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Wer gestaltet dein Leben? (Ps 84,12; HfA)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Wer gestaltet dein Leben?   (Ps 84,12; HfA)

 

Hallo Du,

ein aktueller Anlass, der mich beschäftigte und für den ich um Klärung und Erkenntnis

bat, machte mir klar, dass auch ich mir früher nie diese entscheidende Frage gestellt

hatte und deswegen irgendwie unzufrieden war. Viele Menschen manipulierten mich

so, dass ich tat, was sie wollten. Und wenn ich es einmal nicht tat, waren sie stinksauer.

Nun aber bin ich erwachsen geworden.

 

Wenn auch du erwachsen bist, also volljährig und dem jugendlichen Alter sowie der

Verantwortung der Eltern entwachsen, dann reduzieren sich die Antworten auf die Frage:

Wen lässt du dein Leben gestaltet?

 

Einige würden sagen: Nur mich!

Andere würden sagen: Oft andere!

Viele würden sagen: Andere und mich!

Wenige würden sagen: Gott!

 

Die ‚Nur-mich-Leute‘ machen ungern Kompromisse, sind überwiegend selbstbestimmt

und tragen für ihr Denken, Fühlen, Verhalten, Tun und Geschehen auch die volle

Verantwortung.

 

Die ‚Fremdbestimmten‘ leben vielleicht aus Bequemlichkeit oder Unsicherheit, in

ständigen, (auch) schrägen Kompromissen und sind deswegen abhängig und unfrei.

Trotzdem tragen sie die Verantwortung für ihr Denken, Fühlen, Verhalten, Tun und

Geschehen, auch wenn sie glauben, die anderen seien an ihren Miseren schuld.

 

Die ‚Andere-und-mich-Leute‘ sind in manchem anpassungsfähig, in anderem nicht.

Sie leiden häufig unter diesem Zwiespalt von freier Entscheidung und fremden Vorgaben,

der ihnen eine klare Abgrenzung und Verantwortlichkeit erschwert und sie zwingt, Dinge

mitzutragen, die ihnen zuwider sind. Trotzdem tragen sie für all das, was sie mitmachen,

die volle Verantwortung.

 

Die ‚Gott-Leute‘ leben aus Gottes Regeln und Geboten. Sie haben sich Gott/Jesus

anvertraut. Ihr Leben geschieht in seinem Geist. Von ihm lassen sie sich führen und

beraten. Er trägt die Verantwortung für ihr Wohlergehen. Sie tragen die Verantwortung

für all ihr Denken, Fühlen, Verhalten und Tun, das von seinen Regeln abweicht. Sie

machen sich bewusst von Gottes Gnade und Gunst abhängig, denn das enthebt sie den

menschlichen Abhängigkeiten, jeglichem menschlichen Hineinreden. Sie wissen, dass sie

sich in allem Gott gegenüber zu verantworten haben. Eventuelle Schwierigkeiten sehen

sie als Herausforderungen und als Reifungsmöglichkeiten.

 

Nun ist es so, dass viele Menschen sich über andere beschweren. Sie jammern, murren

und schimpfen bei anderen darüber, wie die mit ihnen umgehen, was die von ihnen

erwarten oder verlangen, was die sich erlauben. Nach außen wehren sie sich nicht und

akzeptieren so das bestehende Unrecht. Im Inneren aber schimpfen sie verbittert dagegen

und ärgern sich vielleicht auch über ihre eigene ängstliche Feigheit. Sie halten die

Nachbarin, der Chef, die Kollegin einfach für doof.

Die wenigsten gehen in sich und suchen die Ursachen, die sie in die die fatale Abhängigkeit

gebracht haben und darin festhält.

Also: Beschwere dich nicht über das, was du direkt oder indirekt akzeptiert hast und immer

wieder ohne Gegenwehr akzeptierst. Es ist deine Entscheidung, nichts dagegen zu tun. Du

könntest es jederzeit mit kurzem Kraftaufwand ändern. Vielleicht tust du es erst, wenn dein

Leidensdruck unerträglich wird. Bis dahin, beschädigst du dich selbst und andere müssen

deine Launen aushalten.

Und sage bitte nicht: Was kann ich schon gegen das Schicksal ausrichten?

Die Antwort ist immer: Nur du kannst etwas dagegen tun. Du kannst dich dafür oder dagegen

entscheiden. Du kannst dich und die anderen prüfen. Du kannst prüfen, ob euer Denken,

Verhalten und Reden liebevoll, hilfreich und lösungsorientiert ist. Du kannst prüfen, ob die

Freuden und Lasten gleichmäßig verteilt sind.

Still zu halten, ist keine Lösung. Sich zu verstecken, ist keine Lösung. Den Kopf in den Sand

zu stecken, ist keine Lösung. Wegzulaufen oder das Unangenehme zu verdrängen, ist keine

Lösung.

Probleme anzusprechen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden und zu akzeptieren

und ohne Murren, zu tragen, das ist liebevoll und verantwortungsbewusst und auf Dauer

sehr kraftsparend.

 

Wer ist für dein Wohlergehen und deine Lebensplanung und Lebensgestaltung zuständig?

Nur du allein!!! Und wenn du klug bist, beziehst du Gott in dein Leben und Handeln ein,

denn:

 

Gott, der HERR, ist die Sonne, die uns Licht und Leben gibt, schützend steht er vor uns wie

ein Schild. Er schenkt uns seine Liebe und verleiht uns hohes Ansehen. Wer ihm rückhaltlos

ergeben ist, den lässt er nie zu kurz kommen. (Ps 84,12; HfA)

 

Und: Wer Gott gehorcht, wird mit dem Leben belohnt; der Gottlose dagegen verstrickt sich in

Schuld. (Spr 10,16; HfA)

 

Glücklich ist, wer die Bewährungsproben besteht und im Glauben festbleibt. Gott wird ihn mit

dem Siegeskranz, dem ewigen Leben, krönen. Das hat er allen versprochen, die ihn lieben.

(Jak 1,12; HfA)