Gelobt sei mein Herr, Jesus Christ,
weil er für mich gestorben ist.
Mit ihm bin ich gestorben,
darum hab’ ich keine Sorgen.
Mit ihm bin ich auferstanden,
losgelöst von alten Banden!
Mit ihm bin ich nun verbunden,
davon will ich euch bekunden!
Im neuen Leben lebe ich,
Liebe und Freude begleiten mich.
Geduld und Güte strömt aus mir;
sein Heiliger Geist fließt jetzt zu dir.
Rechtschaffenheit ist meine Kraft,
die Ordnung in meinem Leben schafft.
Gelobt sei Jesus Christ,
weil er mein Heiland ist!
Gelobt sei Gottes Sohn,
mit ihm regier’ ich auf dem Thron.
Er hat mich auserwählt,
mich mit Geist und liebe gestählt.
Seine Wunder werden nun wahr!
durch mich bannt er - jede Gefahr,
durch meine Hände ist er groß:
Ist das nicht supergrandios?
In mir lebt Jesus Christ allein,
So soll es nunmehr ewig sein!
Alles ist möglich dem, der glaubt!
Alles ist möglich dem, der vertraut.
Denn im Vertrauen liegt die Kraft,
die Zuversicht und Wunder schafft.
Wer glaubt, der geht es mutig an,
der rührt die Hand und tut’s sodann;
der geht, ohne den Weg zu kennen,
der wagt, vom Zweifel sich zu trennen.
Er sieht im Geiste, was nicht ist.
Er hält es nicht für dummen Mist.
Er glaubt und holt es aus der Tiefe;
es ist, als ob es aus ihm liefe.
Und er beginnt, voll Selbstvertrauen,
eine neues Denkmal zu erbauen.
Er denkt und geht, er malt und macht -
und so entsteht des Denkmals Pracht.
Und eh er sich versehen,
ist es bereits geschehen.
Er kann’s nicht fassen, kann nur staunen,
und leise sprechend : „Danke!“ raunen.
Wenn er’s erst lange hätt’ bedacht
und zweifelnd daran rumgemacht;
es wäre doch wohl nichts geworden,
außer – ganz vielen, leeren Worten.
Drum glaub’ ich stets, dass ich’s kann,
dass Gott es schon in mir begann,
dass er mir eingibt, was er braucht,
dass er im Geiste mich anhaucht.
Alles ist möglich dem, der glaubt!
Alles ist möglich dem Gott vertraut.
Denn im Vertrauen liegt die Kraft,
durch die ER große Wunder schafft.
]]>
Alles liegt in deinen Händen,
Alles kommt aus deinem Wort,
Alles, Herr, kannst du bewenden,
Jederzeit, an jedem Ort.
Liebe strömt aus deinem Herzen,
Liebe fließt aus deinem Mund,
Liebevoll nimmst du die Schmerzen,
Jederzeit machst du gesund.
Alles liegt in deinen Händen,
Alles Gute kommt von dir,
Alles, Herr, kann ich verwenden,
Jederzeit zu deiner Zier.
Immer wieder wächst Verzagen,
Immer wieder will doch Ich,
Immer, Vater, darf ich’s wagen,
Jederzeit beschützt du mich.
Alles liegt in deinen Händen,
Immer wieder greifst du ein,
Deine Liebe soll mich wenden,
Jederzeit - das wäre fein.
Auf dein Wort hin, will ich es wagen! (Lk 5,5)
Auf dein Wort hin, will ich es wagen,
nicht länger unsicher verzagen!
Auf dein Wort hin, will ich endlich gehen
und Früchte bringen, wie vorgesehen!
Solange ich denke: „Ich sollte es tun“,
lasse ich meine Hände in der Tasche ruh’n.
Solange ich nur hoffe – ohne zu wagen,
werde ich mein Leben bald zu Grabe tragen.
„Wer sich nicht traut, der nicht gewinnt!“
Das weiß doch heute jedes Kind.
Doch warum tue ich mich schwer?
Vertraue ich denn Gott nicht mehr?
Ich bin ein zaghaft’ Menschenkind;
verlier’ den Mut nur zu geschwind.
