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Der Platz neben mir (Mt 29, 20-23)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Der Platz neben mir
   (Mt 29,20-23)

 

Mt 20, 20 - 23   Streit um die besten Plätze:

Da kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen Jakobus und Johannes zu Jesus.

Sie warf sich vor ihm nieder und wollte ihn um etwas bitten.

«Was willst du denn?» fragte er. Sie antwortete: «Gib meinen beiden Söhnen

in deinem Königreich die Ehrenplätze direkt neben dir!»

Jesus antwortete ihnen: «Ihr wisst ja gar nicht, was ihr da verlangt.

Könnt ihr denn das schwere Leiden ertragen, das auf mich wartet?»

«Jawohl», antworteten sie, «das können wir!»

Darauf erwiderte ihnen Jesus: «Ganz gewiss werdet ihr leiden müssen,

aber ich kann nicht bestimmen, wer einmal neben mir sitzen wird.

Wer diese Plätze einnehmen wird, bestimmt allein mein Vater.»

 

Mk 10, 43 – 44   Wer in Gottes Augen groß sein will, der soll allen anderen dienen,

und wer der Erste sein will, soll sich allen anderen unterordnen.

  

Hallo Du,

es gibt Menschen,

   die wollen unbedingt meinen Platz einnehmen, egal wo ich stehe und bin.

   Darin sehe ich ein Gefühl von Neid.

Andere stellen sich unter mich

   und beschweren sich ständig, dass sie von mir getreten werden.

   Darin sehe ich ein Gefühl von Minderwertigkeit

Wieder andere wollen sich über mich stellen und sie wundern sich,

   dass ich ihnen beim hochsteigen nicht helfe,

   nicht regungslos unter ihnen bleibe

   oder sie nicht dauerhaft über mir bleiben,

     weil sie nicht fliegen können und weil dieser Platz von Gott bereits besetzt ist.

   Darin sehe ich Überheblichkeit, Hochmut und Machtanspruch.

 

Weshalb ist es so schwer, den Platz neben mir einzunehmen?

Erstens ist da viel Platz und zweitens wären wir auf gleicher Augenhöhe.

 

Aber wahrscheinlich ist es gerade das.

Wo es viele Plätze gibt, sind nur wenige Ehrenplätze.

   Und wenn ich mich drehe oder bewege,

   werden immer wieder die Plätze direkt neben mir frei,

   es sei denn, die anderen bewegen sich ständig mit mir,

   um „ihren“ Platz nicht zu verlieren.

   Hier ist Bescheidenheit erforderlich und das Vertrauen,

   dass ein Ehrenplatz im Herzen reserviert ist.

Und, auf gleicher Augenhöhe erkennt man so leicht die Ungleichheit.

   Diese Erkenntnis schmerzt und manche versuchen sie auszugleichen,

   indem sie den anderen (auch vor anderen) schlecht machen und schlecht reden,

   ihn zu sich herunterzuziehen versuchen und an ihm herumnörgeln.

 

Die Kernfrage scheint dabei zu sein:

Wo ist mein Platz?

Mein Platz ist immer da, wo ich gerade bin,

   körperlich, seelisch oder auch geistig.

   Er ist nicht da, wo ich sein möchte;

     da fülle ich den Platz (noch) nicht aus und stehe deshalb anderen nur im Weg.

 

Wenn ich einen fundierten Standpunkt habe, nehme ich einen Platz ein.

Wenn ich eine besondere Fähigkeit habe, habe ich auch eine Aufgabe,

   die andere nicht so gut wahrnehmen können, weil sie diese Begabung nicht haben.

   Dafür haben sie andere Fähigkeiten, die ich nicht habe,

   und Aufgaben, die ich nicht so gut erledigen kann.

   Leider aber sind ihnen diese Fähigkeiten oft nicht bekannt oder nicht wertvoll genug.

