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Neue Beiträge https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege Wed, 04 Mar 2026 12:47:08 +0000 Joomla! - Open Source Content Management de-de Andacht zum Thema Gebet/Bitten https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5755-andacht-zum-thema-gebet-bitten https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5755-andacht-zum-thema-gebet-bitten  

 

Andacht zum Thema Gebet/Bitten

 

 

Input

 

Ich bin klein, mein Herz ist rein,

soll niemand drin wohnen, als Jesus allein!

 

Diese Kindergebet hat uns unsere Mutter beigebracht, als wir 4 und 5 Jahre alt waren

 

Wir wussten aber nicht, was das bedeutet und auch nicht, wer Jesus ist

Das hatte unsere Mutter nicht erklärt.

 

Rund 50 Jahre später, in großer Seelennot, einsam und verlassen, kraftlos und am

tiefsten Lebenspunkt angekommen, schrie es aus mir heraus:

 

Gott, wenn es dich wirklich gibt, dann zeige dich mir! Ich kann nicht mehr.

Ich brauche Hilfe!

 

Ich habe Gott da immer noch nicht gekannt, aber er mich.

An ihn habe ich mich nur deswegen gewendet, weil ich mich an dieses Kindergebet

erinnerte und auch, weil mein Freund Gott kannte und ihm vertraute. Ihn hatte ich

30 Jahre vorher kennengelernt.

 

Nach diesem Hilfeschrei und Kurzgebet, schenkte mir Gott in der Nacht das erste Gedicht

im Traum und in den folgenden Nächten weitere. Seitdem hat sich für mich

- nach und nach - alles verändert.

Er wurde zu meinem Lebensbegleiter und Ratgeber.

Ich habe zu Jesus gefunden, ihn kennengelernt und damit auch seinen Vater.

Seitdem spreche ich ständig mit Gott und er mit mir.

Seitdem bin ich mit Beiden fest im Gebet, Geist und Leben verbunden.

In Allem erkenne ich ihr Wirken.

 

Es ist wohl kein Zufall, dass wir heute Abend hier  zusammensitzen

und Gemeinschaft haben. Und auch nicht, dass sowohl ihr in eurer Gemeinde,

wie auch ich in meiner Gemeinde, das Thema ‚Beten und Gebet‘ im Januar

zum Thema gemacht haben.

 

Was Gott von uns möchte, zeigt und sagt er uns durch Jesus.


Er will,

dass Menschen sich gegenseitig kennen und schätzen,

dass sie sich vertrauen und miteinander reden,

dass sie sich gegenseitig zuhören, stützen, ergänzen und helfen

und zusammen, liebevolle Gemeinschaft haben.

 

Er möchte auch, dass wir unsere Begabungen und Fähigkeiten erkennen,

sie weiterentwickeln, zeigen, stärken und füreinander einsetzen.

 

Niemand zündet eine Lampe an und stellt sie dann unter ein Gefäß. Im Gegenteil:

Man stellt sie auf den Lampenständer, damit sie allen im Haus Licht gibt.

 

Und er möchte auch,

dass wir ihn kennen und schätzen,

ihm vertrauen und uns ihm anvertrauen,

mit ihm reden und ihm zuhören,

dass wir uns von ihm führen, beraten und helfen lassen,

unser Leben mit ihm teilen,

unsere Gaben für ihn einsetzen

und mit ihm in enger Lebensgemeinschaft leben.

 

Er hilft uns beim ‚Miteinander und füreinander beten‘

und beim ‚Gegenseitigen helfen‘.

 

Er weiß – und wir wissen es auch: Menschliches Helfen hat Grenzen.

Wir haben nur begrenzte Zeit, Kraft, Geduld oder Einsicht,

nur begrenztes Vertrauen, Wissen oder Können.

 

Deswegen können wir nur punktuell helfen.

Am besten helfen wir anderen, indem wir sie unterstützen, zu Jesus zu finden,

durch ihn Gott kennenzulernen und in seiner Gemeinde Heimat zu haben.

 

Er ist unser Schöpfer, himmlischer Vater und allgegenwärtiger und allmächtiger Vater,

der sich uns in Jesus Christus und mit seinem Heiligen Geist zeigt.

Nur Gott kann wirklich und nachhaltig helfen, wenn wir ihn dazu einladen.

 

Dass wir mit ihm reden können, verdanken wir Jesus.

Im Gebet, beten wir in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes durch Jesus Christus,

zum Vater im Himmel. Wir beten also im Anschluss an das Beten von Jesus

und seinem Liebeswerk für uns.

(Lehre, Opfertod, Sündenvergebung und Gottverknüpfung).

Unser Reden mit Gott wurde durch ihn möglich.

 

Gott ist unser liebender Papa. Er hat uns bisher immer geholfen, s

ogar schon, bevor wir ihn kannten und bevor wir ihn um Hilfe bitten konnten.

 

Im Rückblick, sehe ich in vielen Situationen sein weises und weitsichtiges Helfen.

Das verbindet mich mit ihm zusätzlich. Euch geht das wahrscheinlich genauso.

 

Um wieviel mehr kann er dir und mir helfen,

nachdem wir ihn gut kennen,

nachdem wir ihn schätzen und lieben gelernt haben,

nachdem wir wissen, was ihm gefällt und was nicht,

nachdem wir kennen, was er fest versprochen und zugesagt hat.

 

Gott hat fest zugesagt, dass er jedes Gebet hört und es auf seine Weise erfüllt.

Und selbst wenn er schweigt, ist das eine verständliche Antwort.

 

Ideal ist, wenn im Gebet unser Bitten mit dem Willen Gottes übereinstimmt.

Als gereifte Christen wissen wir, was Gottes Wille ist und dass der

bereits alles beinhaltet, was wir wirklich brauchen.

Den großen Rest brauchen wir nicht, denn in Gottes Willen ist Fülle bereits vorhanden.

Deshalb bitten wir irgendwann auch nicht mehr um mehr.

Nur noch um seine Zusagen und Verheißungen, damit auch die

uns zuteilwerden.

 

Was eigentlich ist das Gebet?

Jedes Gebet ist Zwiesprache mit Gott.

Wir sprechen mit ihm und er mit uns.

Wir lassen ihn an unserem Leben teilnehmen und er uns an seinem.

Wir lassen uns von ihm seine Geschichte erzählen und wir erzählen ihm unsere.

 

Dabei geschieht Erstaunliches:

Indem wir Gott erzählen, was uns bewegt, erkennen wir uns selbst

und sehen wir uns und unser Geschehen, mit Gottes Augen.

 

 

Nach Paulus (1Kor 14,15) können wir auf zwei Arten beten:

Ich will auf beide Weisen beten – auf die, bei der nur mein Geist zu Gott spricht,

aber auch auf die, bei der mein Verstand tätig ist. Ich will auf die Weise singen,

bei der nur mein Geist Gott lobt, aber auch auf die, bei der mein Verstand tätig ist.

 

Beim Beten bitten nicht, dass Gott uns vielleicht gnädig gesonnen ist.

Das ist er sowieso.

Wir bitten in der Erwartung, dass er unser Gebet erhört. Daran glauben wir fest.

 

Hebr. 11,1:  Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen,

worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge.

 

Jedes Gebet und jede Bitte um etwas,

ist gleichzeitig auch eine Bitte um Gott selbst, um Gemeinschaft mit ihm,

und dass wir ihn durch sein Geben in unserem Leben erkennen.


Im Bitten zeigt sich, wie unsere Beziehung zu Gott wirklich aussieht, nämlich,

ob in unserem Bitten die Beziehung mit ihm vertieft wird oder ob sie

nur zweckgebunden ist,

also ob wir Gott als Lebensbegleiter oder als Wunscherfüller sehen.

 

Die Jünger sahen, dass Jesus regelmäßig betete und wollte es von ihm lernen.

Sie baten ihn: ‚Herr, lehre uns beten‘. Und er sagte ihnen in:

 

»So sollt ihr beten:

Vater! Dein heiliger Name soll geehrt werden. Lass dein Reich kommen.

Gib uns jeden Tag, was wir zum Leben brauchen, und vergib uns unsere

Verfehlungen. Denn auch wir vergeben denen, die an uns schuldig geworden sind.

Lass nicht zu, dass wir in Versuchung geraten.« (Lk 11, 2-4; HfA)

 

Wir kennen dieses Gebet etwas anders als das ‚Vater unser‘

und als christliches Grundgebet.

In diesem Gebet ist alles Wichtige bereits enthalten:


Vater
: Wir sprechen Gott direkt an.


