Selbstgefällig und selbstgerecht (Röm 15,1)
Selbstgefällig und selbstgerecht,
fühl ich mich stark und immer im Recht.
Erkenne, was andre nicht sehen,
genieße mein Wohlergehen.
Selbstbewusst kann man doch nur sein
mit Können, Stolz und Jägerlatein!
Doch:
Unkritisch und unfehlbar zu sein,
bringt immer nur Ablehnung ein.
Es wirkt eingebildet, arrogant.
Man ist ein eitler Querulant.
Wer sich selber als der Größte fühlt,
wird von anderen tiefgekühlt.
Wer jedoch seine Macken erkennt,
wird allmählich davon getrennt.
Liebt den HERRN, alle, die ihr zu ihm gehört!
Wer treu zu ihm hält, steht unter seinem Schutz,
doch wer selbstgerecht ist, dem zahlt er es doppelt heim.
(Ps 31,24; HfA)
Wenn wir einen starken Glauben haben, ist es unsere Pflicht,
die anderen in ihren Schwächen mitzutragen, anstatt
selbstgefällig nur an uns zu denken. (Röm 15,1; GNB)

