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Innere Bilder werden Wirklichkeit Teil 2 - Jesus in uns (Joh 17,22-23)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Innere Bilder werden Wirklichkeit (Teil II) - Jesus lebt in uns   (Joh 17,22-23)

 

Hallo Du,

wir Menschen speichern in unserem Gedächtnis alle, von den Sinnen wahrgenommenen

Ereignisse und Bilder. Sowohl Bilder vom Wirklichen, vom Erlebten, vom Gesehenen,

Gehörten, Gerochenen, Geschmeckten, Gefühlten, Gedachtem, Geträumtem und den

jeweiligen Empfindungen, als auch Bilder von nicht selbst Wahrgenommenem, von den

Sinneseindrücken und Erlebnissen anderer, die uns erzählt werden, von denen wir im Radio

hören oder im Fernsehen sehen oder in Büchern lesen. Aber erstaunlicherweise auch von

Nichtwirklichem, von Erdachtem, Erfundenem, Künstlichem und Erlogenem. Unser Gehirn

kann das nicht unterscheiden. Alle gespeicherten Informationen, positive wie negative,

werden uns zu Denk- und Handlungsgrundlagen, zu Leitbildern und Sichtweisen!

 

Aus diesen Informationen entsteht eine ganz eigene, innere Bilderwelt, die sich aus den

unterschiedlichsten Eindrücken zusammensetzt und mit der man dann die äußere Welt

subjektiv gefiltert wahrnimmt. Daraus ergeben sich oft Diskrepanzen und Spannungen.

Und aus denen, eventuelle Anpassungsnotwendigkeiten. Aber auch da sind wir sehr

unterschiedlich. Manche verharren lieber im Bisherigen, im bisher Bewährten, im ‚Weiter

wie gehabt‘, andere aber sind aufgeschlossen, lern- und veränderungsbereit. Viele pendeln

zwischen diesen Polen.

Nun noch eine Ergänzung zu unseren Träumen: Das Unterbewusstsein projiziert real

erscheinende Bilder und Bildfolgen ins Traumbewusstsein, besonders intensive dann auch

ins Wachbewusstsein. Denen wir geben oft eine große Bedeutung. Wir sehen sie als

Hinweise oder Omen, als neue Erkenntnis zur Gestaltung des weiteren Lebens und

Verhaltens.

 

Und jetzt kommt das Besondere dieser Bildsammelveranlagung: Die innere Bildwelt

ist bewusst und gezielt durch die eigene, phantasievolle Vorstellungskraft erweiterbar!

Diese ‚sich‘ gedachten Bilder vollbringen in uns wahre Wunder. Sie können Heilung,

Leistungssteigerung und Neuausrichtung bewirken. Sie verändern uns ganzheitlich,

körperlich, seelisch und geistig! Sie erweitern unser Potenzial und unsere Möglichkeiten!

Durch die Vorstellung etwas zu essen, wird der Hunger reduziert.

Durch die Vorstellung von Muskeltraining wird der Muskel verstärkt.

Durch die Vorstellung von verbessernden Arbeitsabläufen wird die Effektivität erhöht.

Durch die Vorstellung von idealen Bewegungsabläufen wird die Koordination verbessert.

Durch die Vorstellung von inneren Heilungsabläufen werden die Heilung gefördert und

beschleunigt oder sogar tödlichen Krankheiten besiegt.

 

Die Auswirkungen dieser Imagination, dieser inneren, bildhaften Vorstellung, dieses

erweiternde anschauliche Denken, dieser Einbildungskraft, basieren nicht auf Verstand und

Logik (die können das nicht erklären), sondern auf Hoffnungen und einem Glauben, der

Gedachtes 'für möglich hält'. Dazu helfen Denkleitsätze und Denkbilder wie:

  • Ich bin sensibel für mein Körpergeschehen.

  • Ich bin offen für Fremdes, Neues und Unverständliches und lasse mich ganz darauf ein.

  • Ich habe die Intuition, eine Eingebung , eine hoffende Ahnung, dass Veränderung,

  • Besserung, Heilung, möglich sind.

  • Etwas in mir sagt mir, dass das Erhoffte und Ersehnte wahr wird.

  • Ich baue dabei auf den allmächtigen Gott und seine vielfältigen Möglichkeiten, auf

    seine Liebe und sein Erbarmen für mich und darauf, dass er mir nur das gibt, was ich

    wirklich brauche und was mir und anderen nicht schadet.

 

Die Kraft der Imagination zeigt sich besonders in Verbindung von intensiven Gefühls-

erlebnissen und gleichzeitiger Entspannung durch Loslassen. Beispielsweise hatte ich

früher dauerhaft stark schmerzende Unterleibsbeschwerden. In einem Heilungsgottes-

dienst, (ich bin davon überzeugt, dass Gott hilft und heilt), beim inbrünstigen,

hingegebenen Singen, geschah es ganz plötzlich. Ich spürte eine Kraft, die mich im

Unterleib mild durchdrang. Danach waren die Schmerzen schlagartig verschwunden.

