Endlich Berge versetzen Mt 21,21
Hallo Du,
denkst auch du manchmal,
dass bei dir erst etwas geschehen oder vorhanden sein muss,
bevor du aktiv werden kannst?
Ich bin noch so jung, so unerfahren, so unwissend, …
Ich bin noch neu, noch unsicher, noch unbedeutend, …
Ich kenne mich noch nicht aus.
Wann bist du alt, erfahren oder wissend?
Wann nicht mehr neu, sicher und bedeutsam?
Wann kennst du dich genug aus?
Merkst du, dass diese Ausreden relativ sind, ungewiss und bedeutungslos?
Kennst du die Aussagen:
Das traue ich mir (noch) nicht zu! - Ob ich das schaffe?
Das heißt, du vertraust dir und Gottes Führung (noch) nicht.
Ich würde ja gerne, aber ich kann doch nicht einfach … .
Ich würde ja gerne, aber ich habe doch keine(n) … .
Wenn ich Zeit habe, dann … .
Was hält dich zurück???
Vertraust du auf deinen inneren Impuls,
oder machst du dich von eigenen Bedingungen
und äußeren Gegebenheiten abhängig?
Ist dir eigentlich bewusst,
dass Gott dich zu einem autonomen Gebilde geschaffen hat.
Dein Körper funktioniert vollautomatisch.
Er meldet sich, wenn ihm etwas fehlt und wenn er deine Hilfe braucht.
Auch deine Gedanken funktionieren so.
Sie beschäftigen sich mit einer Gegebenheit oder einer Situation,
wenn du sie dahin lenkst und sie lösen sie, wenn sie dringlich anstehen.
Wären da nicht unsere Ängste, Zweifel und Unsicherheiten,
die sich auf alles vorher einstellen und vorbereiten wollen,
die alles „richtig“ machen wollen, (was ist schon richtig?)
die das, was wir tun wollen, hinterfragen und kritisch betrachten,
die unser spontanes Bauchhandeln verzögern oder zurückhalten,
die uns unterdrücken und hemmen.
Wer sagt, dass unser erster Impuls nicht richtig, echt und ehrlich ist,
dass er uns angemessen ist und deutlich macht,
wie es uns geht und was wir empfinden und meinen?
Auf wen wollen wir Rücksicht nehmen?
Machen wir aus unserem Herzen eine Mördergrube,
in der wir unsere Aufrichtigkeit begraben?
Gott hat dir Augen zum Sehen und Ohren zum Hören gegeben.
Er hat dir einen Mund zum Fragen und Bitten,
Beine zum Laufen und Hände zum Anpacken gegeben.
Er hat dir ein Herz gegeben, damit du es dir nimmst
und einfach mit dem beginnst, was du bereits hast.
Der Rest wird dir dazugegeben.
Das nennt man‚ learning by doing’.
Dein einfühlsamer Geist beschäftigt sich mit dem Problem
und verdeutlicht dir die Lösung. Plötzlich ist sie da.
Die meisten Lösungen lassen sich durch Loslassen finden,
durch lösen von einschränkenden und einengenden Gedanken
und gehen neuer, übergreifender Lösungsschritte.
Denke daran, dass du bereits alles hast, was du brauchst.
Du musst es nur benutzen und einsetzen. Es wird sich beim Tun vermehren.
Sei dankbar dafür
und mäkele nicht an deiner subjektiven Unvollkommenheit herum.
Gott hat dich für seine Aufgaben vollkommen geschaffen.
Wenn du rummäkelst, dann mäkelst du an ihm
und machst dir dein Leben unnötig schwer.
Überprüfe doch einmal deine Ziele und Werte.
Ist da nicht eine große Portion verstandesgeprägten „Ich will aber …“ drin?
Gibt es da versteckte, aufgesetzte Ziele, die deinem persönlichen Ehrgeiz
und vorrangig deinem Stolz, Hochmut oder Geltungsdrang dienen?
Denke, rede und handle aus dem, was du schon hast
und warte nicht auf das, was du irgendwann haben wirst oder könntest.
Warte nicht länger, sondern beginne.
Liebe, mit dem was bereits in dir liegt.
Vertraue auf dein Unbewusstes,
auf das, was vorhanden ist, was du aber noch nicht kennst.
Baue darauf, dass du durchs Tun dazulernst
und dabei sicher, erfahren und umsichtig wirst.
Vertraue darauf, dass du mit Gottes Hilfe Berge versetzen kannst.
Mt 21,21 Jesus erwiderte: «Wenn ihr wirklich glaubt und nicht zweifelt,
könnt ihr nicht nur dies tun, sondern noch größere Wunder. Ihr könnt
sogar zu diesem Berg sagen: 'Hebe dich von der Stelle und stürze dich
ins Meer!' Es wird geschehen.
Also, was sind deine Berge, Hemmungen und Probleme?
Beseitige sie – mit Gottes Hilfe.

