Geborgen in Gott
Hallo Du,
geborgen in Gott gibt es keine Angst,
denn er liebt und beschützt uns, seine Kinder.
Und weil Gott uns liebt, also dich und mich,
will er nur das Beste für uns, genau so,
wie auch wir für unsere eigenen Kinder nur das Beste wollen.
Aus Liebe bewahrt er uns vor allem Übel und er gibt uns,
was wir wirklich brauchen und was gut für uns ist.
Nicht unbedingt das, was wir wollen,
aber bestimmt das, was langfristig das Beste für uns ist.
Angst haben wir immer dann, wenn wir etwas unbedingt wollen,
wenn also unser ICH im Mittelpunkt steht
und wir befürchten müssen, dass wir nicht das erhalten,
was wir glauben haben zu müssen.
Wir klammern uns an Dinge, die es nicht wert sind und wir sorgen
uns um Zusammenhänge, die wir nicht beeinflussen können.
Es sind unsere anspruchsvollen und fordernden Gedanken,
die immer wieder Angst in uns auslösen und uns verunsichern.
Sie gaukeln uns vor,
dass wir ohne das, was wir haben oder sein wollen,
nicht wertvoll oder wichtig genug sind,
dass wir ohne das Angestrebte nicht vollwertig sind.
Wir streben nach einem äußeren Beweis für unser erfolgreiches Dasein
und legen dabei einen leistungsbezogenen Maßstab an,
der mehr schadet als nützt.
Geborgen in Gott können und dürfen wir so sein, wie wir sind.
Wer jemand anderer sein will, kann nicht er selbst sein.
Er lehnt sich ab und kennt seine Vorzüge nicht.
Bei Gott zählt nicht Wohlstand, sondern Wohlbefinden.
Bei ihm braucht man keinen Neid, weil jeder individuell erhält.
Menschliches Wollen und Streben führt zu innerer Unruhe,
Akzeptanz des von Gott Gegebenen und nutzen unserer Veränderungs-
gelegenheiten sorgen für Fortschritt und inneren Frieden.
Gott versorgt mich mit allem, was ich wirklich brauche
und er beschützt mich vor allem, was mir dauerhaft schaden könnte.
Geborgen in ihm,
vertraue ich auf seine Liebe und auf seine Zusagen;
baue ich auf seine Zuverlässigkeit, Treue und Ehrlichkeit;
bin ich mir gewiss, dass meine Gebete erhört werden.
Aus diesem tiefen Wissen um die Geborgenheit in ihm,
kann ich gelassen, geduldig und ausgeglichen sein.
Wer kann schon etwas gegen mich ausrichten,
wenn Gott auf meiner Seite ist,
wenn ich aus seinem Willen lebe,
wenn er mich durch das Leben begleitet,
wenn er mich führt und bewahrt?
Ich kann niemanden Verletzen,
wenn seine Liebe mich durchdringt
und durch mich zu meinen Mitmenschen fließt,
sogar zu denen, die mich ablehnen oder angreifen.
Ich kann nicht mehr verletzt werden,
weil es mein wollendes Ich nicht mehr gibt,
und damit auch keinen Stolz, keinen Hochmut und keine Eitelkeit.
Ich habe mein Wohl vollständig in die Hände Gottes gelegt
und denke, sage und tue, was Jesus mich gelehrt hat,
was meine selbstverständliche menschliche und geistliche Pflicht ist.
Ich weiß, dass verletzende Menschen verletzt worden sind,
dass sie unzufrieden, unausgeglichen und verbittert sind
und dass ihre Verletzungen nicht mir persönlich gelten,
sondern dass sie nur versuchen, dieses Leid loszuwerden und
dass sie dabei leider sich selbst und Ihre Ehre noch mehr verletzen
und die Achtung vor sich noch mehr verlieren.
Diesen teuflischen Kreislauf kann ich unterbrechen,
indem ich nicht mit gleicher Münze vergelte.
Geborgen in Gott lebe ich aus ihm heraus.
Seine Geborgenheit und Obhut ermöglichen mir,
mein gottgewolltes und gottgegebenes Wesen zu finden,
mich zu finden und aus mir heraus zu sein und zu bleiben.
Ich verliere mich nicht mehr in der Suche nach irgendetwas,
sondern ich finde, was für mich gut ist und nutze es.
Ich bin in Gott geborgen, solange ich mich in ihm berge.
Ich bin mit ihm verbunden, solange ich mit ihm verbunden bleibe,
solange ich diese Verbindung aufrechterhalte.
Ich bleibe in ihm, solange ich meine Gedanken, Worte und Taten
an ihm ausrichte und er mein Bezugssystem ist.
Jesus sagt uns:
„Ihr sollt einander lieben, so wie ich euch geliebt habe.
An eurer Liebe füreinander werden alle erkennen,
dass ihr meine Jünger seid.“ (Joh 13:34 – 35)
An unserer Liebe füreinander wird jeder erkennen,
ob wir in Gott geborgen sind!