Dein Name soll geehrt werden
:

Wir ehren den, der uns Gutes getan hat und tut, der uns geholfen hat und hilft,

den wir als liebevoll, gütig und gnädig kennengelernt haben und den wir respektieren;

auf den wir hören und den wir anerkennen.


Lass dein Reich kommen
:

Wir laden Gott in unser Leben ein, in unser Denken, Fühlen, Empfinden,

Verhalten und Handeln. Sein Reichtum, seine Liebe, er, soll zu uns kommen.

Wir möchten an seiner Liebe und seinem Wesen teilhaben und zu seiner

Familie gehören.


Gib uns:

Wir gestehen uns ein, dass wir ihn brauchen und wir haben erkannt,

dass er geben kann, will und wird.


was wir zum Leben brauchen
:

Durch diesen Zusatz begrenzen wir unser Bitten auf das Wesentliche.

Wir brauchen nichts Zusätzliches, es wäre überflüssiger Luxus.

Aber wir brauchen mehr als nur Essen und Trinken.

Wir brauchen seelische und geistige Erneuerung:

 

Die Frucht hingegen, die der Geist Gottes hervorbringt, besteht in Liebe,

Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme

und Selbstbeherrschung.

 

Diese Eigenschaften geben uns Reife, Schutz und Sicherheit

sowie Gemeinschaft mit Gott im Geist.

 


vergib uns unsere Verfehlungen
: Dieser Punkt wird oft unterschätzt.

Verfehlungen und Sünde drücken auf unser Gemüt und sind Gift

für Körper Geist und Seele.

Sie nagen an uns, rauben Kraft und erinnern an unbewältigte Schuld.

Sie machen unfrei, fördern Ängste und unterbinden unsere Liebesfähigkeit.

 


auch wir vergeben
:

Jetzt müssen auch wir etwas tun!

Wenn andere uns täuschen, betrügen, hintergehen, verleumden oder

untreu werden, dann machen wir sie gern zu Feinden, sind auf sie wütend

und hasserfüllt und wollen uns vielleicht sogar an ihnen rächen.

Damit aber wären wir nicht anders als sie.

Wenn wir ihnen nicht vergeben, schaden und vergiften wir uns selbst dadurch,

dass wir uns für besser halten.

 

Als Jesus mich in seine Nachfolge rief, musste ich als Erstes eine Liste

meiner Feinde erstellen. Die war lang. Dann sollte ich überlegen,

warum ich sie als Feinde sah. Das war peinlich.

Viele musste ich von der Liste streichen, weil sie das nicht getan hatten,

was ich gerne gehabt hätte. Bei denen war Vergebung leicht.

Trotzdem kenne ich jemanden, der Gott gerade aus diesem Grund

als Feind betrachtet.

Mir blieben danach noch 3 Feinde übrig.

Mein Problem mit ihnen habe ich immer wieder im Gebet vor Gott gebracht,

dabei mit mir gezetert und ihn um Erkenntnis und Überwindung gebeten.

Er hat mich geduldig an seine Vergebung und seine Liebe für mich erinnert.

Schließlich konnte ich über meinen Schatten springen und Größe und Reife zeigen.

Plötzlich hatte ich keinen Groll mehr. Ich hatte vergeben.

Das war total entlastend. Das hat neue Kräfte freigesetzt.

Das hat noch mehr selbstlose Liebe in mir freigesetzt.

Diesen Punkt lege ich euch ans Herz. Ich halte ihn für sehr wichtig.



Lass nicht zu, dass wir in Versuchung geraten
: Wie macht Gott das?

Er macht uns sensibel für Böses und Schlechte

Er lasst unser Gewissen an seine Gebote denken.

Wir messen uns an ihnen.

In der ständigen Gebetsverbindung mit ihm werden wir Achtsam und Aufmerksam.

Wir erkennen das Böse und Schlechte dadurch früher und meiden es,

zumindest versuchen wir es und lassen uns dabei von Gott helfen.

 

Zu beten, mit Gott oder Jesus zu reden, ist im Grunde einfach.

Es ist so, als würden wir mit Papa oder Mama vertrauensvoll sprechen,

offen, ehrlich, ungezwungen und angstfrei.

 

Wir dürfen Jesus als Begleiter und Freund sehen

ihm können ihnen alles sagen,

was wir empfinden, fühlen und denken,

was uns bedrückt oder erfreut,

woran wir zweifeln und worauf wir hoffen

wie es uns gerade geht und wofür wir dankbar sind.

 

Gott weiß es sowieso,

aber indem wir es ihm sagen,

zeigen wir ihm unser Vertrauen,

glauben wir seinen Zusagen,

erwarten wir seine Hilfe,

und ehren wir ihn als unseren Herrn.

 

Er hilft,

wenn wir nicht weiterwissen,

wenn wir uns einsam fühlen,

wenn wir trauern,

wenn es in uns brodelt und kocht.

Wenn unsere Gedanken kreiseln,

wenn wir uns im Lieblosen verloren haben.

 

Wie hilft er?

Er schenkt uns ein passendes Bibelwort.

Er schickt uns hilfsbereite Menschen.

Er lässt uns in Träumen erkennen.

Er gibt Lösungen im Geist.

Er ermöglicht Einsicht und Erkenntnis,

oder er regelt unser Problem selbst -

durch wundersame Fügungen.

 

Jesus,

ich bin klein, mein Herz werde rein,

es soll niemand drin wohnen,

als du allein!

 

Vater, Herr und Bruder,

wir legen unseren Geist in deine Hände

und vertrauen dir voll und ganz.

 

Amen!

 

 

Ist das so?

Vertrauen wir Gott wirklich voll und ganz?

In allem und immer?

Auch dann, wenn es uns schlecht geht oder wenn wir uns ängstigen?

 

 

Was sind eure Antworten dazu?

 

 

 

Als ich für mich die Antworten auf diese Fragen gefunden hatte,

konnte ich folgendes Gedicht schreiben:

 

 

Immer wenn

 

Immer, wenn die Schmerzen kommen,

immer, wenn die Freude geht,

immer, wenn ich sehr benommen,

ist wer da, der zu mir steht.

 

Immer, wenn die Weite schwindet,

immer, wenn das Leid mir weht,

immer, wenn mich’s Dunkel findet,

ist wer da, der zu mir steht.

 

Immer, wenn die Sorgen plagen,

immer, wenn die Seele fleht,

immer, wenn ich’s nicht kann tragen,

ist wer da, der zu mir steht.

 

Wer, wer bist du, Unterstützer,

Retter aus der tiefen Not?

Wer, wer bist du, großer Schützer,

Geber meines täglich’ Brot?

 

Oh du Tröster, Helfer, Vater,

führst mich aus dem schlimmen Trott.

Oh, du wunderbarer Schöpfer,

oh du weiser, wahrer Gott.

 

Immer, wenn wir liebend leben,

immer dann, dein’ Gunst uns lacht,

gibst du uns - von deinem Segen,

hast du gnädig - uns bedacht.

 

Amen.

 

 

 

Bibelstellen zu Gebet/Bitten

 

Jes 65,24 Ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich hören

 

Mt 5,44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen

 

Mt 6,6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu

und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das

Verborgene sieht, wird dir’s vergelten.

 

Mt 14,23 Als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er auf einen Berg,

um für sich zu sein und zu beten. Und am Abend war er dort allein.

 

Mt 6,7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden;

denn sie meinen, sie werden erhöret, wenn sie viel Worte machen.

 

Mt 7,7 Bittet Gott, und er wird euch geben!

 

Mt 18,19 Wenn zwei von euch hier auf der Erde meinen Vater im Himmel

um etwas bitten wollen und sich darin einig sind, dann wird er es ihnen geben.

 

Mt 21,22 Wenn ihr betet und im Glauben um etwas bittet,

werdet ihr es erhalten, was immer es auch sei.

 

Lk 18,10- 13 Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten,

der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer betete bei sich

selbst so:

Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber,

Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner.

Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem,

was ich einnehme.

Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben

zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach:

Gott, sei mir Sünder gnädig!

 

Joh 15,7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben,

werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.

 

Joh 16,23-24 Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen,

wird er’s euch geben. Bittet, so werdet ihr empfangen, auf dass eure

Freude vollkommen sei.

 

Eph 6,18 Hört nie auf zu beten und zu bitten!

Lasst euch dabei vom Heiligen Geist leiten.

 

1Thess 3,10 Wir bitten Tag und Nacht inständig

 

Kol 1,9 Wir bitten Gott, dass sein Geist euch mit Weisheit und Einsicht

erfüllt und ihr auf diese Weise seinen Willen immer besser erkennt.

 

1Tim 2,1 Das Erste und Wichtigste, wozu ich die Gemeinde auffordere,

ist das Gebet. Es ist unsere Aufgabe, mit Bitten, Flehen und Danken

für alle Menschen einzutreten.