Auf Dein Wort hin, kann ich alles wagen,
denn Du, mein Gott, hast dann das Sagen.
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Auf dem Weg
Was soll ich tun, Herr Jesu Christ?
Mein altes Ich gestorben ist.
Ich seh’ es ein, ich kann es nicht,
gescheitert bin ich an der Pflicht.
Deine Gaben fänd’ ich gerne,
Damit sie leuchten hell wie Sterne,
Dem Mensch zur Freude, Dir zum Ruhm,
Möchte’ ich nur gute Dinge tun.
Herr, - wo möchtest Du mich haben,
Mit Deinen wunderbaren Gaben?
Du sagst, ich soll ganz einfach geh’n,
Nicht länger in der Ecke stehen.
Meine Liebe sei echt und rein,
Das Böse möchte ich lassen sein,
Das Gute möge leiten mich,
In Ehrerbietung such’ ich Dich.
Ich tu’ von Herzen, was ich tu’,
Vom Geist entbrannt, ohn’ Rast und Ruh’,
In Hoffnung froh, Geduld in Not,
Beharrlich beten bringt’s ins Lot.
Wie geht es dir? Komm eß mit mir.
Wir singen, lachen, weinen hier.
An deinem Schicksal nehm’ ich teil,
Gemeinsam ist kein Weg zu steil.
Ich segne dich, auch wenn du haßt,
Komm’ teile mit mir deine Last,
Ich such’ den Frieden auch mit dir,
Wut, Zorn und Haß die schaden mir.
Nun gehe ich, an Deiner Seit’,
Halleluja, wir sind zu zweit.
Dein Geist, der führt mich immerdar,
Ich bin bereit, sag zu Dir ja.
Herr, Jesus, du warst ohne Schuld;
hattest mit Menschen viel Geduld.
Du wurdest durch einen Kuss verraten,
geschmäht und mit harten Fäusten geschlagen.
Du wurdest verspottet, bespuckt und verlacht,
geohrfeigt, gefesselt und ans Kreuz gebracht.
Du aber wusstest, das muss so sein;
verblendete Menschen sind nicht rein.
Im ICH gefangen sind sie blind,
vergessen sogar ihr eigenes Kind.
Sie hetzen getrieben durch die Welt -
auf der Suche nach Anerkennung und Geld.
Ihr Wille ist stark, doch ihr Vertrauen schwach;
sie wollen gewinnen und halten in Schach.
Sie manipulieren, kämpfen und zwingen,
sie wollen es schnell zu etwas bringen.
Sie kennen dich nicht - und das ist schlimm.
Herr, schenke ihnen einen neuen Beginn.
Du sagtest: „Sie wissen nicht was sie tun.
Vater vergib ihnen!“ – Lass’ sie fasten und ruh’n.
Schenk’ ihnen Besinnung, einen neuen Sinn;
zu ihrer Errettung gabst du dich hin.
Lass’ sie erkennen ihr falsches Denken,
durch Umkehr kannst Du es zum Guten wenden.
Herr, ich danke dir für deine Gnade,
Du bist dir für unsere Rettung nicht zu schade.
Du setzt dich auch heute noch für uns ein
und lässt uns erneuerte Menschen sein.
Herr, ich danke dir für das andere Leben,
das wahren Reichtum und Frieden mir gegeben.
Amen.
Barmherzigkeit
Befreit von Dunkelheit und Schrecken,
bereitet, nicht mehr anzuecken,
befähigt, dienend Gott zu danken,
gefestigt, nicht im Glauben zu wanken.
Begeistert gehe ich nun voran
auf der von Gott gegebenen Bahn.
Von Liebe erfüllt, Gott hingegeben,
möchte ich ihm dienen, für ihn leben.
Mein Dank und Lobpreis ihm gehören,
nur ihm möchte ich die Treue schwören,
nur ‚ihm ergeben’ möchte ich sein:
Gott hilf, damit ich werde ganz dein!
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Bereitschaft, Jesus zu folgen
Jeder ist anders als ich es bin,
deswegen ist jeder ein Gewinn.
