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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Alles hallt in uns nach!    (2.Tim 2,16; Ps 51,12)

 

Hallo Du,

am 12.11.2016 schrieb ich in einem Beitrag mit dem Titel ‚Bewahre dein Herz‘ u.a.:

„Im Spannungsfeld zwischen Gut und Böse, braucht das Herz Frieden, Führung und

Bewahrung, Erlösung vom Chaos, Freiheit durch die Gebundenheit an Gott.

Es braucht eine Aufsicht, die über die eigene Sicht hinausgeht. Es braucht Licht in der

eigenen Befangenheit und Dunkelheit. Es braucht Übersicht und ordnende Klarheit.

Es braucht Gemütsruhe und Ausgeglichenheit in Stürmen. Es braucht Geborgenheit und

Ruhen in Gott, Versöhnt sein und Verbunden sein mit ihm.“

 

Heute, ein Stückchen weiter in geistlicher Erkenntnis, darf ich darüber schreiben, wie das,

was wir mit unseren Sinnen aufnehmen, in uns nachhallt, nachklingt und was es mit uns

macht. Ja, die Bibel hat recht, wenn sie sagt: Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus

quillt das Leben. (Spr 4,23; L)

 

Nahezu jeder kennt das Phänomen des ‚Ohrwurms‘. Man hört ein Lied, das sich im Kopf

verankert, das uns anspricht, das uns nachgeht, das man nicht mehr aus dem Kopf kriegt.

Es klingt nach. Es hallt nach. Es prägt sich dadurch immer fester ein.

Nun habe ich erkannt, dass alles, was wir mit unseren Sinnen aufnehmen, irgendwie in uns

nachhallt, nachklingt und nachwirkt. Ganz gleich, ob uns das bewusst ist oder wird.

Wir nehmen auf, was uns umgibt. Es wird im Gedächtnis zunächst zwischengespeichert,

anschließend vom Gehirn geprüft, ob und wie es in unser Lebensbild passt. Das, was

verständlich ist und passt, wird relativ schnell mit den Vorhandenen verknüpft. Wir haben

etwas dazugelernt. Doch all das, was noch unverständlich ist und deswegen noch nicht passt,

was uns noch unbekannt und fremd ist, wird nicht, wie viele glauben, eliminiert und

vergessen, sondern wandert ins Unterbewusstsein und wird dort verarbeitet, irgendwann.

Entweder irgendwie in unseren Träumen, in denen das Gehirn versucht, die neuen

Bruchstücke mit gespeicherten oder erfundenen so zu ergänzen, dass sie für uns einen Sinn

ergeben oder irgendwann später, wenn das Gehirn/Gedächtnis Informationen bekommt, der

zu dem zwischengespeicherten Bruchstück passen könnte.

 

Es kommt also wesentlich darauf an, was wir sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken, was

wir aufnehmen, was wir erleben, womit wir uns beschäftigen, was uns berührt, was auf

unser Seelengleichgewicht einwirkt. Denn daraus formen sich unsere Sichtweisen, unser

Weltbild, unsere Einstellungen, Werte, Ansichten und Haltungen, unser Denken, Fühlen,

Verhalten und Handeln.

Unsere Umgebung und die Menschen um uns herum und unser Wissen haben einen starken

Einfluss auf uns. Wir können wählen. Wir können bestimmen, wer und was uns umgibt. Wir

können entscheiden, womit wir uns beschäftigen, was uns beeinflusst, wie unser Leben

weitergehen wird.

 

Doch, wir neigen dazu, Unbekanntes und Neues zu ignorieren und abzulehnen. Wie neigen

dazu, so zu bleiben wir sind, denn Gewohnheit und Kontinuität geben uns Sicherheit. Doch

im Inseldasein verlieren wir den Anschluss an die sich ständig verändernde Realität, an die

Wahrheit, an das pulsierende Leben. Die vermeintliche Sicherheit wird zum Trugbild, zum

Hemmschuh, zur Isolation.

Wir kommen mit dem Leben nicht mehr klar, weil es unserem Wissensstand nicht mehr

entspricht, weil wir nicht offen waren für Neues und Unbekanntes, für nützliches

Ergänzendes, für Abwägungen zwischen geeignet, noch ungeeignet und gar nicht geeignet.

Erstarrt in Besserwisserei und Ängsten, in Gleichgültigkeit und Unaufmerksamkeit und

verblendet durch Einbildung, Stolz oder Hochmut, verpassen wir den Sinn unseres Lebens,

unsere eigene Weiterentwicklung und damit verbunden, Lebensfreude, Bedeutung und

Erfüllung.

 

Gut ist schon einmal, darüber nachzudenken, ob wir glücklich oder nicht; ob wir so

weiterleben wollen oder nicht; ob wir bereit sind, das abzuwehren, was uns schadet und das

aufzunehmen, was uns nutzt; zu ergründen, was uns guttut oder was uns schadet.

 

Und wenn wir dabei erkennen, dass wir (vielleicht durch Neugier oder auf der Suche nach

Ablenkung oder Belebung) ungefiltert viel zu viel aufnehmen, viel mehr, als wir verarbeiten

können, dann ist das schon der erste Schritt zu innerem Frieden, zu Zufriedenheit und

Ausgeglichenheit, zu einem liebevollen Umgang mit uns selbst.

 

Und wenn wir dann auch noch erkennen, dass uns Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung

schwerfallen und dass wir auf dem Weg zu Lebensglück und neuem Bewusstsein Hilfe

brauchen, dann werden wir bereit, nach Hilfreichem zu suchen und Hilfe anzunehmen.

Wir öffnen uns für Hoffnung und Liebe, für eine bessere Zukunft, vielleicht sogar für die

Führung durch Gott und sein Wort, für die in der Bibel enthaltenen Weisheiten, Erkenntnisse

und Sichtweisen, die schon viele Leben bereicherten, die Persönlichkeit ausformen und

jeden einzelnen in bisher unerreichbare Möglichkeiten führen. Nicht umsonst heißt es:

Glaube versetzt Berge!

 

Die Gläubige sind nicht mehr nur auf sich gestellt. Im Glauben finden sie Führung und

Bewahrung, Erlösung vom eigenen inneren Chaos und Befreiung aus dem ungezügelten

und ungefilterten Wollen.

Jesus schenkt ihnen eine ganz andere Sichtweise. Er bringt Licht in ihre Befangenheit und

Dunkelheit. Er ordnet die Informationsflut, schafft ordnend Übersicht und gedanklich

Klarheit. Durch Vertrauen ermöglicht er Ausgeglichenheit in den Stürmen des Lebens.

Durch Zuversicht in Gott und das Gute, durch die ständige Verbundenheit mit ihm, ist er

sicher, ist er gehalten und geborgen. Er weiß, dass alles hallt in ihm nachhallt und

interessiert sich immer weniger für das, was ihm schadet, was ihn beschmutzt und belastet.

 

 

Deswegen:

Geh dem ehrfurchtslosen Geschwätz jener Leute aus dem Weg, die alles Heilige in den

Schmutz ziehen. Solche Menschen werden immer tiefer in der Gottlosigkeit versinken.

(2.Tim 2,16; NGÜ)

 

Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, beständigen Geist.

(Ps 51,12; L)