Mein Arzt kontrollierte danach die Veränderung mit Ultraschall und stellte fest, dass die

Entzündung gänzlich verschwunden und eine merkwürdige Einkapselung geschehen

war. Er konnte sich diese Veränderung und Heilung nicht erklären.

 

Ein weiteres Beispiel:

Im Hausgesprächskreis hatte ich bemerkt, dass

Menschen beim Erinnern und Erzählen von schmerzlichen Erlebnissen stimmlich, seelisch

und körperlich in das alte Leid und ihr damaliges Empfinden zurückfallen. Um sie zu

beruhigen gab ich ihnen dann oft meine Hand und holte sie so zurück aus dem Rückfall in

ihre Vergangenheit, aus ihrem Schmerz und Leid und ihrem Gefühl, hilflos und verloren zu

sein. Und durch die berührende Ablenkung und die gegebene Zuwendung wurden sie

wieder ruhig.

Ein Weg, um ohne fremde Hilfe den eingeprägten negativen Bildern zu entkommen, ist die

positive Visualisierung, das ist die ablenkende und überdeckende, bildliche Erinnerung an

schöne Lebenssituationen und Ereignisse. Auch darauf reagieren Körper und Seele sofort

und werden wieder ruhig.

 

Es ist gut zu wissen, dass wir irrealer oder real empfundener Angst und Pein nicht

ausgeliefert sind. Auch nicht den verdrängt und verborgen Belastungen, die noch im

Unterbewusstsein schlummern. Sie können durch Erinnern an freudige Ereignisse und an

innere Bilder von Leichtigkeit und Gelassenheit ersetzt werden.

Glaubt jemand, er/sie sei schwach, dann möge er/sie sich an die vielen Momente erinnern,

in denen er/sie stark war. Glauben manche, unbegabt zu sein, dann mögen sie daran

denken, was sie gerne machen, was ihnen leichtfällt und was sie glücklich macht und es

gedanklich ausmalen und tun.

Niemand ist unbegabt! Jeder hat ganz eigene Fähigkeiten und Begabungen, nur, manchmal

sind sie noch nicht entdeckt oder entwickelt. Oder, sie wurden bisher nicht gewürdigt.

Ich bin davon überzeugt:  Gott gibt jedem Menschen besondere, auch unterschiedliche

Gaben.

Wenn ich mich schwach, kränklich ungeliebt oder verzweifelt fühle, dann gehe ich

gedanklich zu Gott, lasse mich von ihm umarmen und empfinde dabei zurückkehrende

Ruhe, zusätzlich Geborgenheit, Schutz und Sicherheit wie auch Trost und Ermutigung.

Auch bekomme ich neue Kraft für die Rückkehr in die als schwer empfundene Realität.

Oder ich erinnere mich an die vielen Situationen, in denen Gott oder seine Engel mir ganz

nahe waren, mich vor Schlimmem bewahrten und mir weitergeholfen haben.

 

Ich habe entdeckt, dass es im Leben eine Kontinuität gibt, eine Stetigkeit in der Fortdauer

des Seins, eine oft verborgene Leitlinie, der wir langfristig folgen, die aber kurzfristig immer

wieder durch Umwege oder Abwege überdeckt wird. Wenn ich mich und meine innere Linie

verloren zu haben glaube, dann gehe ich in mich, um wieder darauf zurückzufinden.

Ich bin und werde, was mir vorbestimmt ist. Ich bin und werde aus dem, was ich aufnehme

und annehme. Ich bin und werde, was ich zulasse, was ich neu denke und mir neu vorstelle.

Meine Vorstellung beeinflusst mich. Sie lenkt mein Denken und Fühlen, mein Sein und

Werden, mein Leben und meine Zukunft.

Meine beschädigte, schwächende und schädigende Denk-Software kann überschrieben

werden. Gott kann das alte Programm löschen und ein neues installieren. Ich kann es

beschleunigen, indem ich ihm vertraue. Sein Rufen annehme und ihn machen lasse.

Das hört sich nach einem Trick an, mit dem ich mich selbst überliste. Und bei ‚Trick‘

mutmaßen wir schnell eine bewusste Täuschung. Und wir sagen: ‚Das geht doch gar nicht!‘

‚Das kann nicht sein!‘ ‚Das kann nicht funktionieren!‘ ‚Das kann nicht dauerhaft verändern!‘

Und unser Verstand bestätigt: Wunder sind nicht möglich! Aber:

Unser Verstand ist begrenzt. Er hat keine Ahnung, was alles möglich ist. Die Welt, die Natur,

das Leben, Gott, das alles ist viel mehr, als wir mit dem Verstand fassen können, was wir

verstehen können.

Beispielsweise haben wir keinen Wahrnehmungssinn für physikalische Kraftfelder. Sie

umgeben uns und sind Realität, doch wir bemerken sie nicht. Wir halten nicht für möglich

und wahr, was wir nicht bemerken, erkennen, wahr-nehmen können oder wollen.