Wenn ich gereift bin,

   wenn ich weiß, wer ich bin, woher ich komme und wozu ich lebe,

   dann weiß ich auch, wo ich hingehöre und wo mein Platz ist;

   dann weiß ich, dass jeder Mensch seinen festen Platz im Leben hat,

      einen Platz, den ihm niemand streitig machen kann,

      weil er dafür nicht die Eignung und Befähigung, nicht die Lebenserfahrung,

     und auch nicht das Wissen und Können hat.

Niemand kann auf dem Platz eines anderen glücklich sein.

Er wäre ständig über- oder unterfordert;

   er wäre unzufrieden mit sich und den anderen, unausgeglichen und unleidlich,

     weil er seinen Lebenssinn und Lebenszweck nicht findet und erfüllt

     und weil er in seinem Tun und Wirken keine Bestätigung und Erfüllung findet.

 

Wer bin ich?

Ich bin der, der ich bin;

   der, den Gott (so wie ich bin) für seine Zwecke erschaffen hat;

   der, der liebevolle Veranlagungen hat, die entwickelt

     und zur Ehre Gottes eingesetzt werden sollen;

   der, der im Leben lernen darf und soll,

     damit er seinen Platz im Reich Gottes findet und einnehmen kann,

     damit er den Willen Gottes für seinen Lebensweg erkennt.

 

Woher komme ich?

Ich komme aus der Unendlichkeit, aus dem irdischen Nichts,

   und wurde von Gott erschaffen und mit einem Lebensfunken ausgestattet.

Ich komme aus ihm - und war, bin und werde immer ein Teil von ihm sein.

Er ist mein wirklicher Vater und ich trage sein Wesen in mir.

Nach seinem Bilde bin ich erschaffen.

Wo er ist, ist mein Zuhause, mein Platz, mein Lebenssinn.

Er gibt mir ein Vorbild und einen Maßstab, Jesus.

Er ist die Quelle meiner Kraft

   und nur in der ständigen Verbindung mit ihm, bleibt sie es auch.

Mit ihm verbunden zu sein, ist eine Ehre, die Verantwortung beinhaltet.

   Sie verpflichtet zur Liebe, zu Verständnis, zu Barmherzigkeit und Güte.

   Sie verpflichtet auf ihn.

 

Wozu lebe ich?

Ich lebe, damit ich im weltlichen Leben, in der Herausforderung des Alltags,

   ihn, das Gute erkenne, und darin mich,

   damit ich meine negativen Seiten kennen lerne und überwinde,

   damit ich meinen freien, unbändigen Willen bändige und freiwillig seinem unterstelle,

   damit ich seiner Liebe und Weisheit vertraue und auf seinen Wegen gehe,

   damit ich ihn in diesem Leben anderen nahe bringe und ihm damit diene, und

   damit ich, im Geist erfahren und gestärkt, zu ihm in die Ewigkeit zurückkehre.

Ich lebe aus seiner Gnade, damit ich als sein Sohn einen Ehrenplatz neben ihm,

   neben Jesus, der zu seiner Rechten sitzt, einnehmen darf

   und ihn in seiner Regentschaft durch meine Gebete,

     durch mein Verhalten und mein Tun unterstütze.

 

 „Wäre es da nicht an der Zeit, du würdest dich endlich um den wahren Reichtum bemühen,

um das reine Gold, das im Feuer geläutert wurde?

Nur dieses Gold macht dich reich, und nur von mir kannst du es bekommen.

Lass dir auch die weißen Kleider von mir geben, damit du nicht länger nackt und bloß dastehst.

Kaufe dir Augensalbe, die deine blinden Augen heilt.

Es ist ein Zeichen meiner Liebe, wenn ich deine Schuld aufdecke und dich mit Strenge erziehe.

Nimm dir das zu Herzen und kehre um!

Merkst du es denn nicht? Noch stehe ich vor deiner Tür und klopfe an.

Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, bei dem werde ich einkehren.

Gemeinsam werden wir das Festmahl essen.

Wer durchhält und das Böse besiegt, wird mit mir auf meinem Thron sitzen,

so wie auch ich mich als Sieger auf den Thron meines Vaters gesetzt habe.“ (Offb 3:18 – 21)