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Muss ich bleiben, wie ich geworden bin? (Jer 31,18)

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Buch: Der Du in mir

 

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meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Muss ich bleiben, wie ich geworden bin?   (Jer 31,18)

Bringe du mich zur Umkehr, so werde ich umkehren. (Jer 31,18)

 

Hallo Du,
als ich zur Welt kam, war ich hilflos und hilfsbedürftig,ohne Gedanken und ohne Arg,
wie ein leeres Gefäß, das vom Leben zu füllen ist und dessen Charakter durch die Füllung
bestimmt wird.

Seitdem wurde ich mit sehr Unterschiedlichem gefüllt, mit Grundlegendem und
Widersprüchlichem, mit Schönem und Wunderbarem, mit Schmerzlichem und Bösem,
mit Vergiftendem und Heilendem. Das Meiste von dem konnte ich mir nicht aussuchen.
Es wurde einfach in mich hinein gefüllt. Und jetzt muss ich damit leben.

Kein Wunder, dass diese Brühe nicht sehr geschmackvoll ist, dass meine Persönlichkeit
spitze Ecken und scharfe Kanten hat.
Für mich ist das erst mal in Ordnung, denn ich kenne nichts besseres. Doch ich nehme an,
dass sie für andere eine Zumutung ist, weil es mir mit der Brühe andere oft ähnlich geht.

Kann ich überhaupt erkennen, dass mit meiner Brühe, Persönlichkeit, etwas nicht stimmt.
Sie ist mir vertraut. Sie erscheint mir als völlig normal. Ich kenne mich nicht anders.
Ist es nicht gerade sie, die mich ausmacht, die mich einmalig macht? Sind wir dem ausgeliefert?

Von Geburt aus sind wir nicht Inhalt, sondern Gefäß, ein von Gott gemachtes Gebilde, das
immer wieder neu gefüllt und geformt wird. Dieses Gefäß hält viel aus, doch harte Schläge
und zersetzenden Säuren der Vergiftung und Verbitterung können es beschädigen.

Nun gibt es Menschen, die wollen mir einreden ich sei nicht in Ordnung. Andere wollen mich
nach ihren Vorstellungen und Erwartungen verändern. Manche zwingen mich sogar Dinge zu tun,
die mir nicht gefallen. Kein Wunder, dass ich vorsichtig bin, dass ich ihr Wollen und ihren
bestimmenden Willen nicht gerne annehme, dass ich lieber eigene Wege gehe.

Ja, wenn es jemanden gäbe, dem ich vertrauen könnte, der mich nicht zu etwas drängt oder
Vorschriften macht, der nicht nur seinen Vorteil sieht und mich für seine Zwecke benutzen möchte.

Ja, wenn es jemanden gäbe, der mich nur deswegen liebt, weil ich liebenswürdig und
beachtenswert bin, trotz meiner Schwächen und Fehler, dann würde mir das Zuhören und auf ihn
hören leichter fallen, dann könnte ich dessen Hinweise aufnehmen und annehmen, dann könnte
ich akzeptieren, dass Veränderung mir gut täte, dass meine Persönlichkeit eine innere Reinigung
und Entschlackung bräuchte.

Wer könnte das sein? Mit den meisten Menschen habe ich bisher schlechte Erfahrungen gesammelt
und die wenigen Gütigen hatten oft keine Zeit.

Jetzt höre ich, dass es einen Gott gibt, der mich schon deswegen liebt, weil er mich erschaffen und
in diese Welt gebracht hat und der möchte, dass ich in ihr nicht nur überlebe, sondern auch Freude
und Freunde habe. Und ich höre, dass der bewirkt, was ich alleine nicht schaffe. Den möchte ich
kennenlernen, dem möchte ich begegnen, von dem möchte ich lernen.

 

Und was ich von ihm höre erstaunt mich:

Meine Lebensziele sind ganz andere als seine.
Meine Lebensinhalte bestehen aus kurzsichtigem Wollen.

Seine Lebenswerte zeigen mir ein Fundament, das ich bisher nicht hatte.
Seine Gebote weisen einen Weg, den ich gehen kann, aber nicht muss.

Und: Ich muss nicht alles alleine können oder tun. Er hilft mir.

Aus dem, was ich von ihm höre, erkenne ich, dass mir eine Runderneuerung gut täte.
Also beschließe ich, mich zu verändern. Doch, das klappt so nicht. Aus mir heraus schaffe ich
das nicht. Ich werde immer wieder rückfällig. Zu sehr habe ich mich an den bitteren Geschmack
meiner Brühe gewöhnt.

Wenn dieser Gott mich schon deswegen liebt, weil er mich erschaffen hat, dann hilft er mir auch
das zu vollbringen, was er für mich möchte und was ich selbst nicht schaffe, nämlich die Wendung
zum Guten, zum Reinen, zum Geschmackvollen, zum Vollendet werden.

Also, du Herr und mein Gott, der du mich liebst und das Beste für mich möchtest:

Bringe du mich zur Umkehr, so werde ich umkehren.

Geleite du mich auf deinen Weg und halte mich darauf.
Dir vertraue ich! Von dir lasse ich mich gerne führen.

Amen.