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Die Rolle der Frau (Eph 5,33)

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Buch: Der Du in mir

 

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meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Die Rolle der Frau     (Eph 5,33)

 

Deshalb sage ich noch einmal: Ein Mann soll seine Frau so lieben wie sich selbst.

Und die Frau soll ihren Mann achten und ehren. (Eph 5,33)

 

Für die Frau sind Heim und Familie die Heimat, in der sie Geborgenheit, Sicherheit,

Bestätigung und Ruhe findet. Die Kinder gehen für sie am Wichtigsten.

Der Mann kommt oft erst danach. In ihrer Rolle als Mutter ist sie meist selbstlos.

Sie umhegt ihre Kinder. In ihrer Rolle als Frau ist sie ihrem Mann gegenüber jedoch

oft selbstbezogen und möchte von ihm (wie von ihrem Vater) verwöhnt und umhegt

werden. Oft sieht sie das als „gerechten Ausgleich“ für ihren Einsatz bei den Kindern.

 

Für den Mann ist seine Frau seine Heimat. Bei ihr sucht er Bestätigung, Achtung,

Geborgenheit, Entspannung und Ruhe. Für sie setzt er seine Kraft und seine Fähigkeiten

ein. Für sie verzichtet er auf einen Teil seiner Freiheit. Danach erst kommen sein Beruf

und seine Bewährung. Er fühlt sich oft als Ernährer und Beschützer. Diese Rolle kann er

aber nur erfüllen, wenn er durch seine Arbeit die materielle Grundlage für die Frau

schaffen kann. Kinder erhöhen seine Verantwortlichkeit und den Druck, der auf ihm

lastet und schränken seine Freiheit zusätzlich ein.

In der Rolle des Vaters als Ernährer ist er meist selbstlos und umhegt seine Frau.

Wenn es ihr gut geht, geht es auch den Kindern gut. In der Rolle als Mann braucht

er zuhause Ruhe, Entspannung, Geborgenheit und Verständnis, vielleicht sogar ihre

Bewunderung.

 

Männer und Frauen sind verschieden und haben unterschiedliche Einstellungen

und Werte.

 

Mütter glauben, sie könnten und müssten ihre Söhne nach ihren Vorstellungen

erziehen (das glauben viele Ehefrauen oft auch bei ihren Männern) und vergessen

dabei, dass sie anders sind. Sie benutzen die Mutterrolle als Machtposition, um ihre

Ansichten durchzusetzen und wenn der Junge nicht folgsam ist und sich wehrt, scheut

sie auch den Liebesentzug nicht. Doch je mehr sie dies versucht, desto schneller macht

sich der Sohn von der Mutter unabhängig und sie verliert ihn ganz. Schwache Jungen

jedoch können sich diesem Einfluss nicht entziehen. Sie werden zu Muttersöhnchen,

die lebenslang bequeme Abhängigkeit von ihrer Mutter oder Frau suchen und

verantwortungsscheu abhängig bleiben wollen. Sie wollen keine Verantwortung tragen

und können ihren Frauen keine Stütze sein und ihnen keine starke Schulter, Schutz und

Sicherheit, bieten. Wenn sie in die Pflicht genommen werden, weichen sie aus oder

laufen gleich davon.

 

Da Frauen in Beziehungsfragen reifer und befähigter sind als Männer, sollten sie im

Umgang mit Männern folgende Punkte unbedingt beachten:

 

  1. Sage einem Mann nie, was er zu tun oder zu lassen hat!

Er ist erwachsen und muss ernst genommen werden. Das geschieht am

Besten durch Achtung und Ehrung. Das stärkt ihn. Nur wenn er fragt, lässt

er die frauliche Meinung zu, sonst nicht. Alles andere empfindet er als

mütterlich bevormundende Einmischung. Wenn die Frau seine Art von Liebe

zulässt, wird er ihr freiwillig entgegenkommen; wenn nicht, wird er sich

verschließen und versagen.

  1. Unterstütze ihn darin, seinen Weg und seine Bestimmung zu finden,
    zum Wohle der Familie.

Wenn er im Lebens- und Überlebenskampf der Hauptverdiener ist,

unterstütze ihn, wo immer du kannst. Halte ihm den Rücken frei. Sich

einzufügen oder sich unter andere zu beugen ist ihm nicht angeboren.