 

Jak 1,5-6 Wenn es aber einem von euch an Weisheit fehlt,

bitte er Gott darum, und sie wird ihm gegeben werden;

denn Gott gibt allen gern und macht dem, der ihn bittet,

keine Vorhaltungen.

 

 

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Neue Beiträge Fri, 30 Dec 2022 23:00:00 +0000
Gottes Geist   (1.Kor 2,16) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5754-gottes-geist-1-kor-2-16 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5754-gottes-geist-1-kor-2-16  

Pfingsten, Glaube, Taube, Heiliger Geist

 

 

Eschborn, den 13.10.2022

 

Gottes Geist   (1.Kor 2,16)

 

Wenn ich etwas nicht verstehe,

suchend frage, in mich gehe

und die Antwort doch nicht finde,

dann, ich mich mit Gott verbinde.

 

Betend bittend, darf ich fragen,

die Probleme vor ihn tragen.

Doch wie merke ich, was er meint?

Wie seine Antwort mir erscheint?

 

Nun, dann öffne ich meinen Geist,

durch den die Antwort zu mir reist.

 

Manchmal - höre ich sie spontan.

Manchmal - rührt auch sein Wort mich an.

Manchmal - sagts mir mein Gewissen.

Manchmal - kommt durch Träumen wissen.

Manchmal – sagt es ein Nächster mir.

Manchmal - liegt sie bereits in mir.

 

Die Botschaft kommt durch Gottes Geist,

der laut oder leis, den Weg mir weißt.

 

Im Offensein, kann ich sie finden,

ich muss mich nur - mit ihm verbinden.

Sein Heiliger Geist ist wie ein Wind,

der mich belebt und herrlich durchdringt.

 

 

Wer kann die Gedanken des Herrn erkennen,

oder wer könnte gar Gottes Ratgeber sein?

Nun, wir haben den Geist von Christus, dem Herrn,

empfangen und können seine Gedanken verstehen.

(1.Kor 2,16; HfA)

 

 

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Neue Beiträge Wed, 12 Oct 2022 22:00:00 +0000
Jesu - in uns auferstanden   (Joh 3,16) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5718-jesu-in-uns-auferstanden-joh-3-16 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5718-jesu-in-uns-auferstanden-joh-3-16 Jesus, Christus, Gott, Heilig, Geist


Eschborn, den 17.04.2022

 

Ostern

 

Jesu - in uns auferstanden   (Joh 3,16)

 

Vorbei sind alle Qualen.

Vorüber ist alles Leid.

ER, musste für uns bezahlen,

für unsere Gottlosigkeit.

 

Vergeben sind die Sünden

durch grausamen Kreuzestod.

Jesus hilft zu überwinden,

unsre Selbstsucht und Lebensnot.

 

Im Glauben nun verbunden,

mit Jesus und Gott vereint,

haben wir Gnade gefunden

und unser Versagen beweint.

 

 

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt,

dass er seinen einzigen Sohn hingab,

damit jeder, der an ihn glaubt,

nicht verloren geht, sondern ewiges

Leben hat. (Joh 3,16; EU)




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Das bunte Osterei  (Kol 3,3b; NGÜ) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5691-das-bunte-osterei-kol-3-3b-ngue https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5691-das-bunte-osterei-kol-3-3b-ngue Ostern, Urlaub, Hähnchen, Ei, Feder, Blatt, Ostereier

 

Eschborn, den 16.04.2022

 

Das bunte Osterei  (Kol 3,3b; NGÜ)

 

Im Ei - wächst neues Leben.

Gottes Liebe - bricht es auf.

Glaube - ist uns gegeben,

für unseren Lebenslauf.

 

Bunt bemalt – wird es geschenkt,

damit Freude – das Wesen lenkt!

 

 

Euer neues Leben ist ein Leben

mit Christus in der Gegenwart Gottes.

(Kol 3,3b; NGÜ)




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Neue Beiträge Fri, 15 Apr 2022 22:00:00 +0000
Die Lebenszeit vergeht https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5695-die-lebenszeit-vergeht https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5695-die-lebenszeit-vergeht

Die Lebenszeit vergeht

 

Leben kommt und Leben geht,

Ach, wie schnell die Zeit vergeht.

Gestern war ich noch ein Kind,

Heute seh’ ich, was wir sind;

hektisch, haltlos, ohne Ruh’,

hasten wir dem Morgen zu.

 

Morgen ist’s genau wie heut’.

Haltet ein, Ihr lieben Leut’ !

Hasten bringt euch nur Verdruß;

Lacht, liebt, freut euch mit Genuß.

 

Die Zeit vergeht in Eile, --

Darum, oh Mensch, verweile.



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Neue Beiträge Mon, 21 Mar 2022 05:55:04 +0000
beflügelt https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5688-befluegelt https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5688-befluegelt  


Kind, Fee, Magie, Schmetterling, Flügel


beflügelt

 

Menschen lassen sich gern beflügeln,

durch Freude und Glück und Sonnenschein.

Beflügelt wollen sie dann fliegen,

bis in den Lebensabend hinein.

 

Doch auch das kleine Glück beflügelt:

Ein Küsschen, unter dem Himmelszelt,

ein zartes, liebendes Berühren,

bezaubert ihre Gedankenwelt.

 

Beflügelt können Flügel wachsen,

die tragen - mit großer Leichtigkeit,

dem, der von Gott im Geist getragen,

in Liebe, Güte, Barmherzigkeit.




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Neue Beiträge Mon, 07 Feb 2022 23:00:00 +0000
Zum Fest der Liebe und Gemeinschaft ( 1.Kor 13, 4-7; Gal 5,22) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5737-zum-fest-der-liebe-und-gemeinschaft-1-kor-13-4-7-gal-5-22 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5737-zum-fest-der-liebe-und-gemeinschaft-1-kor-13-4-7-gal-5-22  

 

 

 

Zum Fest der Liebe und Gemeinschaft  


(1.Kor 13, 4-7; Gal 5,22)

 

Es ist die Liebe, die uns leitet.

Es ist die Liebe, die uns drängt.

Es ist die Liebe, die uns weitet,

auf die wir hoffen, eingeengt.

 

Die Liebe ist‘s, die uns verbindet.

Die Liebe ist‘s, die gern verzeiht.

Die Liebe ist‘s, die Wege findet

zu verbinden, was entzweit.

 

Drum hege, pflege, dieses Gut.

Erhalte dir, der Liebe Glut

und setze sie behutsam ein,

damit dein Herz - sei nicht allein.

 

Dies Liebeslob singt ein Chronist,

dessen Herz - voller Liebe ist.

 

 

Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich.

Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich

nicht auf, sie ist nicht eingebildet.

Sie verhält sich nicht taktlos, sie sucht

nicht den eigenen Vorteil, sie verliert

nicht die Beherrschung, sie trägt

keinem etwas nach.  Sie freut

sich nicht, wenn Unrecht geschieht,

aber wo die Wahrheit siegt, freut sie

sich mit. Alles erträgt sie, in jeder

Lage glaubt sie, immer hofft sie,

allem hält sie stand. 

(1.Kor 13, 4-7; NGÜ)

 

Die Frucht, die der Geist Gottes

hervorbringt, besteht in Liebe,

Freude, Frieden, Geduld,

Freundlichkeit, Güte, Treue,

Rücksichtnahme und

Selbstbeherrschung. (Gal 5,22; NGÜ

 

 

 

 

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Neue Beiträge Wed, 22 Dec 2021 23:00:00 +0000
Gott ist da! (2.Mo 34,6) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5711-gott-ist-da-2-mo-34-6 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5711-gott-ist-da-2-mo-34-6

 

 

Gott ist da!   (2.Mo 34,6)
 

Gott ist da!

Er ist uns nah!

Ob wir es merken oder nicht,

er gibt uns Energie und Licht.

Er gibt uns Denken und Erleben.

Er lässt uns nach den Sternen streben.

Er lässt uns lieben, hoffen, bangen

und sogar - zu ihm gelangen.

 

Im Inneren ist er zu finden,

wenn wir das Ego überwinden,

wenn wir ihn speisen in Gedanken,

die ihn betreffen und umranken.

 

Dann, lebt der in uns - alle Zeit,

der uns von aller Sünd‘ befreit.

 

 

Ich bin der Herr!

›Ich bin da‹ ist mein Name!

Ich bin ein Gott

voll Liebe und Erbarmen.

Ich habe Geduld,

meine Güte und Treue

sind grenzenlos.

