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Dein Glaube hat dich gerettet! (Mk 5,34)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Dein Glaube hat dich gerettet!  (Mk 5,34)

Er [Jesus] aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gerettet. Geh in Frieden!

Du sollst von deinem Leiden geheilt sein. (Mk 5,34; EU)

 

‚Dein Glaube hat dir geholfen, dich gerettet, dich geheilt!‘ Ist Glaube also ein gutes Rezept

oder eine Wundermedizin, eine Pille für alles? Nein, das wäre zu mechanisch gesehen.

Glaube ist eine innere Haltung und Einstellung. Er ist die Voraussetzung dafür, dass etwas

wird, dass sich etwas ändert. Man stellt sich dabei auf etwas Neues ein, lässt es zu, hofft

darauf und richtet sein Denken und Hoffen daran aus. Das gilt (leider) für Gutes oder

Schlechtes gleichermaßen.

Irrglaube hofft, dass wird, was man will. Glaube im positiven Sinn jedoch hofft, das wird,

was gut ist und guttut. Im Irrglauben will man selbst etwas erreichen. Im Gottglauben

überlässt man das Wirken und Bewirken Gott, der obersten Autorität; dem, der Macht,

Wissen, Können und Weisheit hat, das Gute zu verwirklichen; dem, der weiß, was

individuell gut und richtig ist; dem, zu dem man unbegrenztes Vertrauen hat.

 

Wenn Jesus sagt: ‚Dein Glaube hat dir geholfen‘, dann meint er damit: Deine Offenheit für

mich und dein Vertrauen in mich und meine Möglichkeiten waren mir Einladung und haben

mir Gelegenheit gegeben, dir zu helfen.

 

Paulus schreibt: Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen,

worauf man hofft, ein [bestätigtes] Überzeugtsein von der Wirklichkeit [noch] unsichtbarer

Dinge. (Hebr 11,1 NGÜ)

 

Sein Gottvertrauen, sein Glaube, beruhte auf Erfahrung. Sein Glaubens-Senfkorn wuchs

heran zu einem starken Glaubens-Baum. Und bei uns fügen sich viele Glaubens-Puzzle-Teile

zu einem klaren Glaubens- und Gottesbild zusammen.

 

Woran glaube ich? Ich glaube nicht an die Wunderpille, nicht an das Buch mit Namen

‚Bibel‘ oder an irgendwelche Heilsformeln, sondern an den liebenden und gnädigen Gott,

der in der Bibel (mit begrenzten menschlichen Worten) beschrieben wird. Und mein Glaube

gründet sich nicht auf ein selbst gezimmertes Gottesbild, Götzenbild, sondern auf den

Gott, der sich mir in vielen Situationen gezeigt hat, der mich geheilt und gerettet hat, der

sich mir immer wieder, auch in unbegreiflichen Wundern, helfen, rettend und heilend

bewiesen hat und auch weiterhin beweisen wird.

Mein Glaube basiert auf meinen guten Erfahrungen mit Gott/Jesus/dem Heiligen Geist.

Meine Erfahrung ist: Glaube lässt sich nicht mit Vernunft oder Verstand planen oder gar

erfassen. Das führt leicht zu Irrglauben. Mir reicht es, dass er sich bestätigt und wirkt, dass

Gott sich in ihm bestätigt und durch ihn Gutes bewirkt. Die rückblickende Erkenntnis seines

Beistands lässt mich wachsen und verstärkt meinen vorausblickenden Glauben, meine

ergebene Hingabe. Die rückblickende Erkenntnis seines inneren und äußeren Beistands

schenkt mir, einen inneren Freiraum in äußerer Gebundenheit, ein Darüber-Hinaus-Sehen

und -Denken, das entkrampft und neue Denkansätze, Wege und Lösungen zulässt.

 

Mein ‚Glaube‘ ist das kleine Ruderblatt im Lebenswasser, das den großen Tanker meines

‚Daseins‘ lenkt. Und Jesus ist das Licht, der Stern, an dem mein Glaube sich in der Weite des

Weltengeschehens orientiert. Dieses Geführt-, Gelenkt- und Bewahrt sein schenkt mir

inneren Frieden, die Ausrichtung am Leitstern und anhaltende Heilung.