Es kostet ihn viel Kraft. Aber auch sein berufliches Bestehen und

Fortkommen sind kräftezehrend. Um dies dauerhaft meistern zu können,

braucht er zuhause Ruhe und Entspannung, Erholung und Ausgleich,

auf keinen Fall aber eine nörgelnde und unzufriedene Frau. Wenn er an

mehreren Fronten kämpfen muss, ist er leicht überfordert und seine Kräfte

versagen ganz. Es bleibt ihm nur noch, seine Verhältnisse radikal neu zu ordnen.

 

  1. Entziehe dich deinem Mann nicht.

Als Frau bist du sein heimischer Mittelpunkt und seine einzig wichtige

Bezugsperson. Wenn der Mann sich bei seiner Frau nicht verstanden und

geborgen fühlt, wenn er zuhause nicht so sein darf wie er ist, dann hat er

kein Zuhause mehr, dann sucht er sich ein neues Zuhause, eine andere Frau.

  1. Sexualität vertieft und bestätigt die Beziehung.

„Wenn du nicht tust, was ich gern hätte, dann gebe ich dir auch nicht, was

du gerne hast!“ Das ist die dümmste Einstellung, die es in einer Beziehung

geben kann. Sie führt sehr schnell zu Auseinandersetzung und Trennung.

Liebe und Vertrauen werden durch Forderung, Zwang und Erpressung ersetzt.

Beziehung und Ehe sind kein gegenseitiger Handel. Kampf und Vormacht-

gerangel sind das Ende jedes Zusammenlebens.


Das Geheimnis von Sexualität ist ja gerade, zu verbinden, zu bestätigen,

freiwillig zu geben und anzunehmen, Vertrauen und Vertrautheit zu schaffen.

Wer gegen diese zentrale Bedeutung verstößt, ist nicht mehr vertrauenswürdig

und muss alleine leben, um andere nicht zu verletzen. Ein solcher Missbrauch

kommt aus Überheblichkeit und Egoismus und bedeutet Missachtung und

Verrat der wahren, verbindenden, tragenden und selbstlosen Liebe.

  1. Beiße nie die Hand, die dich hält und nährt.

Jeder Mensch ist zunächst so, wie er ist, unvollkommen. An unsere eigene

Unvollkommenheit haben wir uns gewöhnt und übergehen sie.

Die Mängel der anderen aber sehen wir überdeutlich, besonders deshalb,

weil sie unsere eigenen Mängel relativieren und wir im eigenen, subjektiven

Vergleich immer gut abschneiden.


Diese überhebliche Schönfärberei führt jedoch leicht zu eigener Unzufriedenheit,

zu Ungeduld und zu harter Kritik am Partner. Wir lasten dem anderen unsere

eigenen Mängel zusätzlich an und werden so immer unzufriedener mit ihm.

Letztlich ist er in unseren Augen nur noch unfähig und minderwertig und er passt

er nicht mehr zu uns. Wenn der andere aber psychisch oder physisch stärker ist,

werden üble, indirekte Tricks angewandt, um die eigene Position zu unterstreichen

und sich selbst in den Vordergrund zu schieben.


Dies ist ein ungleicher Kampf. Jungen und Männer bevorzugen, offen zu kämpfen.

Mädchen und Frauen dagegen kämpfen lieber indirekt. Da Jungen lernen, dass

sie Mädchen nicht schlagen dürfen, haben sie keine andere Möglichkeit, als sich

„in Ehren“ der Auseinandersetzung zu entziehen.

 

So manche Frau wird einwenden, dass dies eine ungerechte und einseitige

Darstellung ist. Das mag sein. Die Rollen sind nun aber so im Leben verteilt und

es geht dabei nicht um Gerechtigkeit, sondern um Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit.

Nur wenn Mann und Frau in ihrer Verschiedenheit zusammenhalten und sich ergänzen,

haben sie gemeinsamen Erfolg. Nur wenn es in der Beziehung dem anderen gut geht,

geht es auch beiden gut.

 

Zur Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern sagt die Bibel:

 

Und Gott sprach zur Frau: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst;

unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein,

aber er soll dein Herr sein.

Und zum Mann sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen

von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen -, verflucht

sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang.

Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im

Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest,

davon du genommen bist. (2.Mo 3,16-19)

 

 

Frau, sei weise

 

Darum, oh Frau, sei weise,

bleibe bescheiden und leise,

ehre und achte deinen Mann,

damit er dich stets lieben kann.

 

Und wenn er sich irren sollte,

was er sicherlich nicht wollte,

dann trag’ es mit ihm gemeinsam,

sonst wirst du sehr schnell einsam.

 

Du hast die Kraft zu geben,

zu stärken und zu verweben;

du hast die Gabe ‚ihn’ zu ehren,

und dadurch Liebe zu vermehren.