Glück jagen
Glück ich jag’ dich, heut’ und morgen,
doch die Jagd bringt mir nur Sorgen,
ständig tracht’ ich, dich zu fangen,
Sehnen steigert mein Verlangen.
Manchmal, so denk’ ich, hab’ ich dich,
ich freue mich ganz königlich,
gerade eben warst du da, -
nicht ich war dir, - du warst mir nah.
Solang’ ich sucht’ dich, war ich blind,
ich war nicht offen wie ein Kind,
du warst stets bei mir, tief in mir,
doch ich sucht’ außen dich, - voll Gier.
Du gibst Geschenke mir im Leben,
ich bin dem Augenblick ergeben,
Nicht haben will ich dich hinfort,
wohl, dir begegnen, - an jedem Ort.