(2.Mo 34,6;GNB)

 

 

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Neue Beiträge Sat, 11 Dec 2021 08:25:58 +0000
Glaube verbindet (Eph 3,17) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5709-glaube-verbindet-eph-3-17 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5709-glaube-verbindet-eph-3-17


 

Glaube verbindet   (Eph 3,17)
 

Gott genießen

mit ihm fließen

mit ihm gehen

zu ihm stehen

mit ihm tragen

mit ihm wagen

alles geben

mit ihm leben.

 

Glaube verbindet.

Wege mit ihm findet,

wer sie geht.

Zu dem, Jesus steht.

 

 

Durch Glauben wohnt Jesus in

unseren Herzen, denn Glaube

verbindet, in der Liebe verwurzelt

und auf sie gegründet.  

(Nach Eph 3,17; EU)

 

 

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Neue Beiträge Thu, 09 Dec 2021 23:00:00 +0000
Für den Himmel bereit (Lk 15,20) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5705-fuer-den-himmel-bereit-lk-15-20 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5705-fuer-den-himmel-bereit-lk-15-20  

 

 

 

Für den Himmel bereit   (Lk 15,20)

 

Was ist schon dieses Leben,

in dem wir hoffen, streben,

in dem wir lieben, lachen,

manche dummen Sachen machen?

 

Es ist ein Hauch, der vergeht.

Es ist ein Sturm, der verweht.

Es ist die Zeit zum Werden

zu Jüngern, schon hier auf Erden.

 

In dem wir überwinden,

zurück zu Gott wir finden.

Vom Körperlichen befreit,

überfliegen wir die Zeit.

 

Für den Himmel nun bereit,

landen wir in der Ewigkeit,

in Gottes offenen Armen,

erwartet, voller Erbarmen.

 

 

Der Vater sah ihn schon von

weitem kommen; voller Mitleid

lief er ihm entgegen, fiel ihm um

den Hals und küsste ihn.

(Lk 15,20; NGÜ)

 

 

 

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Neue Beiträge Wed, 08 Dec 2021 23:00:00 +0000
Glaube und Liebe und Hoffnung (1.Kor 13, 12-13) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5708-glaube-liebe-und-hoffnung-1-kor-13-12-13 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5708-glaube-liebe-und-hoffnung-1-kor-13-12-13  

 

 

Glaube und Liebe und Hoffnung   (1.Kor 13, 12-13)

 

Glaube vertraut darauf, dass wird, was man hofft,

es aber noch nicht sieht.

 

Glaube hofft zuversichtlich auf Gutes und ermöglicht es.

 

 

Liebe ist eine innere Einstellung,

die sich im Denken, Verhalten, Empfinden, Reden und Tun

immer wieder zeigt und darin Bestätigung findet.

 

Liebe ist wohlwollende Zuwendung und Güte, die Andere

bestätigt und das Positive in ihnen zur Entfaltung und zum

Leuchten bringt.

 

 

Hoffnung ist wie Kerzenlicht, das die Dunkelheit durchdringt.

Sie lässt die Sonne wieder scheinen

   und verbannt - trauriges Weinen.

 

Hoffnung ist die Voraussetzung für jegliches Gelingen.

 

 

Jetzt sehen wir nur ein undeutliches Bild wie in einem

trüben Spiegel. Einmal aber werden wir Gott von

Angesicht zu Angesicht sehen.

Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke, doch einmal werde

ich alles klar erkennen, so deutlich, wie Gott mich jetzt

schon kennt. Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe.

Von diesen dreien aber ist die Liebe das Größte.

(1.Kor 13, 12-13; HfA)

 

 

 

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Neue Beiträge Tue, 07 Dec 2021 23:00:00 +0000
Bis zum Ende der Welt (Mt 28,20b) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5689-bis-zum-ende-der-welt-mt-28-20b https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5689-bis-zum-ende-der-welt-mt-28-20b



 Bis zum Ende der Welt   (Mt 28,20b)
 

Die Zeit vergeht.

Gott besteht.

Altes war.

Neues geschah.

 

Das Leben fließt.

Liebe sprießt.

Hoffnung keimt.

Die Sonne scheint.

 

Es wird Nacht.

Zweifel erwacht.

Leid beginnt.

Freude verrinnt.

 

Was ist geschehen?

Zugrunde gehen?

 

Gott anflehen!

Zu ihm stehen!

Ihm vertrauen!

Auf ihn bauen!

 

Jesus wendet.

Leiden endet.

Die Liebe führt.

Ihm Dank gebührt.

 

Sein Wort stets bleibt!

Sein Geist antreibt!

 

 

Und seid gewiss:

Ich bin jeden Tag bei euch,

bis zum Ende der Welt.

(Mt 28,20b; NGÜ)

 

Die aber auf den HERRN harren,

kriegen neue Kraft, dass sie auffahren

mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen

und nicht matt werden, dass sie

wandeln und nicht müde werden.

(Jes 40,31; L)

 

 

 

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Neue Beiträge Sat, 27 Nov 2021 04:41:52 +0000
Ein Liebeslied zum Advent (Ps 28,7) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5698-ein-liebeslied-zum-advent-ps-28-7 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5698-ein-liebeslied-zum-advent-ps-28-7  

 

 

Ein Liebeslied zum Advent   (Ps 28,7)

 

Es waren einmal vier Geschwister, die hießen Hans, Franz, Sophie und Marie.

Ihre Eltern waren begeisterte Straßenmusiker. Gemeinsam sangen sie aus Freude und

zum Lebensunterhalt für andere. Und die Stimmen der Kinder waren himmlisch schön,

ein wahres Geschenk Gottes.

Hans, der Älteste sang Bass; Franz, Tenor; Sophie Alt und Marie, die Jüngste, Sopran.

Als Gesangsquartett hätten sie richtig gut sein können, doch wie es manchmal bei

großen

Talenten ist, wollte sich jede Stimme Geltung verschaffen und im Vordergrund stehen.

Es fehlte ihnen an geschwisterlicher Harmonie. Doch solange Mutter und Vater den Takt

und den Rhythmus vorgaben, war ihr gemeinsames Einkommen einigermaßen gesichert.

 

Doch eine dunkle Wolke zog über ihre Stadt, über das Land und sogar auf der gesamten

Erde wurde es Finster. Eine böse Krankheit in pandemischer Stärke erschütterte den

Weltenlauf und beeinflussten das Leben. Quarantäne und Kontaktverbote,

Ausgangssperre und Abstandsregeln verhinderten ihre Auftritte. Ohne Einkünfte waren

sie auf die Speisen von der Tafel ihrer Gemeinde angewiesen. Und ohne ihre Auftritte,

hatten sie auch kein gemeinsames Ziel mehr. Ihre Freude und ihre Kraft schwanden

zunehmend.

Und ein Unglück kommt selten allein. Die Mutter, die Seele und der Kitt der Familie, von

der Not geschwächt, steckte sich beim Einkaufen mit dem Virus an und verstarb nach

kurzer, schwerer Krankheit.

In der Trauer um die Mutter gewann schließlich ihre Liebe weder die Oberhand.

Für die kommende Trauerfeier schrieb jedes Kind eine eigene Liedstrophe als ein

bescheidenes Liebeslicht. Und der Vater dazu einen umspannenden Refrain.

 

Marie schrieb als 1. Kerze:

Mama, warum gingst du?

Ich hab dich doch lieb!

Wie, soll‘s weitergehen,

ohne deine Lieb?

 

 

Franz schrieb als 2. Kerze:

Mutter, liebe Mutter,

Ich vermisse dich!

Dich möchte ich heut ehren,

denn du, liebtest mich.

 

Sophie schrieb als dritte Kerze:

Wir sind deine Kinder,

lasse uns nicht los.

In unsren Gedanken

bleibst du, unser Schoß.

 

Und Hans schrieb als 4. Kerze:

Mama, liebste Mutter,

du brachst uns zur Welt

und auch in der Zukunft,

deine Güt uns hält.

 

Und der Vater schrieb als Refrain:

Du bist unsre Hoffnung,

unsre Zuversicht.

Deine große Liebe,

sei uns Weg und Licht!

 

Und aus dem Rhythmus ihrer Gedichte ergab sich ihnen die Melodie.

Sie sangen ihre Reime leise vor sich hin, aus Liebe und zum Trost,

dann, zunehmen freier und lauter.

Und sie hörten einander.

Aus gemeinsamer Trauer erstand

   starke Liebe,

wieder gemeinsame Freude

   an der Musik und am Leben.

 

Die Trauerfeier auf dem Friedhof fand dann im Freien statt.

Einige Nachbarn waren auch da, in größerem Abstand.

Liebe verbindet. Liebe tröstet. Liebe stärkt.

