtung entgegenbringt,

denn der bringt Segen und wird auch selbst gesegnet.