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Fürbitte – Für andere Bitten! (Kol 1,9)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Fürbitte – Für andere Bitten!    (Kol 1,9)

 

Hallo Du,

ich bin nicht vollkommen! Ich brauche immer wieder Hilfe und Unterstützung und

Zuwendung von anderen. Ganz besonders in Phasen von Verunsicherung, Angst, Zweifel,

Niederlage, Krankheit, Trauer, Unwissenheit oder Überforderung. Du auch?

Ich habe gelernt: Stolz kann und will das nicht einsehen. Hochmut behauptet das Gegenteil

und bildet sich in seiner Abgehobenheit ein, unbegrenzt, unabhängig, fehlerlos und ohne

Schwäche zu sein (oder sein zu müssen).

Hilfsbedürftige bitten um Hilfe, um Zuwendung, Rat, Beistand oder Unterstützung.

Deswegen wird sie ihnen gegeben. ‚Hochmütige‘ bitten nicht. Entweder sie fordern und

verlangen oder sie helfen sich selbst, weil ja alle anderen unfähig sind.

Die einen kommen aus ihrem Tief wieder hoch. Die anderen stürzen immer tiefer.

Für sich zu bitten, ist einsichtig, ist weise, ist klug und ist lebensnot-wendig, ist normal.

Wer nicht für sich bittet, dem/der ist nicht zu helfen, der/die will auch keine Hilfe.

 

Es stimmt: Jede menschliche Hilfe ist immer begrenzt! Sie ist oft nicht angemessen oder

ergebnisorientiert. Sie kann nie umfassend sein. Oft ist sie auch nicht wirklich hilfreich. Oft

genug wird einem dadurch nicht geholfen. Aber: Jeder Hilfeversuch beinhaltet Zuneigung

und Zuwendung! Jede Hilfe ist erwiesene Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Liebe und

die, helfen oft mehr als die Hilfsversuche selbst.

 

Mir ist unerwartete, unverständliche und großartige Hilfe in großer Not zuteilgeworden.

Nachdem kein Arzt mir wirklich helfen und meine Schmerzen lindern bzw. beseitigen

konnte, war ich verzweifelt. Alles hatte ich versucht. Vergeblich. Nur eines noch nicht:

Das Unwahrscheinliche. Ich hatte mich noch nicht an Gott gewandt. Warum nicht? Der war

mir damals unbekannt und fern. Doch in Aussichtslosigkeit geht man entweder ganz unter

oder man ergreift einen allerletzten Hoffnungsstrohhalm. Im Gefühl des Versinkens betete

ich verzweifelt, flehend, bittend und bettelnd um seine Hilfe. Und ein unfassbares Wunder

geschah. Der unsichtbare Fremde half mir umgehend, konkret und nachhaltig. Nicht

umfassend, aber Schritt für Schritt. Womit? Durch sein Wort und seine Zusagen, durch die

Verbindung mit ihm. Er hat mich und mein Leben umgekrempelt und neu ausgerichtet.

Er hat mir Lebensmut und Lebensfreude zurückgegeben. Er hat sich mir Nichtigem und

Elendem sofort zugewendet. Seine Hilfe und seine Liebe haben mich angenehm überrascht,

aber auch beschämt. Es gibt ihn tatsächlich! Er ist auch für mich da! Er hilft, wenn man ihn

braucht und bittet!

 

Später habe ich von Freunden erfahren, dass sie schon länger für mich gebetet hatten, dass

sie Gottes Hilfe für mich erbeten hatten. Auch das hat mir seine Hilfe erklärt. Das hat mir

nachträglich auch gefallen. Ich war gar nicht so alleine und verloren, wie ich dachte. Da

waren andere, die zu mir hielten, die sich für mich einsetzten; die mich nicht verloren

gaben; die an den unsichtbaren Gott glaubten und von seiner Zuwendung und Hilfe

überzeugt waren. Ihr Bitten und ihre Fürsprache vor Gott waren Mitauslöser seiner Hilfe.

Ich musste Gott nur noch bekennen, dass ich mit seiner Hilfe einverstanden bin, sie

annehme und gerne geschehen lasse.

Heute, viele Jahre später, habe auch ich eine gefestigte, vertrauensvolle Bindung an Gott,

der sich auch mir mit seiner Liebe und in seinem Wesen in Jesus zeigt, in erbarmender Hilfe,

in weitsichtiger Wegweisung und klarer Orientierung. Und auch ich nutze gerne die Kraft

der Fürbitte für andere, in der meine Liebe - über Jesus - zu ihnen fließt, indem ich mich für

sie einsetze. Ohne ihn geht nicht viel. Seine Möglichkeiten aber gehen weit über unsere

hinaus. Und auch ich baue auf Gottes Zusagen und auf die Erfahrungen der Apostel und

vielen anderen.

 

 

Gott ist es, der mich mit Kraft ausrüstet, der mir hilft, auf dem richtigen Weg zu bleiben.

(Ps 18,33)

 

Deshalb hören wir auch seit dem Tag, an dem wir davon erfahren haben, nicht auf, für euch

zu beten. Wir bitten Gott, dass er euch durch seinen Geist alle nötige Weisheit und Einsicht

schenkt, um seinen Willen in vollem Umfang zu erkennen. (Kol 1,9; NGÜ)

 

Ich will deinen Namen loben ohne Unterlass und dich preisen und dir danken. Und mein

Gebet wurde erhört, denn du hast mich errettet aus dem Verderben und emporgehoben, als

ich in Not war. Darum will ich dich loben und preisen und Dank sagen im Namen des Herrn.

(Sir 51, 11-12)