 

Und jedes Kind sang mit der ihm eigenen, himmlischer Stimme,

jede und jeder für sich,

doch verbunden im Refrain des Vaters,

das eigene Liebeslied für die Mutter,

laut und deutlich, klar und rein,

inbrünstig und in enger Verbundenheit.

 

Dann, ein Wunder geschah!

Sie sangen noch einmal,

nun zusammen,

in göttlichem Einklang

gen Himmel.

 

Alle waren tief ergriffen -

und Gott lächelte.

 

Seitdem

singen diese Fünf ihr Lied,

aus Freude und zum Dank,

in der Adventszeit zusammen,

in leicht abgewandelter Form,

im Gedenken an Jesus

und in Erwartung seiner Ankunft

in den Herzen aller.

 

Jesus, warum gingst du?

Ich hab dich doch lieb!

Wie, soll‘s weitergehen,

ohne deine Lieb?

 

R: Jesus, liebster Jesus,

du brachst uns zum HERRN.

Freude, Frieden, Hoffnung,

sei des Lebens Kern!

 

Jesus, lieber Jesus,

Wir vermissen dich!

Dich möchten wir ehren.

Liebe, spricht für sich!

 

R: Jesus, liebster Jesus,

du brachst uns zum HERRN.

Freude, Frieden, Hoffnung,

sei des Lebens Kern!

 

Wir sind deine Kinder,

lasse uns nicht los.

In unsren Gedanken,

gibst du uns - Anstoß.

 

R: Du bist unsre Hoffnung,

unsre Zuversicht.

Deine große Liebe,

sei uns Weg und Licht!

 

Jesus, liebster Jesus,

du kamst in die Welt.

Nun, in aller Zukunft,

deine Güt uns hält.

 

R: Du bist unsre Hoffnung,

unsre Zuversicht.

Deine große Liebe,

sei uns Weg und Licht!

 

Auch vor Weihnachten sind ihre Zuhörer berührt und ergriffen.

Und Gott lächelte. Liebe heilt.

 

 

Der HERR ist meine Stärke und mein Schild;

auf ihn traut mein Herz und mir ist geholfen.

Nun ist mein Herz fröhlich,

und ich will ihm danken mit meinem Lied.

(Ps 28,7; L)

 

 

 

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Neue Beiträge Tue, 23 Nov 2021 23:00:00 +0000
Ein Morgengebet (Ps 143,8) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5699-ein-morgengebet-ps-143-8 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5699-ein-morgengebet-ps-143-8

 

 


Ein Morgengebet
  
(Ps 143,8)
 

Danke für die Nacht.

Der neue Tag erwacht.

Es wird langsam Licht.

Gebet, schafft Zuversicht.

 

Gottes Wort, erhellt den Geist.

Liebe, neu den Weg mir weist.

Ich bin für den Tag bereit

mit Jesus, in Zweisamkeit.

 

Danke für den Tag.

Mit dir, er bracht Ertrag.

Mit dir, er gelang.

So sei es – lebenslang!

 

 

Lass mich schon früh am Morgen

deine gnädige Antwort hören,

denn auf dich vertraue ich.

Lass mich den Weg wissen,

den ich gehen soll, – meine Seele

sehnt sich nach dir. (Ps 143,8; NGÜ)

 

 

 

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Neue Beiträge Tue, 23 Nov 2021 04:57:09 +0000
Schlaflos!!! (Ps 102,8) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5729-schlaflos-ps-102-8 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5729-schlaflos-ps-102-8  

 

 

Schlaflos   (Ps 102,8)

 

Wenn meine Sorgen werden zu groß,

liegen die Nerven schnell blank und bloß,

kreiseln die Gedanken um die Not,

rastlos suchend, weil Gefahr mir droht!

 

Was kann ich tun? Wie, Ichs beenden?

Wie ich - die Bedrohung abwenden?

Was ist die Lösung aus dieser Pein?

Hilfe von außen - wäre jetzt fein!

 

Die Gedanken suchen fieberhaft

den Ausweg, der mir Entlastung schafft.

Sogar nachts - toben sie rücksichtslos,

friedlos, ergebnislos, kurios.

 

Wie, kann ich endlich wieder schlafen?

Wer oder was, will mich bestrafen?

Oh Gott, schenke mir doch wieder Frieden!

Für dich, habe ich mich doch entschieden!

 

Gebe mir neu, starkes Gottvertrauen,

um nur auf dir - die Zukunft zu bauen.

Helfe mir aus jeder Hilflosigkeit

und umgebe mich - mit Geborgenheit.

 

Amen.

 

 

Tiefe Verzweiflung raubt mir den Schlaf;

ich fühle mich wie ein einsamer Vogel

auf dem Dach. (Ps 102,8; HfA)

 

Ich will mich in Frieden hinlegen und schlafen,

denn du allein, Herr, gibst mir Geborgenheit.

(Ps 4,9; NL)

 

Mein Sohn, verliere die Weisheit [Jesus] nie aus

den Augen und handle stets umsichtig

und besonnen. Dies wird dein Leben erfüllen

und dir Ehre und Ansehen schenken.

Dann wirst du deinen Weg sicher gehen und

deinen Fuß nicht anstoßen. Du kannst dich

ohne Angst schlafen legen und dein Schlaf

wird erholsam sein. (Spr 3, 21 – 24; NL)

 

 

 

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Neue Beiträge Sun, 24 Oct 2021 22:00:00 +0000
Was du hast, will auch ich haben! (1.Kor 15,49) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5733-was-du-hast-will-auch-ich-haben-1-kor-15-49 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5733-was-du-hast-will-auch-ich-haben-1-kor-15-49  

 

 

Was du hast, will auch ich haben!   (1.Kor 15,49)
 

Hallo Du,

nein, heute geht es nicht um Neid, sondern um die eigene Weiterentwicklung, um

Vorbild und Wissen und auch um Liebe und Selbstliebe.

 

Da sagt Einer zum anderen:

‚Du bist ein Mensch wie ich und doch geht es dir besser als mir. Du hast etwas, was mir

Gefällt und ich noch nicht habe. Ich möchte das auch haben, auch bekommen, damit es

mir so gut geht wie dir. Verrate mir doch dein Geheimnis. Was ist der Grund, für dein

Anderssein? Woher hast du das?

Ich sehe deine offensichtliche Freude am Leben, deine Offenheit und Ruhe, deine

Sanftmut und Ausgeglichenheit, deinen unerschütterlichen Glauben an das Gute, dein

Gottvertrauen, deine Ausgeglichenheit, Geduld und Gelassenheit, deine innere

Festigkeit und große Zuversicht. Das finde ich toll. Ich sehe es, verstehe es aber nicht.

Wie kommt man dazu?‘

 

Und der Andere antwortet ihm:

‚Was du siehst, ist aus mir geworden, nachdem ich mich für Jesus Christus als meinen

Herrn, als mein Vorbild und meinen Lehrer entschieden habe. Er wurde zu meinem Halt

und Fels, zu meinem Veränderer und Wesensgeber. Er ist die Ursache für meine Freude,

Dankbarkeit und Zuversicht. Ich suche seine Nähe und folge ihm. Auf sein Wort höre ich.

Von ihm lerne ich gerne. Von ihm lasse ich mich führen und inspirieren. Ihm vertraue

ich. Ihm vertraue ich mich immer wieder an. Er ist mein Bezugspunkt. Auf ihn ist Verlass.

Er ist der Unterschied zwischen dir und mir. Willst du bekommen, was ich habe, dann

suche ihn. Erlässt sich finden. Dann beschäftige dich mit ihm und lerne ihn kennen und

schätzen. Er wird dir geben, was du suchst und brauchst. Er wird auch dich und dein

Leben zum Guten verändern und dich und dein Umfeld bereichern. Da bin ich mir ganz

sicher. Das ist uns zugesagt.‘

 

‚Wie zugesagt?‘

‚Schriftlich fest zugesagt in der Bibel, im Wort Gottes und von Jesus Christus.‘

In 1.Kor 15,49 (NL) sagt Paulus: So wie wir jetzt dem irdischen Menschen, Adam,

gleichen, so entsprechen wir eines Tages dem himmlischen Menschen, Christus.

 

In Joh 7,38 sagt Jesus: Wenn jemand an mich glaubt, werden aus seinem Inneren

Ströme von lebendigem Wasser fließen. (NGÜ)

 

Und in Joh 14,12 (NGÜ) sagt Jesus: Ich versichere euch: Wer an mich glaubt,

wird die Dinge, die ich tue, auch tun; ja er wird sogar noch größere Dinge tun.

