
Lebensglück, kommt zurück (1.Petr 5,2)
Seit frühster Kindheit
erlernen wir das Wollen;
weniger gern, das Sollen.
Wir gieren nach dem,
was uns gerade gefällt,
was ‚IN‘ ist in unsrer Welt.
Wenn wir es haben,
gibt’s nur kurzes Erlaben,
denn Wünschen - wieder entsteht,
und Freude vergeht.
Wir blicken lieber nach vorn,
nach ‚erfüllendem‘ Ansporn.
Endlich ‚Glücklich sein‘!
Doch, wieder fallen wir rein.
Welche Not und welche Pein.
Schwer ist dieses Sein.
Kummer und neues Leiden
lässt sich so nicht vermeiden.
In Bescheidenheit -
wächst befreit Zufriedenheit
und vergeht die Wichtigkeit.
Glück wird im Frieden,
im schwierigen Obsiegen
über stolze Eitelkeit.
Der Gier nun entbunden,
wird das Lebensglück gefunden-
im selbstlos gebendem Lieben.
So steht es geschrieben.
Dankbarkeit - wird es erhalten,
Vertrauen - es neugestalten.
Seht in der Verantwortung, nicht eine lästige Pflicht,
sondern nehmt sie bereitwillig wahr als einen Auftrag,
den Gott euch gegeben hat. Seid nicht darauf aus,
euch zu bereichern, sondern übt euren Dienst mit
selbstloser Hingabe aus. (1.Petr 5,2; NGÜ)

