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Liebe ist neidlos

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Trophäe, Gewinner, Sieg, Wettbewerb

 


Liebe ist neidlos

Hallo Du,

was ich anderen neide,

das gönne ich ihnen nicht.

Ich neide es ihnen,

weil ich es gerne hätte,

weil ich genau das haben möchte

    - und noch vieles andere –

und weil ich der Meinung bin,

   dass ich es viel mehr verdienen würde.

Ich gönne es ihnen nicht,

weil ich mich mit ihnen in einem Wettbewerb sehe,

weil ich mich für besser, schöner oder gescheiter halte

   und mehr sein möchte, als ich in Wirklichkeit bin,

weil etwas in mir nicht richtig ist.

 

Warum nur?

Welcher Drang und welche Sucht bestimmen mich?

Welcher Teufel reitet mich?

Geht nicht jeder Mensch seinen eigenen Weg?

Ist nicht jeder Erfolg oder Besitz

   eine ganz persönliche und individuelle Aufgabe und Herausforderung,

   damit umzugehen und darüber hinauszuwachsen? 

 

Ich bin doch nicht weniger wert,

wenn ich etwas nicht habe.

Dafür habe ich eben etwas anderes,

das besser zu mir und meinem Wesen passt.

In der Unterschiedlichkeit liegt doch

   die Besonderheit und Persönlichkeit.

Das gilt auch für das Haben und Sein.

 

Ja, ich gönne den anderen ihr Leben,

   Ihre Lebensumstände, ihren Besitz und ihren Erfolg.

Ich erkenne an, dass das zu ihrem Lebensweg

   und zu ihrer Lebensaufgabe gehört

   und dass wir letztlich den gleichen Weg der Erfahrung,

   Selbstfindung und Selbstüberwindung gehen,

   der uns unserer Bestimmung und Gott näher bringt.

 

Weil jeder ein Teil des Ganzen ist,

   zu dem auch ich gehöre;

weil jeder einmalig und besonders ist;

weil jeder sein eigenes Ränzlein trägt,

   angefüllt mit Gutem und Schlechtem,

gönne ich ihm alles und neide ich ihm nichts.

 

Damit zeige ich meine Liebe und Achtung.

Damit nehme ich mein eigenes Schicksal

   und meine eigene Verantwortung an.

Damit zeige ich mein Vertrauen in Gott

   und in seine weise Führung für jeden Menschen.

 

In meiner selbstlosen Liebe erkenne ich,

dass jeder genau das bekommt, was er braucht

   und was ihm unter den gegebenen Umständen zusteht;

dass alles, was jemand hat, nur eine Leihgabe Gottes ist;

dass auch mein Leben, so wie es ist, einen höheren Sinn hat.

Die Art, wie jeder einzelne sein Leben sieht und gestaltet,

   bestimmt sein Leben.

Deshalb kann ich staunend und bewundernd

   anderen auf ihrem Entwicklungsweg zusehen

   und dankbar dafür sein,

   wenn ich dabei eine Aufgabe habe.