Der Wille Gottes.
Gott, was ist dein Wille,
ich suche dich in der Stille.
Mein Geist durchstreift dein Wort,
meditiert es und verweilt dort.
Meine Gedanken schweben,
sie wollen sich verweben,
sie wollen sich vereinen,
mit deinen.
Die Gedanken kommen zur Ruh’
und hören dir zu.
Sie merken auf:
Wie ist der weitere Verlauf?
Doch deine Stimme schweigt
und der Tag sich neigt.
Im Traum die Lösung erscheint,
dankbar die Seele weint.
Deine Stimme ist sanft und mild,
nicht laut und wild.
Dein Hinweis ist liebevoll,
genial und einfach toll:
Ich soll mich bewegen,
mich regen.
Ich soll vergeben, lieben,
mich nicht selbst bekriegen.
Für dich soll ich offen sein,
mich so erhalten rein.

