Wutentbrannt! (Mk 4,39)
Sturmgepeitscht und aufgewühlt,
wogt ohnmächtig mein Gemüte.
Wutentbrannt und aufgeregt,
schäumt in mir des Zorns Gewüte.
Völlig aus dem Gleichgewicht,
ist getrübt, meine Zukunftssicht.
Herr, erheben deine Hände,
stille Aufruhr, Seelenpein,
sprenge selbstbezogne Wände,
rette aus gottfernem Sein.
Ändere mein Tun und Denken.
Mögest du, mein Wollen lenken.
Amen
Jesus stand auf, sprach ein
Machtwort zu dem Sturm
und befahl dem tobenden See:
»Schweig! Sei still!«
Da legte sich der Wind und es
wurde ganz still. (Mk 4,39; GNB)

