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Der Generalhauptschlüssel (Mt 16,19 )

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Der Generalhauptschlüssel  (Mt 16,19 )

 

Ein Generalhauptschlüssel ist der Schlüssel der obersten Hierarchieebene;

es ist der Schlüssel, der in einem sehr großen Anwesen sämtliche Schlösser

auf- oder zuschließen kann.

 

Mt 16,19 Jesus sagt: „Ich will dir die Schlüssel zum Reich Gottes geben.

Wem du auf der Erde seine Sünde anlastest, der soll auch im Himmel damit

belastet sein. Und wen du auf der Erde von seiner Schuld freisprichst, der soll

auch im Himmel davon freigesprochen sein.»

 

Hallo Du,

heute Nacht hatte ich einen tollen, aufbauenden Traum!

Ich träumte von einem äußerst angenehmen Gespräch mit meinem obersten Chef.

   Er ist ein gütiger, wohlwollender und wissender Mann,

     der mich durch und durch kennt, annimmt und wertschätzt

     und der sich sehr viel Zeit für unser Gespräch nahm.

   Bei ihm konnte ich sein wie ich bin.

   Bei ihm fühlte ich mich, ohne viele Worte, verstanden und geborgen.

   Am Ende des Gesprächs drückte er mir verbindend, vertrauensvoll und wortlos

     den Generalhauptschlüssel für seine Liegenschaften in die Hand.

 

Ich musste mir erst einmal darüber klar werden, was geschehen war,

   was das bedeutete und wozu ich den Schlüssel benutzen könnte.

 

Es wurde mir bewusst, dass dieser oberste Chefschlüssel

   alle verschlossenen Türen öffnen kann. Wirklich alle!

Er gewährleistet mir, jederzeit durch alle Türen aus und ein zu gehen.

Er ermöglicht, dass ich mich überallhin frei und ungehindert bewegen kann.

Er erlaubt mir, Menschen, denen ich vertraue, mit durch die Türen zu nehmen.

Dieser Schlüssel lässt mir völlig freie Hand.

   Ich darf damit tun, was ich für richtig halte.

Und, was mir besonders wichtig erscheint, er ermöglicht mir,

   jederzeit und ohne Voranmeldung zum obersten Chef zu gehen und mit ihm zu reden.

 

Dieser Generalhauptschlüssel eröffnet ungeahnte Chancen und Möglichkeiten.

Aber was mich viel mehr beeindruckte, ist das Vertrauen meines Chefs in mich.

 

Unbegrenztes Vertrauen in meine Aufrichtigkeit und Treue.

Unbegrenztes Vertrauen in meine Rechtschaffenheit und Urteilsfähigkeit.

Unbegrenztes Vertrauen in mich und meine zukünftigen Entscheidungen.

 

Einen Hausschlüssel bekommen meist nur die, die in dem Haus wohnen.

Den Generalhauptschlüssel bekommen nur die,

   denen die wichtigsten Aufgaben im Haus übertragen ist,

   die, die in alle Zimmer, Ecken und Winkel schauen dürfen und sollen,

   die, denen eine Gesamtverantwortung übertragen wurde.

 

Wow! Ich fühle mich ungemein geadelt. Ich bin total dankbar, froh und aufgekratzt.

Ich freue mich ohne Ende! Ich sehe andere Perspektiven und erkenne erhörte Gebete.

Ich erahne Veränderungen, verbunden mit neuen Aufgaben, Wegen und Erkenntnissen.

Ich wurde aus meinen theoretischen Wünschen erweckt und zum Handeln bestimmt.

Durch den Traum habe ich Gelegenheit, mich darauf vorzubereiten und einzustellen.

Ich wurde darauf aufmerksam gemacht,

   kommende Chancen zu erkennen und sie ermutigt wahrzunehmen.

 

Der Traum enthielt noch andere erkenntnisreiche Hinweise und Gespräche,

   doch das Wesentlichste war die besondere Atmosphäre in allen Begegnungen.

Sie alle waren geprägt von Ruhe, Geduld und Verständnis,

   von Herzenswärme, Güte, Vertrauen und stillem Einvernehmen;

   von gegenseitiger Achtung, Wertschätzung, Zuneigung und Einbindung;

   von einem intimen, familiären Klima und einer allumfassenden Liebe.

 

Ich habe bemerkt, was diese Art des ‚miteinander Umgehens’ bei mir bewirkte

   und habe erkannt, dass diese freundliche, annehmende, liebevolle und zutrauende

   Einstellung der eigentliche Generalhauptschlüssel zu den verschlossenen Herzen der

   Menschen ist;    ein Schlüssel, der auch die Türen zu verborgene Ängsten und

   Problemen öffnet und der ermöglicht, nicht nur frische Luft, Licht und Wahrheit

   einzulassen, sondern auch, die Nöte im Gebet oder im persönlichen Einsatz vor

   Gott zu bringen.