‚Anders sein’, ergänzt sich gut.
‚Anders sein’, benötigt Mut.
Wer nur mitschwimmt und nichts riskiert
Ist letztlich doch nur angeschmiert.
Seine Fähigkeiten verwaisen,
seine Lebenshoffnungen entgleisen.
Bei aller menschlicher Verschiedenheit,
vor Gott zählt nur: Bist du bereit?
Willst du nach seiner Weisheit streben
und Jesus folgen auf seinen Wegen?
Deine Bereitschaft zu befolgen, was er sagt
und ihm spontan nachzufolgen - unverzagt,
das ist es, was dich zu ihm führt,
deswegen hat er gerade dich berührt.
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Bitte,
so wird dir gegeben,
Liebe, Gesundheit, ein erfülltes Leben.
Bitte,
dann wird es geschehen.
Bitte Gott. Er kann dir nicht widerstehen.
Suche,
so wirst du gefunden,
von Güte und Frieden in schweren Stunden.
Suche,
dann wird dein Herz dir weit; -
nur wer sucht, hat für das Gefundene Zeit.
Klopf’ an,
so wird dir aufgetan.
Wenn es wichtig ist, bleibe hartnäckig dran.
Klopfe,
bis Gott in dir erkennt:
‚Es ist beseitigt, was dich von ihm getrennt’.
Wer bittet, sucht und anklopft,
der will aus seiner Not;
der braucht die Gnade Gottes,
sonst ist er alsbald tot.
Wer sich zum Höchsten wendet,
der kann nicht mehr allein;
der sucht nach Seiner Führung,
nach engem Verbunden sein.
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„So wird man sich auch im Himmel
über einen verlorenen Sünder,
der zu Gott umkehrt, mehr freuen
als über neunundneunzig andere,
die es nicht nötig haben, Buße zu tun.“
Oh Gott, ich habe Unrecht getan,
was fange ich jetzt mit mir an?
Tief bedrückt in Scham und Schuld
brauch’ ich Vergebung - und Geduld.
Ich habe nicht nur andere verletzt,
auch mich dem Bösen ausgesetzt.
Ich habe Schmerz und Leid erzeugt
und dabei Menschen tief gebeugt.
Es reut mich tief, was ich getan!
Herr, fang mit mir von neuem an.
Schenk’ du mir Kraft, nicht Weh, zu tun,
mach’ du mich gegen Sünde immun.
Nur mit dir habe ich Orientierung,
durch Jesus Christus neue Formatierung.
Nur mit dir bin ich stark und gut,
in deiner Obhut frohgemut.
Amen.
„Nun freue ich mich
...dass ihr ...in gottgewollter Weise betrübt worden seid
und keinerlei Schaden genommen habt.
Denn die gottgewollte Betrübnis bewirkt eine Buße zum Heil,
die man nicht bereuen muss,
die Betrübnis der Welt aber bewirkt den Tod.“ (2.Kor 7,9-10)
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Dank an Gott
mein Dank geht jetzt an dich zurück,
ich danke Gott für dieses Glück,
er hat es fein gewoben,
dafür darf ich ihn loben.
Er öffnet uns des Himmels Tür;
bereitet unser Herz dafür;
er weitert unser kleines Sein,
und Liebe strömt in uns hinein.
In seinen Händen geborgen,
verschwinden Kummer und Sorgen.
In seiner Gnade fest vereint,
uns ewig nur die Sonne scheint.
Was wird der Tag heute bringen?
Mit ihm wird er gelingen!
Mit ihm werden wir bestehen,
gerne mit ihm weitergehen.
Und wenn wir dann vereint aufs neu,
in Liebe und ganz ohne Scheu,
dann strahlt die Seele freudenvoll,
dann springt das Herz - und das ist toll.
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Dank für Güte
Immer wiederbin ich dankbar;
Immer wieder bin ich froh.
Mein Gott, ich preise Deine Güte;
In mir brennt Freude - lichterloh!
In Deinem Lichte sonn’ ich mich –
In Deiner Wärme gerne.
