Deprecated: str_replace(): Passing null to parameter #1 ($search) of type array|string is deprecated in /www/htdocs/w0102ae4/himmelsbriefe-j4/libraries/src/User/UserHelper.php on line 565
Wenn du nicht .., dann ...

Deprecated: htmlspecialchars(): Passing null to parameter #1 ($string) of type string is deprecated in /www/htdocs/w0102ae4/himmelsbriefe-j4/layouts/chromes/html5.php on line 26

Deprecated: htmlspecialchars(): Passing null to parameter #1 ($string) of type string is deprecated in /www/htdocs/w0102ae4/himmelsbriefe-j4/layouts/chromes/html5.php on line 26

Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates

 

Wenn du nicht ... , dann ...    (Innere Erwartungen)

Eine gottesfürchtige Frau namens Lydia hörte zu; und der Herr tat ihr das Herz auf, so dass

sie aufmerksam achtgab auf das, was von Paulus geredet wurde. (Apg 16,14 SCHL)

Hallo Du,

der verstorbene Pfarrer Wilhelm Busch schreibt zu dem einleitenden Bibelwort:

"Unser Herz ist also natürlicherweise verschlossen? So sagt es die Bibel. Und sie versteht mehr

von unserem Herzen als viele kluge Leute. Von Natur aus ist unser Herz wie - ja, wie ein

verschlossener Bienenkorb. Darin summt und brummt es schrecklich. Genauso ist es mit

unserem Herzen. Da drin ist eine mächtige Unruhe: Friedelosigkeit; Hochmut; Neid auf andere,

die bevorzugt sind; Angst; Sorgen; Gier nach Geld; allerlei Süchte; Verzweiflung und Menschen-

verachtung; Hunger nach Liebe und Freundschaft; trübe Fantasiebilder und edle Regungen.

Und all das will heraus und treibt uns hin und her. Wir aber können uns von all dem nicht

befreien. Denn unser Herz ist ja verschlossen."

 

Das, was da in uns eingeschlossen ist, das arbeitet. Es treibt uns um. Es bohrt und nagt.

Es formt sich zu inneren Gedanken, Bildern und Wünschen, dann schließlich zu versteckten

Erwartungen und Forderungen, die uns einstellen, beeinflussen, ausrichten und bestimmen.

Wir sind davon vergiftet und je mehr wir diese Gedanken unterdrücken, desto mächtiger

werden sie.

Unser ICH tobt: Wo bleibe ich? Was wir mit mir? Ich will auch glücklich sein! Ihr seid für mein

Glück verantwortlich! Du bist mir das schuldig!

Wenn du aufmerksam wärst, dann würdest du erkennen, was ich haben will.

Und wenn du mir nicht gibst, was ich haben will, dann kann ich auch anders, dann wirst du

meine Rache spüren, dann entziehe ich dir meine Liebe und auch mich.

 

Unser Herz ist auch verschlossen,

weil es sich dessen schämt,

weil es sich der Selbstsucht dieser Einstellung und Erwartungen bewusst ist,

weil es ahnt, dass jede Forderung unrechtmäßig ist,

weil es weiß, dass Bedingungen Gemeinschaft zerstören und das Ultimaten

   Drohungen sind, die alle Beteiligten zu Verlierern machen.

 

Das Schlimme ist: Das, was da in uns heimlich tobt, verändert und bestimmt uns.

Es tötet unsere Liebe und beeinflusst unser Verhalten.

Und obwohl es innen ist, dringt es nach außen. Es lässt sich nicht verheimlichen.

Wir sind unfreundlich und abweisend, ungeduldig und unausgewogen, kalt und hart.

 

Wo kommt das her? Da war früher vielleicht jemand kurz angebunden.

Vielleicht wiederholen wir das, was uns als Kinder gesagt wurde:

Wenn du nicht brav bist, musst du in die Ecke.

Wenn du nicht tust, was ich dir sage, dann darf du nicht Spielen.

Wenn du nicht gehorchst, bekommst du Hausarrest.

Wenn du dich nicht anstrengst, dann bleibst du immer dumm!

 

Das ist nicht gerade ermutigend oder aufbauend und es impft in das Kind eine Konsequenz

der Härte ein, die nicht kindgemäß ist. Besser wären zunächst Hinterfragen, erklärende

Zuwendung, liebevolles Verständnis. Und erst wenn das nicht hilft, ist Konsequenz nötig.

 

Wer kann bei so viel Strafandrohung noch Schwäche zeigen und Fehler zugeben.

Da werden Ängste geschürt und gefestigt und Lügen herausgefordert.

Solche Menschen werden trotzig, unselbständig und verantwortungsscheu.

 

Wir alle sind nicht perfekt und fehlerfrei. Wir sind keine Automaten, sondern empfindsame

und fühlende Wesen. Wer das nicht versteht ist gegen uns und macht uns schlecht.

Und wenn jemand etwas von uns verlangt, den wir nicht respektieren können, weil er uns

ständig verletzt, dann neigen wir dazu, das Geforderte gerade nicht zu tun.

 

Wir alle sind Kinder Gottes und brauchen immer wieder Liebe, Verständnis, Geduld und

vergebende Zuwendung. Ohne die werden wir gehemmt, verbohrt, hartnäckig und

uneinsichtig. Mit ihnen aber fröhlich, lernwillig, aufgeschlossen, vertrauensvoll und herzlich.

 

Bedingungen sind kalte Folterinstrumente von unbeholfenen Machtmenschen. Sie Diktieren

und binden nicht ein. Sie gehören endlich auf den Scheiterhaufen der Erziehung.