Deprecated: str_replace(): Passing null to parameter #1 ($search) of type array|string is deprecated in /www/htdocs/w0102ae4/himmelsbriefe-j4/libraries/src/User/UserHelper.php on line 565
Wir haben es dadurch bekommen, dass wir ihn kennen gelernt haben (Phil 3,10)

Deprecated: htmlspecialchars(): Passing null to parameter #1 ($string) of type string is deprecated in /www/htdocs/w0102ae4/himmelsbriefe-j4/layouts/chromes/html5.php on line 26

Deprecated: htmlspecialchars(): Passing null to parameter #1 ($string) of type string is deprecated in /www/htdocs/w0102ae4/himmelsbriefe-j4/layouts/chromes/html5.php on line 26

Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates

 

 

 

Wir haben es dadurch bekommen, dass wir ihn kennen gelernt haben    (Phil 3,10)

 

Hallo Du,

im Zeitalter der Follower, von fremden Freunden bei Facebook, Twitter und Co. denen das

gefällt was ich von mir zeige, frage ich mich, ob sie den/die kennen, die sie ‚liken‘, mögen,

ob die ihnen vertraut sind und ob sie wirklich Interesse haben, mehr von denen

kennenzulernen, die sie per Mausklick mögen. Und ich frage mich auch, ob ich solche

Freunde haben möchte, die mich nicht näher kennen, die ich nicht kenne.

Sicher, gemocht zu werden, ist immer schön. Aber wenn man jemanden mag, möchte man

den auch besser kennenlernen und auch mehr von sich selbst zeigen. Sich mögen ist doch

nur der Anfang von mehr.

Wir sind doch viel mehr als das wenige, was Fremde von uns zu wissen glauben. Wer mich

oder dich genauer kennt, der weiß das. Und je besser wir uns gegenseitig kennen und

schätzen (nicht nur die Stärken, sondern auch die Eigenarten und Schwächen), desto

intensiver wird die Freundschaft und desto wertvoller werden wir uns, besonders, wenn

der Freund/die Freundin gerade in Schwierigkeiten ist.

Ich möchte Freunde haben, die mir nahe sind, die mich wirklich kennen, mit denen mich

viel verbindet, mit denen ich in gegenseitiger Zuneigung und Wertschätzung und in

gegenseitigem Vertrauen eng verbunden bin, von denen ich mehr kenne als ihren Like-Klick.

 

Petrus schreibt in seinem 2. Brief:

In seiner göttlichen Macht hat Jesus uns alles geschenkt, was zu einem Leben in der

Ehrfurcht vor ihm nötig ist. Wir haben es dadurch bekommen, dass wir ihn kennen gelernt

haben – ihn, der uns in seiner wunderbaren Güte zum Glauben gerufen hat. In seiner Güte

hat er uns auch die größten und kostbarsten Zusagen gegeben. Gestützt auf sie, könnt ihr

dem Verderben entfliehen, dem diese Welt aufgrund ihrer Begierden ausgeliefert ist, und

könnt Anteil an seiner göttlichen Natur bekommen. (2.Petr 1,3-4;NGÜ)

 

Mich spricht der Satzteil: „Wir haben es dadurch bekommen, dass wir ihn kennen gelernt

haben“ an. Jesus hat seinen Jüngern kein abstraktes Lehrbuch in die Hand gedrückt,

sondern er war mit ihnen einige Jahre auf gemeinsamer Wanderschaft, hat sein Leben mit

ihnen geteilt. Sie haben ihn kennen und schätzen gelernt, haben seine himmlischen Schätze

in ihm entdeckt, sich an ihnen erfreut, sich an ihm Beispiel genommen, sind seinem Beispiel

gefolgt und sind zum Vorbild für andere geworden. Durch ihn hatten sie einen großen

persönlichen Gewinn. In der Gemeinschaft mit ihm sind sie gereift. In der Gemeinschaft mit

ihm haben sie seine Ansichten und Absichten kennengelernt, die sie später aus

Überzeugung gerne weitergaben.

 

Andere sind für uns ein Geschenk und Gewinn, weil sie anders sind, weil sie etwas haben

und sind was wir nicht kennen, weil sie uns ergänzen können, weil wir von ihnen lernen

können. Andere haben andere Lebensstrategien, Lebenseinstellungen oder Lebenswerte,

an denen wir die Eigenen messen können. Andere habe andere Lebenserfahrungen, die uns

weiterhelfen könnten. Andere haben andere Sichtweisen, die unseren Horizont weiten

könnten. Andere schenken uns ‚sich‘ alleine durch ihr Sein, durch die Gemeinschaft mit

ihnen. Und auch wir schenken uns anderen, ihnen unser ‚Da sein‘. Wir beschenken uns

gegenseitig und erfreuen uns daran.

 

Die Jünger damals (und auch viele Christen heute), waren/sind echte Follower, echte

Nachfolger von Jesus. Sie kannten/kennen sich gegenseitig gut. Sie folgten und folgen

seinen Worten, seiner Lehre. Sie orientierten und orientieren sich an seinem Vorbild. Sie

waren und sind seine Nachfolger und geben ihre Erfahrungen mit ihm weiter und helfen

anderen, ihn besser kennenzulernen. Ohne sie gäbe es das Christentum heute nicht mehr

und ohne unser Weitergeben in Zukunft wahrscheinlich auch nicht mehr.

 

 

Um Christus allein geht es mir. Ihn will ich immer besser kennen lernen: Ich will die Kraft

seiner Auferstehung erfahren, aber auch seine Leiden möchte ich mit ihm teilen und mein

Leben ganz für Gott aufgeben, so wie es Jesus am Kreuz getan hat. (Phil 3,10; HfA)

 

Viele sogenannte Freunde schaden dir nur, aber ein echter Freund steht mehr zu dir als ein

Bruder. (Spr 18,24; HfA)