Vater ich preise Deine Gnade;
Von Deiner Liebe ich lerne.
Du schenkst mir Führung, Deinen Segen;
Du wachst stets über meinem Geist.
Mit Deiner Kraft will ich mich regen;
Mit Deinem Wort den Weg Du weist.
Jetzt singe, tanze ich für Dich
Und freue mich am Leben.
Jetzt zeuge ich von Jesus Christ;
Für ihn will ich mich geben!
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Das Königskind
Als Königskind geboren,
in eine Welt hinein,
dort lebe ich verloren;
dort kann ich nicht gut sein.
Die Welt regiert in Sünde
und Kälte sucht mich heim.
Ein jeder sucht sich Pfründe.
Wie kann ich fröhlich sein?
Inmitten lauter Schatten
Die Schwäche an mir zerrt.
Lass’ mich doch nicht ermatten!
Der Himmel ist versperrt.
Doch tief in mir ist Liebe
in Dunkelheit erwacht.
Sie fürchtet keine Hiebe;
Sie trotzt der Welt ganz sacht.
In mir wächst Hoffnung, Glauben,
An Jesus, Gottes Sohn.
Nichts kann mich mehr berauben.
Er kommt vom höchsten Thron.
Er löst mich von den Banden,
die auf der Welt vorhanden.
Er gibt mir seinen Segen,
lässt Liebe neu sich regen.
Er schenkt mir Heiligen Geist,
der Gottes Gnade verheißt.
In ihm ewig geborgen -
Kenne ich keine Sorgen.
Mit ihm auf ewig verbunden -
will er mir Gnade bekunden.
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Was wäre Wärme - ohne Licht?
Was wäre Liebe - ohne Gesicht?
Was wär’ das Leben - ohne Gott?
Es wäre Mühe, Leid und Spott.
Die Liebe macht das Leben leicht.
Die Liebe unser Herz erweicht.
Die Liebe leuchtet in die Ecken,
in denen wir den Schmutz verstecken.
Die Liebe ist des Himmels Licht.
An Liebe, Hass und Zorn zerbricht.
In Liebe können wir erkennen,
was wir so oft: „Ich will!“ benennen.
Die Liebe möchte - im Herzen leuchten.
Sie möchte in Freude die Augen befeuchten.
Sie möchte dich ganz und gar durchdringen,
dir strahlendes Selbstvertrauen bringen.
Sie möchte dich gerne mit Jesus verbinden;
Sie lässt dich ganz leicht den Weg zu ihm finden.
Im Licht seiner Liebe strahlen wir aus,
was er gelegt in unser Haus.
Im Licht seiner Liebe können wir geben;
wir können uns - über uns selbst erheben.
Im Licht seiner Liebe werden wir weise,
unser Herz wird groß, unser Ehrgeiz leise.
Mein Geben - verwandelt er in Segen,
durch mich - will er die Welt bewegen!
Durch mich – so darf und soll es sein –,
macht er der Menschen Herz gern rein.
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Ich habe dich lieb,
ich hab dich lieb;
die Liebe ist ein großes Sieb.
Sie siebt heraus die großen Steine,
und lässt hindurch nur noch das Feine;
Vertrauen, Geduld und Güte
ist's, was unsere Liebe behüte.
Ich hab dich lieb
ich hab dich lieb,
Gottvater ist das Liebessieb,
und Jesus hilft ihm sieben,
damit wir können lieben.
Ich hab dich lieb!
Ich hab dich lieb!
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Das neue Leben
Erlöst von Trennung, Sünde, Schuld,
genießen wir himmlische Geduld.
Erbaut, ermutigt und befreit,
sind wir für Gott bereit.
Begeistert von Barmherzigkeit,
vergeben wir, was uns entzweit.
Wie kurz ist unsere Lebenszeit,
zu kurz, für unselige Besessenheit.
Drum dank ich dir, Herr Jesus Christ,
dass du für uns gestorben bist,
dass du uns hilfst aus allem Zwist,
uns schützest vor des Teufels List.
Wie gut, dass dein Geist in uns ist,
sonst wär’ das Leben ziemlich trist.