 

 

 

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Neue Beiträge Fri, 22 Oct 2021 22:00:00 +0000
Das fruchtbare Korn (Joh 12,24) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5692-das-fruchtbare-korn-joh-12-24 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5692-das-fruchtbare-korn-joh-12-24  

 

 

Das fruchtbare Korn   (Joh 12,24)
 

Korn wird gespart, gesät.

Sodann, es vergeht.

Leben aus ihm sprießt,

wenn Regen es begießt,

wenn Licht es wärmt und nährt,

wenn Liebe, wird gewährt.

 

Vom Spross bis zur Ähre

Geduld sich mehre,

Reife gedeihe,

Jesus das Korn weihe.

Sein Geist in ihm wehe.

Er stets mit ihm gehe.

 

Das Korn, ein Mensch, ein Wort,

Liebe, Güte vor Ort,

Hoffnung, die aufschaut,

Glaube, der Gott vertraut.

Ein Keim, der Leben bringt.

Dank, der Freude besingt.

 

So mache Gott nun jeden

zu Korn, zu Licht, zu Regen,

zum Wind, der säuselnd zuspricht:

‚Ich liebe dich, verzage nicht!‘

 

 

Ein Weizenkorn, das nicht in den Boden kommt

und stirbt, bleibt ein einzelnes Korn. In der Erde

aber keimt es und bringt viel Frucht, obwohl es

selbst dabei stirbt.   (Joh 12,24; HfA)

 

 

 

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Neue Beiträge Wed, 20 Oct 2021 22:00:00 +0000
Gott, wo bist du? (Ps 23, 1-4) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5712-gott-wo-bist-du-ps-23-1-4 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5712-gott-wo-bist-du-ps-23-1-4  



 

Gott, wo bist du?   (Ps 23, 1-4)

 

Ich lebe, ich liebe, ich leide.

Das Schlechte, ich vermeide,

doch das, will mir oft nicht gelingen.

Satan, will mich bezwingen.

 

Gott, wo bist du? Ich brauche dich!

Gott, wo bist du? Durchdringe mich!

Gott, wo bist du? Erhalte mich!

Gott, wo bist du? Umarme mich!

 

Ich schreie, ich hoffe, ich bete.

Verzichte auch auf Knete.

Ich suche dich, wo immer ich bin.

Gebe meinem Leben Sinn!

 

Gott, wo bist du? Ich brauche dich!

Gott, wo bist du? Durchdringe mich!

Gott, wo bist du? Erhalte mich!

Gott, wo bist du? Umarme mich!

 

Schließlich find ich dich, weil du mich lässt.

Du Herr, liebst und trägst und hältst mich fest.

Dir möchte ich immer ganz nahe sein!

Mein Glaubenswasser, verwandle in Wein.

 

Gott, da bist du. Ich brauche dich!

Geist, da bist du. Durchdringe mich!

Geist, da bist du. Erhalte mich!

Gott, da bist du. Umarme mich!

 

Gemeinsam mit Dir, wird’s Leiden leicht.

Mit Dir gemeinsam, die Angst nun weicht.

Geborgen in Dir, der Mut kommt zurück.

Du gibst mir Sinn, Stärke und Lebensglück.

 

Gott, da bist du. Ich brauche dich!

Geist, da bist du. Durchdringe mich!

Geist, da bist du. Erhalte mich!

Gott, da bist du. Umarme mich!

 

Jesus, nun lebst du in meinem Herzen.

Vorbei sind Kummer, Sorgen und Schmerzen.

Du führst und schützt mich auf deinen Wegen

und beschenkst mich reich - mit deinem Segen.

 

Amen.

 

 

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet

mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine

Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines

Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, f

ürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir,

dein Stecken und Stab trösten mich.

(Ps 23, 1-4; L)

 

 

 

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Neue Beiträge Sun, 17 Oct 2021 22:00:00 +0000
Lebe, lache, liebe (2.Kor 6-7) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5721-lebe-lache-liebe-2-kor-6-7 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5721-lebe-lache-liebe-2-kor-6-7  




Lebe, lache, liebe
  
(2.Kor 6-7)

 

Liebe, weil das niemand schadet.

Lebe, wie es Gott gefällt.

Lache! Lach, aus vollem Herzen.

Lobe Gott, der dich erhält!

 

Übe dich in reiner Wahrheit,

in Demut, Sanftmut, Wagemut.

Höre stets auf Gottes Worte

und sei geduldig, freundlich, gut.

 

Schaffe, hege Selbstvertrauen,

um Bereitschaft aufzubauen.

Halt stets dein Gewissen rein,

denn dann, wird Freude in dir sein!

 

 

Wir lassen uns nichts zuschulden kommen

und erkennen Gottes Willen; wir sind

geduldig und freundlich, Gottes Heiliger

Geist wirkt durch uns, und wir lieben jeden

Menschen aufrichtig. Wir verkünden Gottes

Wahrheit und leben aus seiner Kraft.

Zum Angriff wie zur Verteidigung gebrauchen

wir die Waffen Gottes: das richtige Verhalten

vor Gott und den Menschen.

(2.Kor 6-7; HfA)

 

 

 

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Neue Beiträge Thu, 30 Sep 2021 22:00:00 +0000
Denken, denken - ohne Ende? (Weis 7,15) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5694-denken-denken-ohne-ende-weis-7-15 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5694-denken-denken-ohne-ende-weis-7-15  

 

 

Denken, denken - ohne Ende?    (Weis 7,15)

 

Alles Denken

   hat ein Ende - mit dem Tun.

Tun, ist die Wende

   heraus aller Theorie,

   hinein - in tatkräftige Euphorie!

 

Alles Denken,

   das sich in der Tat bewährt,

   ist nicht verkehrt.

Bewährt es sich doch nicht,

   dann hat es stets geholfen,

   Denkfehler einzugestehen

   im Denken weiterzugehen

   und immer wieder

   in neuem Tun, zu bestehen!!

 

Irren kann sich jeder,

besonders Theoretiker

hinter dem Katheder.

 

 

Ich bitte Gott, dass er mich fähig macht,

einsichtsvoll zu reden und so zu denken,

wie es den Gaben entspricht, die mir

verliehen sind. Denn er zeigt der Weisheit

die Wege und weist die Weisen zurecht,

wenn sie irren. (Weis 7,15; GNB)

 

 

 

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Neue Beiträge Sat, 18 Sep 2021 22:00:00 +0000
Lernen, um zu tun (Mt 23,2-3) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5723-lernen-um-zu-tun-mt-23-2-3 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5723-lernen-um-zu-tun-mt-23-2-3  

 

 

Lernen, um zu tun   (Mt 23,2-3)

 

Hallo Du,

Jesus sagt in Mt 23,2-3 (HfA): Die Schriftgelehrten und Pharisäer sind dazu eingesetzt,

euch das Gesetz von Mose auszulegen. Richtet euch nach ihren Worten und tut alles, was

sie euch sagen! Nehmt euch aber kein Beispiel an ihren Taten! Denn sie halten selbst

nicht ein, was sie von den anderen verlangen. Er beanstandet ihr widersprüchliches und

inkonsequentes Denken und Tun und hält das für Heuchelei.

 

Assaf Zeevi schreibt in seinem lesenswerten Buch ‚Lass das Land erzählen‘ zu dieser

Bibelstelle zusammengefasst:

Damals gab es unter den Rabbinern eine kontroverse Diskussion darüber, was größer ist,

das Lernen oder die Tat? Und mit ‚Tat‘ meinten sie alles, was zur Nächstenliebe gehört.

Ein Rabbi sagte: Die Tat ist größer. Ein anderer Rabbi sagte: Größer ist das Lernen.

Alle antworteten und sagten: ‚Größer ist das Lernen – denn das Lernen bringt Taten

hervor.‘ Manche Rabbiner waren anderer Meinung: ‚Wer lernt, um zu lehren, wird

lernen und lehren. Wer lernt, um zu tun, wird lernen, lehren, halten und tun‘.

 

Weshalb ist diese Frage nach unserem Lernen oder Tun so wichtig? Weil viele Gott nicht

kennenlernen wollen. Weil viele ihn kennen, aber nicht nach seinen Geboten handeln.

Weil einige die Liebe in ihren Herzen haben, aber Gott und Jesus nicht kennen.

 

1. Allein zu wissen, was in den Geboten steht, ist unfruchtbar.

Sich an den Geboten auszurichten und sie zu halten, das ist fruchtbar für sich und für

andere. Wissen muss angewendet werden und sich im eigenen Verhalten zeigen.

 

2. Wer durch Glauben und Vertrauen ein ‚neuer‘ Mensch geworden ist, muss das auch

anderen zeigen, denn nur dann können die es auch sehen und daran orientieren.