 

Ohne diese vorbehaltlose Liebe,

   die in jedem Menschen verankert ist, die alles umgibt und einbezieht,

   die ermutigt und stärkt, die andere einfach annimmt und sich für sie einsetzt,

   die nur das Beste glaubt, hofft und beabsichtigt,

   die unbeeinflussbar von Gedanken, Gefühlen oder Umständen ist,

ohne diese fördernde Liebe ist alles nichts.

 

Keine noch so schönen Worte oder Komplimente,

   kein noch so großes Können und Wissen,

   keine noch so große Lebenserfahrung,

   keine noch so guten Beziehungen,

   keine gutgemeinten Ratschläge oder Taten

   und selbst kein aufopferndes Geben und Verhalten

können diese wärmende, befähigende Liebe ersetzen.

 

Die Liebe, verkörpert in Jesus, ist das Entscheidende in Gottes Weltordnung,

   sie bzw. er ist der Generalhauptschlüssel, der alle Herzen öffnet.

Durch den Heiligen Geist, der uns geschenkt wurde, ist Gottes Liebe in uns. (Röm 5,5)

Sie ist Garant für alles Zusammenwirken und für die Erfüllung seines Gesetzes. (Röm 13,10)

In Christus sind Gottes Barmherzigkeit und Liebe wirklich zu uns gekommen. (Joh 1,14)

Wer sich an Gottes Wort hält und danach lebt, an dem zeigt sich Gottes ganze Liebe. (1.Joh 2,5)

Wir vertrauen fest auf Gottes Liebe. Gott ist Liebe,

   und wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. (1.Joh 4,16)

 

Ich weiß, wer mein oberster Chef ist und was seine Absichten sind.

Ich weiß, dass er diese warmherzige, aufschließende und heilende Liebe in mich

   gelegt hat, die ich als Generalhauptschlüssel zu den Herzen und zur Liebe in den

   anderen verwenden darf.

Ich weiß, dass Gottes Geist, seine Kraft, durch diese Liebe fließt und wirkt.

Und ich weiß, besonders nach diesem Traum:

„Da bin ich ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen,

weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch irgendwelche Gewalten, weder Himmel

noch Hölle oder sonst irgendetwas können uns (mich) von der Liebe Gottes trennen,

die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, bewiesen hat.“ (Röm 8,38)

 

Gott hat noch viele Generalhauptschlüssel zu verteilen,

   denn es warten noch viele Menschen im Dunkel auf sein Licht und seine Liebe.

Darum, mache dich auf den Weg zu ihm.

„Sein Wort ist wie ein Licht in der Nacht, das deinen Weg erleuchtet.“ (Ps. 119,105)

Sein Licht ist die Liebe, die uns findet, anzieht und leuchtet.

 

Du wirst sie und ihn finden.

Du wirst, wie ich, von ihm beeindruckt sein und gerne sein Vertrauen erwidern.

Du wirst ihm so dankbar sein,

   dass du in deinem Glück und in deiner Freude gar nicht anders kannst,

   als ihn zu lieben, ihn zu loben und gerne für ihn zu wirken.

Und du wirst erkennen, was die Liebe, die du anderen schenkst, mit dir macht.

Sie ist ein dich durchdringender und heilender Segen, Medizin pur.

Sie wird für dich eine unerschöpfliche Kraftquelle und ein Jungbrunnen.

Sie ist ein ewiges göttliches Versprechen an dich und deine Nachkommen.

 

Er, mein Herr und Bruder, Jesus Christus, hat dies möglich gemacht.

 

Er hat gesagt:

«Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann

niemand  zum Vater kommen. Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch

meinen Vater erkennen. Von jetzt an kennt ihr ihn; ja, ihr habt ihn schon gesehen!»

(Joh 14,6 – 7)

 

Alles, was gut und vollkommen ist, das kommt von Gott, dem Vater des Lichts.

Er ist unwandelbar; niemals wechseln bei ihm Licht und Finsternis, Gutes und Böses.

(Jak 1,17)

 

Und Jesus sagte noch einmal: «Friede sei mit euch! Wie mich der Vater in diese Welt

gesandt hat, so sende ich euch in die Welt!» Dann hauchte er sie an und sprach:

«Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünde erlasst, dem ist sie erlassen.

Und wem ihr die Schuld nicht vergebt, der bleibt schuldig.» (Joh 20,21 – 23)

 

Danke Vater, dass du mir Frieden und dein Vertrauen schenkst und mich ermächtigst,

dir zu dienen. Danke, dass ich für dich sehen und handeln darf. Danke, dass ich deine

Gnade verkündigen darf, um Menschen aus ihrer gefangenen Welt zu befreien und in

dein Reich hereinzuholen. Danke auch für die große Verantwortung, Menschen dort

zu belassen, wo sie gefangen sind, damit dein Reich nicht verunreinigt wird.

Diese Aufgabe kann ich nur in Verbundenheit mit dir erfüllen. Wohne du mit deinem

Geist, mit deiner Kraft und mit deiner Liebe in mir und wirke du durch mich.