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Glaube wächst (2.Thess 1,3)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Glaube wächst
   (2.Thess 1,3)

 

Wurde nicht unser Vater Abraham aufgrund seines Tuns für gerecht erklärt?

Er wurde für gerecht erklärt, weil er seinen Sohn Isaak auf den Altar legte,

´um ihn Gott als Opfer darzubringen`. Daran siehst du, dass sein Glaube

mit seinen Taten zusammenwirkte; erst durch seine Taten wurde sein Glaube

vollkommen. Und erst damit zeigte sich die volle Bedeutung dessen, was die

Schrift sagt: »Abraham glaubte Gott, und das wurde ihm als

Gerechtigkeit angerechnet«; ja, er wurde sogar »Freund Gottes« genannt.

(Jak 2,21-23)

 

Hallo Du,

als begeisterter Segler weiß ich, dass ein Bott Fahrt haben muss, um gesteuert

werden zu können. Im Leben habe ich gelernt, dass nichts geschieht, wenn ich

im Sessel sitze und über mögliche Lösungen nachdenke. Sie müssen

tatkräftig ausprobiert werden. Erst im Tun findet sich eine angemessene Lösung.

 

Abraham war im Glauben eng mit Gott verbunden und gehorchte ihm blind und

Schritt zur Tat weil er wusste, dass Gott gute Gründe für seine Hinweise,

Aufforderungen und Tun hat. Damit verhielt er sich gottgerecht. Er ging, um

seinen einzigen Sohn zu opfern. Doch dann Gott fand eine andere Lösung.

Er benutzte Abraham, um an dessen Einstellung und Verhalten auch späteren

Generationen zu zeigen, was Glaube und Gottvertrauen ist und wie er uns

darin begleitet.

 

Beim Schreiben auch dieses Beitrags geht es mir ähnlich. Gott gibt mir aus

seinem Wort einen Impuls: Heute ist es: ' Glaube wächst'.

 

Liebe Brüder und Schwestern! Immer wieder müssen wir Gott für euch danken;

wir können gar nicht anders, denn euer Glaube wächst ständig, ebenso eure

Liebe zueinander. (2.Thess 1,3)

 

Was fange ich mit dem Hinweis an? Ich setze ich mich gehorsam an den

Computer, bitte um Gottes Führung und richte ich die Gedanken auf diese

Aussage. Dann beginnt es zu sprudeln. Zunächst zögerlich und dann immer

stärker. Und am Ende steht überraschend etwas auf dem Papier, was vorher

nicht war. Gott erschuf es zu seiner Ehre und uns zur Anregung und Freude.

 

Was habe ich getan? Ich habe mich ihm zur Verfügung gestellt und bewegt,

damit er mich lenken kann. In enger Verbundenheit mit ihm habe ich seinen

Impuls aufgenommen und vertrauensvoll und gehorsam mit dem Schreiben

begonnen. Er hat mich und meine Gedanken dabei geführt und dabei auch

noch meinen Geist, mein Verhalten und Tun an seinem Geist ausgerichtet.

 

Nach meiner Umkehr zu Jesus las ich in Lk 17,5-6:

Die Apostel baten den Herrn: »Gib uns doch mehr Glauben!«

Der Herr antwortete: »Selbst wenn euer Glaube nur so groß wäre wie ein

Senfkorn, könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum hier sagen: ›Heb dich

samt deinen Wurzeln aus der Erde und verpflanze dich ins Meer!‹, und er

würde euch gehorchen.«

 

Davon tief beeindruckt und in ehrlicher Selbsterkenntnis bat ich Gott, mir doch

zu Beginn nur ein Teilchen eines Senfkorns als Glaube zu geben, damit ich seine

Größe und Liebe und sein gnädiges, allmächtiges Handeln erkennen  könne.

Mit meinem Gebet wurde ich aktiv und er konnte lenkend in mein Leben und

Denken eingreifen. Seitdem hat er mir immer wieder seine Güte und Gegenwart

gezeigt. Ich habe gelernte, dass Glaube nichts abstraktes oder theoretisches ist,

sonders bewusstes Gehen und dabei mit Gott rechnen.

 

Und ich habe auch bemerkt, dass mit jeder seiner Glaubensbestätigung, mit

jedem seines wundersamen Eingreifens, mein Glaube, mein Gottvertrauen und

meine Zuversicht in seine Liebe, Gegenwart, Führung und Unterstützung

gefestigt wurden und gewachsen sind. Ich tue nur, was ich tun kann und

beginne damit, den großen Rest tut er. Zu diesem Rest gehört auch, dass er

mich immer liebevoller, freudiger, friedlicher, geduldiger, freundlicher, gütiger,

treuer, rücksichtsvoller und selbstbeherrschter gegenüber ihm und den

Menschen macht.

 

Und überrascht stelle ich rückwirkend fest, dass ein Glaubensfitzelchen bereits

in mir vorhanden war als ich am Ende meines alten Lebens in großer Not Gott

auf die Probe stellte und ihn anflehte: "Gott, wenn es dich wirklich gibt, dann

helfe mir aus meinem Elend!" Ich überwand meine Skepsis und sprach direkt

mit dem, von dem ich nicht wusste, ob es ihn überhaupt gibt. Ich habe Glaube

ausprobiert, ohne es zu wissen. Und Gott hat geholfen. Seitdem immer wieder.

 

Heute ist mein Glaube aus Dankbarkeit tätig geworden. Ich wage immer wieder,

mich auf Gottes Wort und seine Zusagen zu verlassen und Dinge zu tun, die

nach menschlichem Ermessen töricht sind: Ich glaube an die Auferstehung

Jesu, meines neuen Herrn, und seine Vergebung sowie an mein neues Leben

mit ihm. Ich vertraue Gott blind und rechne damit, dass er mein Tun lenkt,

unterstützt, segnet und vollbringt. Ich baue darauf, dass er all die großen und

kleinen Wunder tut, die menschliche Gemeinschaft ermöglicht und erhält,

die Herzen verändert und Frieden bewirkt.

 

Jesus hat mich geläutert, begeistert und dynamisiert. Für die vielen positiven

Veränderungen in meinem Leben bin ich dankbar. Dass ich anderen Gutes von

ihm erzählen kann und darf, werte ich als eine Auszeichnung. Aus dem

anfänglichen Glaubensfitzelchen ist ein Senfkorn und daraus eine Pflanze geworden.

 

Mit Gottes Hilfe wird mein und auch euer gelebter Glaube weiterwachsen

und so manche störende Maulbeerbäume samt ihren Wurzeln ins Meer versenken.