 

3. Wenn wir für den uns geschenkten Glauben nicht mit Treue und Gottvertrauen

einstehen, erhalten wir auch nicht die Gnade, dass Gottes große Zusagen uns zuteil

werden und wir durch sie Gutes bewirken. Aus abstraktem Wissen heraus, geschehen

noch keine Wunder. Durch das Vertrauen in Gott beim eigenen Tun, aber schon - und

wenn es nur das Wunder der Selbstüberwindung ist.

Jesus ist unser Vorbild. Er handelte immer in der Verbundenheit mit und im Vertrauen

auf seinen himmlischen Vater. Jesus handelte im Geist Gottes und nach seinem Willen.

Gott zeigte sich in ihm, auch in seinen großen Wundern und Taten und auch in seinem

Wort und Geist. Jesus ist ganz bewusst unser Lehrer und Vorbild.

 

4. Wer in seinem Leben und Tun nicht immer wieder die Lenkung und Unterstützung

Gottes erkennt und in ihnen wundersame Gebetserhörungen erlebt, der verharrt in dem

zersetzenden Zweifel, ob es Gott wirklich gibt und ob Gott auch für ihn da ist.

Der handelt dann nicht aus fester Überzeugung.

Zauderer beten und handeln nicht öffentlich. Sie haben Angst, etwas falsch zu machen.

Oder, sie haben Bedenken, dass nicht eintritt, worum sie Beten und sie sich dadurch

blamieren könnten.

 

5. Kopfwissen bleibt hohl, wenn es nicht erprobt wird, wenn es nicht angewendet wird,

wenn damit nicht der Mut verbunden ist, Gott zu bekennen und seinen Glauben und

seine Liebe zu leben und zu zeigen.

 

Johann Wolfgang von Goethe schrieb 1797 im Zauberlehrling:

Was keiner wagt, das sollt ihr wagen,

was keiner sagt, das sagt heraus

was keiner denkt, das wagt zu denken

was keiner anfängt, das führt aus.

 

Aus jedem Lehrling soll ein Geselle und Meister werden. Und wie der Lehrling, so auch

wir. Nicht aus eigener Kraft, die das alleine nicht vermag, sondern aus der Kraft Gottes,

der in uns wohnt, der uns bewegt, der an uns und durch uns wirkt.

 

Auch diese Wirkungskette ist ein Gnadenwunder, gegeben, Gottes Reich zu vergrößern,

Menschen zu ihm zu bringen, damit auch sie mutig und stark werden, damit auch sie

Frieden finden.

Amen.

 

 

 

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Neue Beiträge Sat, 18 Sep 2021 22:00:00 +0000
Unverhofft! (Weis 11,7) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5731-unverhofft-weis-11-7 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5731-unverhofft-weis-11-7  

 

 
Unverhofft!   (Weis 11,7)
 

Unverhofft kommt oft

   was nicht war geplant,

wovor uns die Furcht

   immer hat gewarnt.

 

Doch dann wird dieses

   Neue zum Segen,

weil wir uns endlich

   wieder bewegen

um klarzukommen,

   weiterzukommen.

Weil Erstarrung weicht,

   wird uns wieder leicht.

 

Wer die Zukunft plant,

der plane dies mit ein:

Im Hoffen bahnst du:

Gott wird mit dir sein!

 

 

Du gabst deinem Volk

in der Wüste

unverhofft Wasser

in Fülle zu trinken.

(Weisheit 11,7; GNB)

 

 

 

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Neue Beiträge Sat, 18 Sep 2021 22:00:00 +0000
Was macht mich reich? (Ps 16,6) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5734-was-macht-mich-reich-ps-16-6 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5734-was-macht-mich-reich-ps-16-6  

 

 

Was macht mich reich?   (Ps 16,6)

 

Hallo Du,

damals, als hungerndes Kind in der Armut der Nachkriegszeit groß geworden, wünschte

ich mir, dieser Armut zu entfliehen! Besonders nagend war der Hunger in der Schule,

denn in die gingen meine Schwester und ich ohne Frühstück und ohne Pausenbrot.

Ich wollte reich werden, um genug zu essen zu haben. Vielleicht so superreich wie der

Apotheker, der sogar ein Auto hatte.

Glücklich war ich, wenn Frauen aus der Nachbarschaft mir mal einen Apfel schenkten

oder eine Scheibe Brot, manchmal sogar mit Belag. Und zweimal bekamen wir ein

Care-Paket mit Kaugummi, Milchpulver und Mehl für Pfannkuchen und sogar mit

Cornedbeef in der Dose. Das war Luxus pur.

Später im Gymnasium, gab es dann die Schulmilch und auch die Aktion Schulsparen.

Wir konnten Wertmarken für 10 oder 50 Pfennig kaufen oder auch für eine Mark und

die dann in ein Faltblatt der Sparkasse einkleben. Wenn das Blatt voll war, ungefähr

nach 20 Marken, musste man zur Sparkasse gehen und die schrieb dann den Wert auf

einem Sparbuch gut. Nur einmal konnte ich mir eine 50- Pfennigmarke leisten, doch ich

habe mir dann lieber fünf 10-Pfennigmarken genommen, damit das Blatt schneller voll

wurde.

Weit habe ich es dabei aber nicht gebracht, mein Sparziel war 10 DM. Doch bereits

dieser Betrag weckte Träume. In Mathematik lernten wir gerade die Zins- und

Zinseszinsrechnung kennen und ich errechnete mir, wieviel diese 10 Mark bei einem

Zinssatz von 3 % mit Zinseszins in den kommenden Jahren erbringen würde. Das war

zunächst nicht besonders viel und für mich auch enttäuschend, aber nach 100 Jahren

sollte sich das für meine Kinder und Kindeskinder lohnen.

(Als ich das Sparbuch dann rund 50 Jahre später in einer Umzugskiste entdeckte und mir

den ersparten ‚Reichtum‘ bei der Sparkasse abholen wollte, verweigerte die mir die

Auszahlung, weil das Sparbuch angeblich nicht mehr gültig sei. Damals kannte ich die

Bibel noch nicht und auch nicht die betrügerische Gier in er Welt.)

 

Je älter ich wurde, desto stärker wurde der Wunsch, ‚reich‘ zu werden. Ab 16 ging ich in

den Ferien arbeiten. Nicht mehr waren das Essen oder ein Auto meine Ziele, sondern ich

sparte jetzt für ein eigenes Grundstück, die Grundlage für ein späteres Zuhause mit einer

eigenen Familie. Immer wieder berechnete ich die Anzahl der Quadratmeter, die ich

schon zusammengespart hatte, doch Inflation und Preissteigerungen ließen die

ersparten Quadratmeter zwischendurch immer wieder sinken.

Aus der Nachkriegsarmut heraus, wurde ich zum Jäger nach Wohlstand und zum

Gefangenen meiner eigenen Ziele und dadurch auch indirekt zum Mittäter der staatlich

geförderten, aber schädigenden Leistungsgesellschaft. Ohne es zu bemerken wurden ich

zum Sklaven des Molochs ‚Geld‘, der mich vereinnahmte, in die Pflicht nahm und von

etlichen Lebensfreuden fernhielt.

Nachträglich erkenne ich mein völlig falsches Lebensbild. Reichtum befriedigt nicht! Geld

adelt nicht. Wer dem nachjagt, will immer mehr. Und wer viel hat, der wird auch noch

zur Melkkuh von anderen Gier-Gejagten.

Geld kann man nicht essen. Es stillt auch keinen Lebenshunger. Geld hat keinen

tatsächlichen Lebenswert. Den, hat nur das Leben und das Erleben in liebevoller

Gemeinschaft. Wohl dem, der gerade genug zum Leben hat.

Ausgegebenes Geld verfällt nicht mehr und kann auch nicht mehr gestohlen werden.

Es wurde in den Lebensgrundbedarf und in Lebensfreude investiert.

 

Wie weise die Bibel doch ist:

»Häuft in dieser Welt keine Reichtümer an! Sie werden nur von Motten und Rost

zerfressen oder von Einbrechern gestohlen! Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel,

die unvergänglich sind und die kein Dieb mitnehmen kann. Wo nämlich euer Schatz ist,

da wird auch euer Herz sein.« (Mt 6,19-21; HfA)

 

Ja, wer viel hat, von dem wollen viele etwas haben, legal oder illegal. An dem, wird

genagt und gezerrt, der wird gejagt. Der ist wirklich arm dran. Reich ist nicht der, der

viel hat oder der viel kann, sondern der, der liebevoll ist und sich am Leben erfreut;

der sich mit anderen freut; der mit dem was er hat, zufrieden ist.

Das ist weitreichende Lebenserfahrung.

