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Angst vor der Wahrheit (Mt 6,33 f)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Angst vor der Wahrheit
  (Mt 6,33 f)

 

"Gebt nur Gott und seiner Sache den ersten Platz in eurem Leben,

so wird er euch auch alles geben, was ihr nötig habt.

Deshalb habt keine Angst vor der Zukunft!

Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Lasten hat.

Gott wird auch morgen für euch sorgen." (Mt 6,33 f)

 

Hallo Du,

es ist erstaunlich und doch normal,

dass wir Angst vor der Wahrheit haben.

 

Weshalb?

Weil wir in einem selbstgemalten Bild von Wirklichkeit leben,

   in einer Scheinwirklichkeit,

   in der wir im Mittelpunkt stehen und andere uns umgeben,

   in der andere für uns da sind und uns zu dienen haben.

Der intensive, oft unbewusste Wunsch nach

   Geltung, Anerkennung und Vorteil treibt uns dazu an.

 

Wir gestalten unser Leben selbst,

   machen, was wir für gewinnbringend, gut und richtig halten,

   bestimmen unsere Lebensinhalte und Lebensausrichtung,

   legen uns ein uns genehmes Outfit und ein beeindruckendes Image zu

   und bestärken es immerfort darin.

Wir betonen den Individualisten in uns und wundern uns,

   dass wir im Kontakt mit anderen Meinungsverschiedenheiten haben,

   dass es leicht zu Missverständnissen kommt,

   dass sie uns nicht verstehen oder verstehen wollen,

   dass sie nicht annehmen, was wir für gut und richtig halten, was wir wollen.

 

Wir meiden die Auseinandersetzung mit uns selbst,

   denn wir könnten dabei eine Persönlichkeit in uns entdecken,

   die uns erschreckt und nicht gefällt.

Wir könnten in uns abstoßende Wesenszüge erkennen,

   die wir bisher nur bei anderen gesehen und verurteilt haben.

Wir könnten erkennen,

   dass wir selbstbezogen, stolz, eitel, eingebildet und hochmütig sind

   oder dass wir uns selbstbezogen ablehnen, übertrieben selbstkritisch sind

      und eine schlechte, lieblose Einstellung zu uns selbst haben.

Wir könnten erkennen,

   dass wir uns selbst etwas vorgemacht haben,

   dass wir schönenden, beschönigenden Selbstlügen aufgesessen sind,

   dass wir blind und wirklichkeitsfremd sind,

   dass wir im Grunde arm, ohnmächtig und unbedeutend sind.

 

Die Angst schützt uns vor Enttäuschung,

   vor der Aufdeckung der Selbsttäuschung,

   vor der objektiven Realität und Wahrheit,

   vor unserer Lebenswahrheit.

Die Angst verhindert Erkenntnis über uns

   und hält uns in verblendeter Einbildung.

 

Aber, der Realitätsverlust wird immer größer,

   die Schwierigkeiten mit der Umwelt wachsen

   und die eigenen Ängste werden immer größer.

Das Leben gerät langsam aus den Fugen,

   die Gesundheit lässt nach,

   Schlafstörungen stellen sich ein

   und die Scheinwirklichkeit zerbricht.

Hilflos rennen wir zum Arzt oder zum Psychologen,

   in der Hoffnung, unsere eigene, enge Welt zu retten.

 

Doch der Zerbruch schreitet fort. Alle Bemühungen helfen nicht.

Nur indem wir die Angst vor der Wahrheit verlieren,

   sie durchbrechen und gegen uns selbst und andere aufrichtig werden,

   indem uns unsere traurige Wahrheit bewusst wird und wir erkennen,

   dass wir alleine und eingebildet sind, dass wir nicht der Mittelpunkt sind,

   beginnen wir uns zu verändern und zu genesen.

 

Angst lebt von Unaufrichtigkeit, vom Verheimlichen und Verstecken.

Sie weicht, wenn wir uns öffnen,

   wenn wir unsere Ohnmacht und Selbstbezogenheit erkennen,

   andere nicht abtun, sondern als gleichwertig achten,

   Gott anerkennen und vertrauen

   und ganz auf seine Liebe und wohlwollende Führung für uns persönlich bauen.

Angst weicht mit zunehmender Lebensfreude.

 

Angst vergeht,

   wo wir nicht mehr selber machen oder glauben, selbst machen zu müssen,

   wo wir die weitsichtige und gerechte Weisheit Gottes für uns erkennen

   und seinen Plan für uns akzeptieren, aufbauend auf dem, was wir wirklich sind und haben,

   nämlich:          - gottgegebene Fähigkeiten und Talente,

- ein gutes Wesen

- sowie einen von Gott vorbestimmten Lebenssinn.

 

Angst löst sich auf,

   wo wir uns nicht mehr von Äußerlichkeiten beunruhigen lassen,

   wo wir uns von materiellen Dingen trennen können,

   wo wir reinen Herzens sind und nicht mehr im inneren Zwiespalt leben

     und deshalb Kraft haben, alle unsere Aufgaben gut zu bewältigen,

   wo wir das Wirken Gottes an uns, durch Jesus Christus, annehmen.

 

"Jesus antwortete: «Warum habt ihr Angst?

Habt doch mehr Vertrauen zu mir!" (Mt 8,26)