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Die Arche Noahs, ein Neubeginn (1.Mo 6 ff)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Die Arche Noahs, ein Neubeginn

 

Da sprach Gott zu Noah: Mit dir will ich meinen Bund aufrichten, und du sollst in die Arche

gehen mit deinen Söhnen, mit deiner Frau und mit den Frauen deiner Söhne.  Und du sollst

in die Arche bringen von allen Tieren, von allem Fleisch, je ein Paar, Männchen und

Weibchen, dass sie leben bleiben mit dir.  Von den Vögeln nach ihrer Art, von dem Vieh nach

seiner Art und von allem Gewürm auf Erden nach seiner Art: von den allen soll je ein Paar zu

dir hineingehen, dass sie leben bleiben.  Und du sollst dir von jeder Speise nehmen, die

gegessen wird, und sollst sie bei dir sammeln, dass sie dir und ihnen zur Nahrung diene.

Und Noah tat alles, was ihm Gott gebot. (1.Mo 6,18-22)

 

Geh aus der Arche, du und deine Frau, deine Söhne und die Frauen deiner Söhne mit dir.  

Alles Getier, das bei dir ist, von allem Fleisch, an Vögeln, an Vieh und allem Gewürm, das auf

Erden kriecht, das gehe heraus mit dir, dass sie sich regen auf Erden und fruchtbar seien und

sich mehren auf Erden. (1.Mo 8, 16-17)

 

Hallo Du,

da hatte Gott großes Vertrauen in Noah, indem er ihm eine so große Aufgabe gab und

   dazu auch seinen Segen, seine Unterstützung,.

Viele seiner hochmütigen Mitmenschen sahen ihn wohl als einen Spinner, als völlig

   durchgeknallt, der sein Geld und seine Arbeitskraft in den Bau einer riesigen,

   schwimmfähigen Holzkiste, genannt Arche, steckte, die einige als seinen Sarg sahen,

   die jedoch zu einem Palast für jegliche friedliche Lebensgemeinschaft in Gottes Schöpfung

   werden sollte.

 

Dann kam der große Regen, eine wahre Sintflut. Und bei so viel Getier und Proviant für alle,

   muss es auf der Arche ziemlich beengt gewesen sein; und gestunken hat es wohl auch.

 

Ob wohl Naama, Noahs Frau, sich bei ihm darüber beschwert hat?

Vielleicht wollte sie ein größeres und sauberes Apartment mit Sonnenterrasse haben?

Vielleicht wollten auch die Frauen der drei Söhne Noahs, Sem, Ham und Jafet, mehr Platz

   für sich und ihre Familien haben.

Man hätte doch die eine oder andere 'unwichtige' Tierart über Bord gehen lassen können.

Und da Noah und seine Söhne sicherlich viel zu tun hatten, mussten sie auch kräftig essen.

Lag es da nicht nahe, für ein handfestes Schnitzel, Steak oder Ragout sich einige Tiere

   an Bord zunutze zu machen?

 

Die Versuchung war vielleicht da, aber sie haben es nicht getan.

Alle Tiere sind wohlbehalten für einen Neuanfang der Arche entstiegen.

 

Noah hatte einen göttlichen Auftrag und der auch für seine Familie verpflichtend war.

Damals hatte der Mann als Familienoberhaupt noch etwas zu sagen. Bei einem so wichtigen

   Projekt wären Kompetenzstreitigkeiten, lange Diskussionen und persönliche

   Empfindsamkeiten wohl auch wenig zielführend gewesen.

Großprojekte wie das Überleben von Mensch und Tier auf der Erde und auf der Arche sowie

   in der Familie und in der weltlichen Gesellschaft, brauchen klare Entscheidungen und

   Handlungsstrukturen und ein festes Ziel.

 

Schauen wir noch einmal zurück. Wie kam es zu dem Auftrag Noahs?

Als aber der HERR sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten

und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar,   da reute es ihn, dass er die Menschen

gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen. (1.Mo 6,5-6)

 

Der Menschen Bosheit gegeneinander und gegenüber der Natur war immerdar, war

   bodenlos und gottlos und zerstörerisch. Die Menschen lehnten sich gegen Gottes

   Ordnungen, Gebote und Einschränkungen auf, die doch zum Vorteil aller sein sollten.

Die Menschen waren egozentrisch, hochmütig, selbstherrlich, rebellisch und ungehorsam.

Aber Noah fand Gnade vor dem HERRN.  Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu

seinen Zeiten; er wandelte mit Gott. (8-9) Noah tat alles, was ihm Gott gebot.

Deshalb bekam es den Auftrag. Er war einsichtig und zuverlässig, verantwortungsvoll und

   verantwortungsbewusst, ein Mann Gottes.

 

Heute machen sich Männer und Frauen selbst zu Gott.

Sie wollen die Schöpfung verbessern und nach ihren begrenzten Vorstellungen gestalten,

   sie für ihre persönlichen Interessen nutzen und sich daran bereichern.

Sie versprechen anderen Wohlstand, Schönheit oder Freiheit und machen ein Geschäft

   daraus. Ihre Verantwortung und Verpflichtung für das Gesamte vergessen sie.

Hauptsache Rubel, Dollar und Euro rollen; sie sind wer oder haben etwas zu sagen;

   es geht ihnen besser als den meisten anderen.

Alles hat ihnen zu dienen. Alles sei zu ihrem Besten.

