Hoffen
Dunkel ist es, kalt und leer,
Ich fühle mich verlassen.
Mein Kummer drückt mich gar zu sehr,
Oh Welt, ich könnt’ dich hassen.
Bin eingesperrt in hohen Mauern,
davor die bösen Feinde lauern.
Will fliehen vor der Angst in mir,
und springen durch die Wand, zu Dir.
Bin ausgesperrt vom Leben.
Was kann ich tun dagegen?
Wer will mich jetzt zulassen,
Damit ich Fuß kann fassen?
Allein auf Dich Gott ist verlaß,
Auf Dich will ich fest bauen,
Dich lieben ohne Unterlaß,
Dir kann ich fest vertrauen.
Du führst mich wieder in die Höh’,
Wo ich kann singen, lachen.
Der neuen Freunde jubilee,
Dir wieder Freude machen.

