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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Wie kommt man zu Heil?

 

Der Herr ist mein Licht und mein Heil – vor wem sollte ich mich

fürchten? Der Herr ist für mein Leben wie eine schützende Burg,

vor wem sollte ich erschrecken? (Ps 27,1)

 

Hallo Du,

fast jeder Mensch möchte dass es ihm und den Seinen gut geht,

dass er gesund und bei Kräften ist und sich alles gut fügt,

doch wir haben gelernt: Jeder ist seines Glückes Schmied.

Ja, Fleiß bringt uns in der Welt weiter. Wir bewirken etwas, durch unser eigenes Tun.

Und dadurch können wir uns so manches leisten:

Ein schönes Heim mit schicken Möbeln, einen Fernseher als Fenster in die Welt,

ein Telefon oder Handy, um erreichbar zu sein oder um mit den Lieben Kontakt zu halten,

ein angemessenes Auto, um beweglich und unabhängig zu sein

und vielleicht auch Urlaube, um dem Alltagsstress vorübergehend zu entfliehen,

neue Kraft durch Entspannung und neue Impulse aufzutanken.

Wir werkeln und stressen uns, damit es uns besser geht -

aber: Zu welchem Preis?

 

Wie sieht es in unserem Inneren aus?

Können wir uns noch in Ruhe zurücklehnen und das Erreichte genießen?

Können wir uns an unserem Besitz dauerhaft erfreuen

und gibt der uns den Sinn und die Erfüllung, die wir suchen und brauchen?

 

Nein! Zu schuften, um Vergängliches zu erreichen befriedigt uns nicht.

Und doch kommen wir uns leer und nutzlos vor, wenn wir nichts tun.

Wir sind wie ein Hamster im Rad, der läuft und läuft, ohne dass ihn das weiterbringt.

Es hilft zwar beim Abstrampeln unserer Nervosität, Spannung und inneren Unruhe;

   es verhilft uns vielleicht kurzfristig dazu, dass wir uns besser fühlen,

   doch geistlich es ist blinder Aktionismus.

Was wir wirklich brauchen und suchen, das wissen wir nicht so genau.

Dietrich Bonhoeffer schreibt:

Noch will das alte unsre Herzen quälen, noch drückt uns böser Tage schwere Last,

ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen, das Heil, für das Du uns bereitet hast.

 

Werden wir etwa durch Aktivitäten gut und attraktiv?

Nein. Es macht vorwiegend müde und hungrig, einsam und traurig,

   auch niedergeschlagen und verängstigt. Weshalb geht es nicht voran?

Haben wir genug getan? Haben wir alles richtig gemacht?

So manche Aktivität raubt uns Zeit und Kraft und hält uns vom Wichtigen ab,

   von der Freude am Leben, an der Schöpfung und der Gemeinschaft mit anderen.

 

Wir haben vergessen, dass ein Fluss nicht bergauf fließt;

dass es Freude macht, in ihm zu plantschen oder zu schwimmen

   und auf ihm zu paddeln, zu rudern oder zu segeln,

   im und auf dem Wasser zu spielen und es zur Erquickung zu trinken.

Der Fluss ist fließendes, lebendiges Wasser, Wasser des Lebens, Liebesfluss,

   der uns tränken und erfreuen und heilen möchte. Tut er das?

Mit ihm sollten wir fließen. Das bedeutet nicht, alles mitzumachen,

  sondern vielmehr, nicht nach eigenem Wollen und eigenen Vorstellungen zu leben.

Unser Wollen sollte sich in Gegebenes einfügen und sich in Gelegenheiten entwickeln.

 

Wir sehnen uns nach Ruhe, Entspannung und innerem Frieden.

Wir hoffen auf Entschleunigung, Vereinfachung und Erleichterung.

Wir suchen ein Zuhause mit Sicherheit, Geborgenheit und Entspannung,

   einen Ort, an dem wir sein und werden dürfen, wie wir sind,

   an dem wir um unserer selbst willen angenommen, geliebt und geschätzt sind.

 

Wir wollen heil werden, heil sein und heil bleiben,

   denn die ständigen Auseinandersetzungen mit dem Leben, mit anderen

   und sich selbst kosten viel Kraft, Zeit und Gesundheit.

Sie bedeuten große Mühen und Anstrengungen.

Und das mit welchem Ergebnis?

Wir mühen uns ab und stellen doch immer wieder deprimiert fest,

   dass wir kaum weiterkommen und dass ständig zerbricht, was wir formen.

 

Wie also werden wir wieder heil und lebendig?

Im Grunde gibt es zwei Sorten von Menschen:

Die einen nehmen ihr Schicksal in die eigenen Hände

   und die anderen legen ihr Schicksal in Gottes Hände.

Die einen bauen auf ihre eigene Kraft,

   die anderen auf Gottes Kraft.

Die einen erwarten göttlichen Lohn für ihre Leistung,

   die anderen lassen sich ohne Leistung beschenken.

 

Marta nahm Jesus gastlich auf. Sie hatte eine Schwester

mit Namen Maria, die setzte sich zu Füßen des Herrn nieder

und hörte ihm zu. Marta dagegen war voll damit beschäftigt,

das Essen vorzubereiten. (Lk 10, 39-40)

Wollte Marta sich das Wohlwollen Jesu erkaufen?