 

Jedoch: Gott ist der Schöpfer von Himmel und Erde und allen Lebens. Seine Weisheit und

   Ordnung regelt das System Natur, regelt den Kosmos. Nur er durchdringt, umfasst und

   berücksichtigt alles. Ohne ihn läuft die Ordnung aus dem Ruder.

Vollziehen sich Abfall, Zersetzung und Untergang, so wird ein grundlegender Neuanfang

   notwendig. Es braucht eine neue Welt, in der alles wieder seine gottgegebene Ordnung hat

   und kein Wesen das andere dominiert, manipuliert oder verdrängt. Es braucht eine Welt, in

   der wieder Gleichgewicht herrscht, auch ein Gleichgewicht und den Herzen.

 

Die Erde ist unsere Arche. Sie kann zu unserer aller Sarg oder Palast werden.

Alles und jedes in der Schöpfung hatte seinen Sinn und Zweck.

Alles ist mit allem verbunden. Wir alle haben eine gemeinsame Lebensgrundlage.

Wir bilden eine große und übergreifende Lebensgemeinschaft.

Arbeiten wir gegeneinander, so gehen wir zugrunde.

 

Noah hatte einen Auftrag von Gott, den auch wir haben.

Wir haben als Wesen nach Gottes Bild das Überleben jeder Art zu ermöglichen und zu

   garantieren. Dazu bedarf es einer Selbstbeschränkung.

 

Es mag kommen was will, Gott wird seine Schöpfung nicht zuschanden werden lassen,

- mit uns oder ohne uns. Er wird das Leben und die dazugehörigen Lebensgemeinschaften

   (Symbiosen) erhalten. Das geht aber nur mit seiner Ordnung, der gleichberechtigten

   Daseinsform allen Lebens.

 

Alles hängt mit allem zusammen, auch wenn wir es nicht erkennen.

Mit jeder aussterbenden Tier- oder Pflanzenform sterben wir Menschen ein Stück mit.

Wir werden krank und kränker.

Durch unsere Rücksichtslosigkeit und Selbstherrlichkeit vermehren wir uns auf Kosten

   anderen Lebens. Wir verdrängen es, reduzieren es und rotten es schließlich aus, um Platz für

   uns selbst zu schaffen. Wir vernichten unsere eigene Lebensgrundlage und damit auch uns

   selbst, hauptsächlich zunächst aber einmal die anderen und alles was uns sonst noch im Weg

   steht.

 

Wir brauchen eine neue Evolutionsstufe, den sozialen, bewusst vernetzten Menschen, der

   Verantwortung für die Schöpfung und seien Nächsten trägt und sich nachhaltig begrenzt,

   sein Wachstum, seine Vermehrung und seine Ausbreitung.

Wir brauchen einen Menschen, der übergeordnete Zusammenhänge erkennt und versteht

   und sich darin einfügt; der sich und andere so organisiert und organisieren lässt, dass das

   natürliche, gottgegebene Gleichgewicht wieder hergestellt wird.

Wir brauchen Jesus Christus. Er war Mensch und Gott gleichzeitig, klarsichtig und

   weitschauend Gott. Seine Erkenntnisse, Lehren und Weisheiten sind seit über 2000 Jahren

   richtig und gelten auch heute noch.

 

Ohne Gott und seinen wegweisenden Geist bleiben Menschen kurzsichtige, gebildete

   Stümper, doch wenn wir in seinem Geist Leben

   und aus seinem Geist verantwortungsbewusst handeln,

   also mit ihm im Geist verbunden sind und bleiben,

   dann denken wir nicht nur an uns selbst, sondern wir agieren

    im Sinne von Miteinander und Füreinander, von liebender Gemeinschaft,

    verpflichtender Nächstenliebe und wohltuender Selbstbeherrschung.

 

Die Erde braucht einen Neubeginn. Wir brauchen einen Neubeginn. Es wird höchste Zeit.

Unsere politischen Führer und Führerinnen führen nicht. Sie sind zu zaghaft und denken zu

   viel an ihr politisches Überleben. Sie sind zu vorsichtig und zu zaghaft.

Sie halten sich gerne an den dramatischen Auswirkungen auf und meiden die unpopulären

   Maßnahmen zur Beseitigung der Ursache, des Übels; eines Übels, das sie mit verursacht

   haben.

 

Wenn ein Bus mit uns auf einem gefährlichen Bahnübergang liegengeblieben ist und ein

   Eilzug mit Höchstgeschwindigkeit auf uns zurast, dann brauchen wir schnelle Hilfe

   und keine anhaltenden Diskussionen um Zuständigkeiten oder der Suche nach Schuldigen.

 

Weshalb werden erprobte, christliche Werte in Politik und Wirtschaft nicht zum Wohle aller

   angewandt?

Weshalb basiert unser Gesellschaftssystem auf Geld, Macht und Gesetz und nicht auf

   Gemeinschaft, Verantwortlichkeit und Mitverantwortung?

Weshalb lassen wir in uns immer wieder Bosheit zu?

 

Wir brauchen einen Neubeginn.

Wir brauchen Jesus Christus, der hilft,

   dass unsere Arche Erde zu einem Palast der Liebe und Barmherzigkeit wird,

    zu einem Palast der friedlichen Gemeinschaft von Gottes Schöpfung

   und nicht zu unserem traurigen Sarg.