]]>
Dem Himmel entgegen
Eine Wolkentaube,
luftig und leicht
sie den Himmel erreicht.
Meine Hoffnung
lernt zu fliegen,
geborgen
in Gottes Händen zu liegen.
Meine Seele versteht:
von Liebe getragen
gibt es kein Klagen,
von Gnade umgeben
erhellt sich das Leben,
mit Gott verbunden
habe ich alles gefunden.
]]>
Der Anfang
Lauer Nächte Grillenzirpen,
Möwenschrei und Wellenschlag,
bringen Ruhe, geben Frieden,
leiten träumend in den Tag.
Blinzelnd ich die Augen öffne,
trete ein, du Licht der Welt;
was wird mir das Heute bringen,
unter Deinem Himmelszelt?
Alles kommt aus Deinen Händen,
mir zur Gnade, Dir zur Ehr’,
ohn’ zu fragen kann ich’s nehmen,
heil’ger Vater, Danke sehr.
Tag nun komme, ich möcht’ leben,
nutzen die Gelegenheit;
Möwenschreie mich begleiten,
durch das Abenteuer Zeit.
]]>
Der Auferstandene
Jesus, du bist auferstanden,
in uns - als wir zu dir fanden.
Jesus, du hast uns befreit,
von übler Bosheit und von Leid.
Jesus, du hast uns geführt
und uns mit deinem Geist berührt.
Du gibst uns Ruhe, Frieden, Kraft,
was in uns festen Glauben schafft.
Du gibst uns Liebe und Vertrauen,
damit wir nur noch auf dich bauen!
]]>Der Auftrag
"Ich gebe dir eine Zeile,
Ich gebe dir Verstand,
nun reime du zusammen,
was ich dir zugesandt.
Ich reiche dir einen Finger,
ergreife du meine Hand.
Du bist jetzt mein Überbringer
an dich habe ich mich gewandt.
Ich brauche deine Hände,
ich brauche deinen Geist.
Durch dich nur kann ich zeigen
wohin mein Weg euch weist.
Drum schreibe Harald, schreibe,
was ich in dich gelegt.
In meiner Liebe bleibe,
halt' fest, was dich bewegt!"
So bin ich denn gehorsam
und freue mich daran.
Vater,
durch deine große Gnade,
das Wunder in mir begann.
]]>
Der Christus
Er war ohne Sünde;
Er war herzensgut.
Er hatte viel Liebe
Und deshalb auch Mut.
Er lebte für alle;
Er starb auch für mich.
Er macht mich zum Bruder,
verbindet mit sich.
Er ist mir ein Vorbild;
Er ist mir ein Licht.
Er ist meine Stärke,
Meine Zuversicht.
Er wandelt mein Leben;
Er ändert den Geist.
Er schafft neues Streben;
Den Weg er mir weist.
Er liebt mich für immer;
Er wohnt fest in mir.
Er sucht auch dein Sehnen –
Ich sage es dir!
]]>
Der erste Advent
Heute ist der erste Advent
und ich merke, dass Jesus in mir brennt.
Heute geht auch mein Lichtlein auf,
denn Jesus gab mir einen neuen Lebenslauf.
Heute denke ich nicht mehr zurück,
denn mit Jesus fand ich besseres Glück.
Heute lebe ich aus seiner Kraft,
die Friede, Freude, Liebe schafft.
Heute danke ich für kleine Dinge,
für Gott ich freudig Lieder singe.
Heute gedenke ich seiner Tat,
die mir den leidvollen Tod erspart.
Heute bin ich durch ihn erkoren
und lebe nicht mehr einsam und verloren.
Heute weiß ich es ganz genau:
Jesus ist die Tür zum Morgentau.
Er ist die Tür zum neuen Leben,
das er uns liebevoll gegeben.
Er ist die Frische, die Quelle, das Licht,
die lebensspendende himmlische Sicht.
Er ist der Anfang und das Ende
Dazwischen mahnt er uns zur Wende.
Dazwischen hofft er auf unsere Rettung.
Dazwischen löst er unsere Verkettung.
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.
Es ruft, weil Gott unseren Namen kennt.