 

Die einen glauben, ihr eigenes Verhalten garantiere ihnen das Heil.

Sie glauben, wenn sie nur richtig aussehen, denken und reden,

     sich mit den richtigen Menschen umgeben,

     sich in den richtigen Gruppierungen etablieren,

     das 'Richtige' oft genug tun,

     dann verdienen sie Heil - und sie werden sauer, wenn sie es nicht bekommen.

 

Dabei bürden sie sich Verantwortung auf ihre Schultern,

   die ihnen viel zu schwer ist und die sie überfordert.

Sie schultern und stemmen Lasten, die ihnen nicht guttun.

Sie meinen, sie könnten sich durch Disziplin und Gehorsam

   das Heil Gottes verdienen und in ihrer Fixierung erkennen sie nicht,

   dass sie zuerst das Heil Gottes, Jesus, als Geschenk annehmen müssen,

   um zu Selbstbeherrschung und Gehorsam fähig zu werden.

 

Die Strampler blenden vielleicht ein wenig durch ihr Tun,

sie sonnen sich im eigenen Glanz,

   aber im Inneren sind sie dunkel, ausgebrannt und leer, fast tot,

   dort sind sie einsam, traurig, niedergeschlagen und hungrig,

   ängstlich, unsicher und vielleicht auch überheblich.

 

Sie hungern nach Frieden und Freude, nach Führung und Befreiung.

Sie hungern nach einem liebenden Wesen, das sie versteht und ihnen hilft.

Sie hungern nach dem, was sie sich nicht selbst geben können: Liebe.

Sie hungern nach Gott, der Liebe ist.

 

Aber Gott hat euch mit Christus zusammen lebendig gemacht.

Er hat uns unsere ganze Schuld vergeben. ... Den Schuldschein,

der uns mit seinen Forderungen belastete, hat er für ungültig erklärt.

(Kol 2,13-14)

 

Gott macht und gibt und fügt und heilt!

Er tut es für seine Schöpfung, aus Liebe.

Äußerlichkeiten sind ihm nicht so wichtig wie

   unser Seelenheil und unsere geistliche Einstellung,

   denn die bestimmen uns und richten uns aus.

Die sind maßgeblich für unsere Sinnhaftigkeit und unser Befinden.

 

Wer Christus als seinen Herrn und Bestimmer annimmt,

   also seinem Rat und Vorbild und Wollen folgt

   und sein liebevolles Opfer zur Befreiung annimmt,

der wird von Gott lebendig gemacht und mit Leben gefüllt.

 

Und die ganze Welt soll das Heil sehen, das von Gott kommt. (Lk 3,6)

 

Die beiden Schwestern (Maria und Marta) ließen Jesus ausrichten:

"Herr, der, den du lieb hast, ist krank."   (Joh 11,3)

 

Sie baten ihn um Hilfe.

Und aus Liebe erweckte er ihren Bruder Lazarus wieder zum Leben.

 

Jesus möchte die Kinder Gottes in ein Land der Gnade, des Segens, des Sieges

   und der Freude am Herrn führen, doch viele seiner 'erlösten Kinder'

   erreichen das gelobte Land nicht, weil sie sich der Bedeutung Jesu für ihr Leben

   und der Notwendigkeit einer völligen eigenen Kapitulation nicht bewusst sind.

Das Evangelium ist eine Botschaft der Hoffnung und des Geschenks,

   nicht eine Aufforderung zu zwanghaftem Einhalten von Vorschriften und Geboten.

Indem wir uns immer stärker mit Jesus verbinden, kommt das von ganz alleine.

 

Und da gibt es ja auch noch das Gebet.

Die Kraft des Gebets, hängt nicht vom Betenden ab,

   sondern allein von Gott, der das Gebet erhört und hilft,

   von dem, der uns lieb hat.

Dieses Geschenk können wir nur annehmen und ihm dafür danken.

 

Also bauen wir auf Gottes Liebe.

Er möge uns seinen Willen erkennen und annehmen lassen

   und uns im Geist daran ausrichten.

Lassen wir Jesus an uns wirken.

Setzen wir uns ihm zu Füßen und hören wir zu.

 

Das Heil kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt,

und von dem Lamm! (Offb 7,10)

 

Unser großer Gott und Heiland Jesus Christus hat sich selbst für uns gegeben, damit

er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit und sich selbst ein Eigentumsvolk reinigte,

das eifrig sei in guten Werken. (Tit 2,13-14)

 

Liebe Geschwister im Glauben und zuversichtlichen Hoffen:

Der Gott des Friedens, der den großen Hirten seiner Schafe,

unseren Herrn Jesus, von den Toten auferweckt hat, nachdem er

mit dessen Blut den neuen, ewig gültigen Bund besiegelt hatte,

dieser Gott möge euch die Kraft geben, all das Gute zu tun, das nach

seinem Willen durch euch geschehen soll.

Durch Jesus Christus möge er in unserem Leben das bewirken, woran

er Freude hat. Ihm gebührt die Ehre für immer und ewig. Amen.

 

Ich habe euch das alles geschrieben, liebe Geschwister, um euch zu ermutigen,

und habe mich so kurz wie möglich gefasst. Nun bitte ich euch eindringlich darum,

diese Botschaft nicht abzuweisen. (Hebr 13, 20-22)