Ein anderes Beispiel: Worte bestehen aus einzelnen Buchstaben in festgelegter

Reihenfolge. Der einzelne Buchstabe hat keine Bedeutung. Die Bedeutung entsteht erst

durch die Verbindung von Buchstaben. Nehmen wir das Wort ‚Apfel‘. Wir hören oder lesen

es und wissen, was gemeint ist. Doch der Begriff ‚Apfel‘ beinhaltet viel mehr: Ist er reif oder

unreif, süß oder sauer, frisch, saftig und schmackhaft oder alt und fad. Wir ergänzen das

aus der Erinnerung und legen eine eigene, erweiternde Deutung hinein. Wir machen den

Begriff für uns bedeutsam. Wir erweitern das ‚Wort-Bild‘ für uns.

Das Gleiche können wir auch mit anderen Worten tun. Wir können sie in Gedanken mit

vertrautem hinterlegen, sie uns ausmalen und sie dadurch stärker auf uns wirken lassen.

Dadurch wird Abstraktes konkret, Unverständliches verständlicher.

Ich habe viele biblische Begriffe mit dieser Erweiterung verbildlicht und verinnerlicht.

Zum Beispiel die Worte: Glaube, Liebe und Hoffnung, oder die Worte: Gnade, Güte,

Barmherzigkeit, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Treue, Rücksichtnahme und

Selbstbeherrschung, die als Früchte bezeichnet werden, die der Geist Gottes hervorbringt.

Dadurch kann ich sie besser verstehen und würdigen.

Ein weiteres Beispiel: Der Arzt verschreibt uns ein Medikament und sagt dazu, dass es

wirklich sehr gut sei. Und weil wir ihn schätzen, ihm vertrauen und glauben, halten wir das

für wahr. Wir wollen ja schließlich gesundwerden. Wir nehmen an, dass es wirklich hilft.

Und das Medikament hilft tatsächlich, selbst wenn es nur ein Placebo aus Traubenzucker

war. Es hilft, weil wir glauben, dass es hilft!

 

Imagination, verbildlichte Vorstellung, geht noch weiter. Sie ist eine selbstindizierte

Möglichkeit, Heilung zu ermöglichen und zu unterstützen. Sie stellt sich vor, wo und wie ein

Medikament im Körper hilft und malt sich aus, was anschließend wieder möglich ist. Sie

schaut sozusagen zu und bestätigt dessen Wirken. Dadurch verstärken wir die

Heilungsabsicht des Arztes und werden schneller gesund. Auch deswegen, weil wir gesund

werden wollen und darauf vertrauten, dass es tatsächlich geschieht.

 

Ich möchte den Ärzten nicht zu nahe treten. Viele haben mir schon oft geholfen. Ein

ehrlicher Krankenhausarzt hat mir einmal privat, bei einer Tasse Tee gesagt: ‚Wir Ärzte

können Leiden nur lindern. Heilen kann sie nur Gott!‘ Das hat meinen damaligen

Denkrahmen gesprengt und mir einen völlig neuen Weg gewiesen:

Gott hat eine starke Regenerations- und Heilungskraft in seine Schöpfung und in seine

Geschöpfe gelegt, auch in unseren Körper, in unsere Seele und in unseren Geist. In der

Verbindung mit ihm und im Vertrauen auf ihn werden diese Selbstheilungskräfte aktiviert.

Christen sind sein Tempel, sein Zuhause. Wir tragen seine Liebe im Herzen und sind uns

ihrer gewiss. Sein Geist wirkt in uns. Seine Heilungskraft wirkt in jeder einzelnen Zelle.

Jesus lebt in uns!

 

Die Bibel schenkt uns viele schöne, heilende und orientierende Identitätsbilder, innere

Bilder, die uns berühren, trösten, besänftigen, ermutigen und leiten, die uns Sinn und

inneren Frieden geben, die Wirklichkeit werden. Sie alle nutzen die heilende Kraft von Liebe

und Gemeinschaft. In Johannes 17,22-23 sagt Jesus: Ich habe ihnen (den Menschen, die du

Vater mir anvertraut hast) die gleiche Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit

sie eins sind, so wie du und ich. Ich lebe in ihnen und du lebst in mir; so sollen auch sie

vollkommen eins sein, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und dass du sie,

die zu mir gehören, ebenso liebst wie mich. (GNB)

 

Gott ist reine Liebe und Jesus ist mit ihm eins. Diese Liebe zeigt sich uns im Leben, Wirken

und Sterben Jesu, in der Vergebung und Befreiung aus unguten Bindungen durch ihn.

Jesus hilft, vergibt und heilt, weil wir vertrauen. Sein Heilungswunder geschieht in uns

selbst. Immer wieder betont er: ‚Dein Glaube hat dich gerettet‘. Unser Vertrauen in ihn

ermöglicht/bewirkt das Wunder. Ihm dürfen wir dabei gedanklich zusehen. Wir hoffen und

denken das Positive und ermöglichen, dass es wird. Glaube versetzt Berge!