Es strahlt uns an und flüstert dabei:
„Komm doch zu mir, dann sind wir schon zwei!“
]]>
Der Menschenfreund
Geduldig schaut er auf die Menge,
Geduldig sieht er ihre Enge,
Geduldig hofft er für jedweden,
Geduldig ist - sein liebend Reden.
Geduldig ist sein hoffend Herz,
Geduldig trägt er ihren Schmerz.
Geduldig wartet er auf’s Beten,
geduldig antwortet er jedem.
Geduldig, schenk’ er Gnad’ und Güte.
Geduldig, jeden er behüte.
Geduldig, zeige er die Wege.
Geduldig Lieb’, er in mich lege.
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Der Schmetterling
Der Schmetterling, der Schmetterling,
er ist ein gar so feines Ding.
Er ist so zart, weil Gott es will!
Ich freu mich dran und werde still.
Mit seiner Flügel Schlag,
er tanzend zu fliegen vermag.
Mit einem Augen Blick,
erkenn’ ich himmlisches Geschick!
In ihm seh' ich die Größe,
erkenne meine Blöße.
In seiner Schönheit sehe ich -
Gott, mein lieber Vater, - Dich!
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Der Wille Gottes.
Gott, was ist dein Wille,
ich suche dich in der Stille.
Mein Geist durchstreift dein Wort,
meditiert es und verweilt dort.
Meine Gedanken schweben,
sie wollen sich verweben,
sie wollen sich vereinen,
mit deinen.
Die Gedanken kommen zur Ruh’
und hören dir zu.
Sie merken auf:
Wie ist der weitere Verlauf?
Doch deine Stimme schweigt
und der Tag sich neigt.
Im Traum die Lösung erscheint,
dankbar die Seele weint.
Deine Stimme ist sanft und mild,
nicht laut und wild.
Dein Hinweis ist liebevoll,
genial und einfach toll:
Ich soll mich bewegen,
mich regen.
Ich soll vergeben, lieben,
mich nicht selbst bekriegen.
Für dich soll ich offen sein,
mich so erhalten rein.
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Desillusioniert vom Weihnachtsmann
Ich glaube nicht mehr an den Weihnachtsmann!
Ich glaube nicht mehr, dass er alles kann.
Ich glaube nicht mehr, dass er Gutes bringt,
dass seine Güte uns umringt.
Ich glaube, dass er nur an sich denkt,
dass er einen dicken Schlitten lenkt,
dass er mehr verspricht, als er halten kann,
dass er geschickt laviert, als vorsichtiger Mann.
Ich glaube fest an Jesus Christ,
der auch für uns gestorben ist,
der uns befreit von falschem Hoffen,
der unser Herz macht weit und offen.
Ich glaube, ich könnte Weihnachtsmann sein,
ich könnte lieben, warmherzig und rein,
ich könnte beten und bitten für dich,
ich könnte verzichten - auf mein Ich.
Mit Gottes Hilfe wird es gelingen.
Er wird uns Beistand und Segen bringen.
Er wird uns leiten, den Nächsten zu lieben;
von ihm werden wir nicht durchs Leben getrieben.
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Die Bewährung des Glaubens bewirkt Standhaftigkeit (Jak 1,3)
Immer wieder Neues entdecke ich an mir,
manches ist schön, voller himmlischer Zier,
manches aber ist verbogen und krumm,
unter Druck reagiere ich immer noch dumm.
Wenn alles gut läuft, kann ich freundlich sein,
verständnisvoll, liebevoll und im Herzen rein.
Doch werde ich angegriffen, unfair behandelt,
bin ich empört, meine Seele ist wie verwandelt.
Im Mühen stöhne ich, schimpfe und klage,
stelle mir immer wieder folgende Frage:
Warum nur geht es mir wieder so schlecht,
liegt das an mir oder am erfahrenen Unrecht?
Das aber ist nicht so leicht zu erkennen.
Da muss ich Ross und Reiter benennen.
Da muss ich ehrlich in mich gehen,
Ursachen und eigenes Verhalten verstehen.
