Mit Gott ringen (1.Mo 32,27)
Etwas bedrückt mich.
Etwas beschäftigt mich
immer und immer wieder.
Mein Gewissen plagt mich.
Mein Gewissen drängt mich,
ins Reine zu kommen, wieder.
In mir geht es rauf und runter.
Widersprüche toben munter.
Unterdrücken - Offenbaren?
Bekennen - trotz der Gefahren?
Intensiv durchschüttelt es mich.
Heftig in mir rüttelt es sich.
Mein Stolz, ringt ums Überleben.
Das Gute aber, will nicht aufgeben.
So kämpft es in mir Tag und Nacht,
bis es sich klärt, mit Macht - in Pracht,
bis ward der Kampf vor Gott getragen,
durch sein Mitringen - niedergeschlagen.
Zäh und bestimmt war sein Bemühen
zu dämpfen, mein erhitztes Glühen.
Und zäh und hart war auch mein Ringen
ihm Vergebung, abzugewinnen.
Doch nun, gesegnet, kann ich leben,
gezeichnet zwar, mein Bestes zu geben.
Und, wenn das Ringen mal wieder beginnt,
eile ich schnell zu Jesus - wohlgesinnt.
Ich lasse dich nicht los, wenn du mich nicht segnest.
(1.Mo 32,27; EU)

