Das Königskind
Als Königskind geboren,
in eine Welt hinein,
dort lebe ich verloren;
dort kann ich nicht gut sein.
Die Welt regiert in Sünde
und Kälte sucht mich heim.
Ein jeder sucht sich Pfründe.
Wie kann ich fröhlich sein?
Inmitten lauter Schatten
Die Schwäche an mir zerrt.
Lass’ mich doch nicht ermatten!
Der Himmel ist versperrt.
Doch tief in mir ist Liebe
in Dunkelheit erwacht.
Sie fürchtet keine Hiebe;
Sie trotzt der Welt ganz sacht.
In mir wächst Hoffnung, Glauben,
An Jesus, Gottes Sohn.
Nichts kann mich mehr berauben.
Er kommt vom höchsten Thron.
Er löst mich von den Banden,
die auf der Welt vorhanden.
Er gibt mir seinen Segen,
lässt Liebe neu sich regen.
Er schenkt mir Heiligen Geist,
der Gottes Gnade verheißt.
In ihm ewig geborgen -
Kenne ich keine Sorgen.
Mit ihm auf ewig verbunden -
will er mir Gnade bekunden.