Und letztlich liegt die Wahrheit offen:
Es reagiert mein Ich - und nicht mein Hoffen.
Im Kämpfen bin ich heftig und unbedacht,
im Hoffen auf Gott werde ich von ihm bewacht.
Die Lösung liegt im klaglosen Überwinden,
im ‚auf Gott vertrauen’, ‚ihn in mir finden’.
Im standhaften ‚Mich an ihn halten’,
wird er mein Leben neu gestalten.
In schweren Zeiten steht er mir bei,
weil ich ihn suche, bin ich ihm nicht einerlei.
Er möchte mir meine Empörung zeigen
und dann sich gnädig mir zuneigen.
Er möchte mein Vertrauen sehen,
dankbar soll ich zu ihm stehen,
bittend soll ich zu ihm kommen,
so werden Sorgen weggenommen.
Er kann Probleme lösen.
Er tut es, ohne zu tösen.
Er wirkt es in der Stille.
Das ist sein erklärter Wille.
Er lässt mich nicht verzagen.
Er gibt mir Kraft zu ertragen.
Er schenkt Geduld und die Zuversicht:
In der Bewährung vergehe ich nicht!
Sie fördert meine Glaubenskraft,
nämlich, dass Gott an mir nur Gutes schafft.
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Meine Spende besagt:
Ich möchte Teil von etwas Großem sein,
gemeinsam anderen Flügel verleihn
und vielen Menschen Freude bereiten,
ihnen das Herz aus Dankbarkeit weiten.
Denn Freude und Frieden,
sei allen beschieden.
Aus Nächstenliebe bin ich geboren,
zum Segenbringer auserkoren.
Herr, verwandle du die Not,
gebe den Armen täglich Brot,
mache Kranke wieder gesund,
tue damit dein Erbarmen kund.
Gott sei mit uns. Amen.
Jeder soll für sich selbst entscheiden,
wie viel er geben möchte,
und soll den Betrag dann ohne Bedauern
und ohne Widerstreben spenden.
Gott liebt den, der fröhlich gibt. (2.Kor 9,7)
Harpe/Arendsee, den 9.05.2019
Die größte Tat (1. Joh 4,14-16)
Barmherziger Herr Jesus,
das Größte, was du uns getan,
das rührt uns tief im Herzen an,
das schmerzt, dass uns die Seele brennt,
es verbindet mehr, als es trennt.
Es ist dein Sterben, dein Kreuzestod,
deine erschütternde Leidensnot,
dein Opfern, für unsere Sünde;
eine Strafe, die uns zustünde.
Ich schäme mich, für meine Vergehen.
Vergebung, lässt mich zu dir stehen.
Dankbarkeit, folgt deinem edlen Handeln.
Mit Gott versöhnt, darf ich nun wandeln.
Meine Liebe, ist deiner Größe Lohn.
Sei du mein Heiland, du Gottessohn.
Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn
gesandt hat als Heiland der Welt. Wer nun bekennt, dass Jesus
Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.
Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat:
Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
(1. Joh 4,14-16)
Die heilende Kraft Gottes
Es drückt und quält, es schmerzt und schreckt.
Was regt sich da, tief in mir versteckt?
Krankheit und Leid - lass’ ich nicht verweilen !
Gott ist mein Arzt ! Er kann und wird es heilen !
Ich öffne mich willig und weit;
halte mich offen, für Gott bereit.
Ich lobe und preise seinen Namen,
erbitte in tiefer Gewissheit - Amen.
Ich glaube an Seine Heilung.
Ich hoffe auf Seine Beeilung.
Ich halte mich hin, mein ganzes Leben,
und danke, dass er Gesundheit wird geben.
Eine Wolke aus Kraft durchsetzt mich.
Sie reinigt und heilt mich innerlich.
Sie durchweht mich gnädig und macht ganz frei.
Danke Vater, mein Heil ist dir nicht einerlei !
Ich kann es nicht fassen und doch ist’s geschehen.
Du hast meine Nöte und Ängste gesehen.
Du hast mich erneuert - mit unbändiger Kraft,
die mir deine große Liebe - überdeutlich macht.
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