 

Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! Die

Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine

Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen! Leichter geht ein Kamel durch

ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. (Mk 10, 23-25; EU)

 

Diese Lebenserfahrung bestätigt sich auch in folgendem Psalm-Vers:

Was du [Gott] mir für mein Leben geschenkt hast, [deine Liebe], ist wie ein fruchtbares

Stück Land, das mich glücklich macht. Ja, ein schönes Erbteil hast du mir gegeben!

(Ps 16,6; NGÜ)

 

 

 

 

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Neue Beiträge Tue, 14 Sep 2021 22:00:00 +0000
Gott hilft! (Mt 1,21) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5710-gott-hilft-mt-1-21 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5710-gott-hilft-mt-1-21  

 

 

Gott hilft!   (Mt 1,21)

 

Da war einmal eine fromme Frau, der Gott in vielen Situationen geholfen und die

er aus mancher Not errettet hatte. Ihr Leitspruch und Halt war der Vers 2 im 62. Psalm:


Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. (L)
Und als diese Frau einen Sohn gebar, gab

sie ihm aus großer Dankbarkeit den bedeutsamen Namen ‚Gotthilf‘.
 

Nun, der Junge wuchs heran und in der Pubertät gefiel ihm sein Name nicht mehr,

weil seine Mitschüler ihn immer wieder damit hänselten. Und manchmal zweifelte

auch seine Mutter an ihrer Namenswahl, besonders dann, wenn sie ihn in seinem

Zimmer rief: ‚Gotthilf komm, helfe mir bitte!‘ und er ihr immer wieder antwortete:

‚Ich kann gerade nicht!‘

Das tat ihr natürlich jedes Mal weh. Aber als liebende Mutter hoffte sie für ihren Sohn,

dass auch er die wahre Bedeutung seines Namens erkennen und schätzen lernen würde,

gerade dann, wenn er Gott um Hilfe bittet und der ihn dann nicht warten lässt.

  

Sie wird einen Sohn zur Welt bringen, den sollst du Jesus nennen (›Der Herr rettet‹).

Denn er wird die Menschen seines Volkes von ihren Sünden befreien. (Mt 1,21; HfA)

 

 

 

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Neue Beiträge Tue, 24 Aug 2021 22:00:00 +0000
Heilsame Stille (Mt 14,23) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5714-heilsame-stille-mt-14-23 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5714-heilsame-stille-mt-14-23  

 

 

Heilsame Stille   (Mt 14,23)

 

Manche suchen sie.

Manche fürchten sie.

Die Stille.

Die, um sie herum

und die, in ihnen.

 

Die Einen suchen Ruhe und Abstand.

Die Anderen

fürchten ihre unbewussten Gedanken.

 

Doch sind sie bereit?

Finden sie in der Stille heilsame Klärung.

Die Einen mit Gott, im stillen Gebet.

Die Anderen allein, in der inneren Wüste.

 

Ihre Wege sind unterschiedlich,

doch das Ziel ist das Gleiche:

      Zu sich zu finden und wieder ruhig zu werden.

      Durch ordnen der Gedanken und Gefühle,

      zu neuer Einsicht zu kommen.

      Und, zum Weitergehen bereit zu werden.

 

Vielleicht auch,

in der Stille Gott zu finden,

zur Liebe zurückzufinden,

künftig begleitet zu werden.

 

Stille offenbart.

Erkenntnis bewirkt Frieden

und der bewirkt

Vertrauen, Hoffnung und Lebensmut.

 

Entzünden wir eine Kerze!

Licht, durchbricht die Dunkelheit.

Licht, lässt wieder klar sehen.

Licht, bringt neues Leben!

 

 

 

Als das geschehen war, stieg er (Jesus) auf

einen Berg, um ungestört beten zu können.

Spät am Abend war er immer noch dort,

ganz allein. (Mt 14,23; NGÜ)

 

Der Herr ist mein Licht und mein Heil – vor

wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist für

mein Leben wie eine schützende Burg,

vor wem sollte ich erschrecken?  (Ps 27,1; NGÜ)

 

 

 

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Neue Beiträge Mon, 23 Aug 2021 22:00:00 +0000
Freut euch, was auch immer geschieht! (1.Thess 5,16-18) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5704-freut-euch-was-auch-immer-geschieht-1-thess-5-16-18 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5704-freut-euch-was-auch-immer-geschieht-1-thess-5-16-18

 

  

Freut euch, was auch immer geschieht!   (1.Thess 5,16-18)

 

Hallo Du, freu dich immer!

Diese Aufforderung ist herausfordernd. Worauf kommt es im Leben an? Vielleicht

darauf, dass wir immer liebevoll, ehrlich, fleißig, echt, zuverlässig, friedliebend, geduldig,

freundlich, gütig, treu, aufmerksam, rücksichtsvoll und selbstbeherrscht sind? Das alles

ist sicherlich gut und richtig, aber schaffen wir es, das immer zu sein?

 

Schaffe wir das auch in schwierigen oder aussichtslosen Situationen? Dann, wenn es für

uns brenzlig wird und die Nerven blank liegen? Dann, wenn es mal nicht so läuft,

wie wir es uns wünschen, wenn uns andere auf den Keks gehen, wenn wir emotional

aufgebracht sind und nicht wissen, wie es weitergehen kann?

 

Kennst du das? Weißt du, was die Ursache dafür ist und wie du in diese Situation

gekommen bist und wie du aus deiner Verunsicherung wieder rauskommst?

 

Paulus, der in solchen Situationen sehr erfahren war, schrieb dazu ganz lapidar:

Freut euch, was auch immer geschieht! Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen!

Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus

Christus möglich gemacht hat. (1.Thess 5,16-18; NGÜ)

 

Paulus ist wahrhaft kein Optimist. Er weiß, dass neben der Freude auch das Leid zum

Leben gehört. Und er hat gelernt, dass ‚mit seinem Schicksal zu hadern‘ keine Lösung ist

und dass das sogar kurzsichtig und schädlich ist.

Wenn er schreibt: ‚Freut euch, was auch immer geschieht!‘, dann hat das etwas mit

seiner Gotterfahrung zu tun. Damit, dass aus Schlechtem Gutes werden kann, damit,

dass er Gott jede Wende zum Guten zutraut und damit, dass er dem allwissenden und

weitsichtigen Gott völlig vertraut, auch dann, wenn er nicht weiß, was werden wird.

Das nennt man absolutes Gottvertrauen. Das ist tief verwurzelter Glaube! Das ist

bewundernswert. Den Glauben hätte ich auch gerne.

 

In Hebr 11,1 schreibt er: Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung

dessen, worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit (noch) unsichtbarer

Dinge.

 

Weil Gott seine Geschöpfe, wie auch Paulus, dich und mich, bedingungslos liebt, will er,

dass es uns gut geht, dass unser Leben gelingt und dass wir mit seiner Hilfe und durch

Glauben und Vertrauen, Schwierigkeiten meistern und Unangenehmes überwinden.

Was auch immer geschieht: Es gibt keinen Grund, uns zu fürchten oder uns zu grämen.

Gott liebt die, die zu ihm stehen, also uns. Er sorgt für uns! Immer! Auf ihn ist Verlass!

Er hat einen guten Plan für jeden von uns.

Paulus weiß das. Deswegen kann er voller Überzeugung sagen: ‚Freut euch, was auch

immer geschieht!‘ Diese Aussage zeigt, dass er sein Leben mit und aus Gott führt.

 

Paulus ermutigt uns noch zu zwei weiteren elementaren Lebenseinstellungen:

‚Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen!‘ und ‚Dankt Gott in jeder Lage!‘

Auch die kommen aus seiner Lebenserfahrung und geistlichen Weisheit.

Gebet vertieft die Beziehung mit Gott, unserem Vater im Himmel. Es läutert und

verbindet. Es klärt und beruhigt. Es hält sensibel für Gottes Erhören, Geben und Wirken.

Beten ist eine zuverlässige Glaubens- und Vertrauensgrundlage. Es gibt Halt und

Sicherheit und lässt uns danken.

Dank in jeder Lage ist davon überzeugt, dass Gott bisher schon gegeben hat und auch

zukünftig jederzeit weiterhelfen wird.

Wer Gott dankt zeigt damit auch, dass er/sie bereits gute Erfahrungen mit eigenen

Gebetserhörungen hatte.

 

Freude über Gottes helfendes und weitsichtiges Wirken, sowie Gebet und Dank, sind die

Grundpfeiler unseres Gottvertrauens. Aus ihnen erwächst das neue und bessere Leben.

Das ist es, was er (Gott) von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich

gemacht hat.

 

Was hat Jesus Christus uns möglich gemacht?

Entlastung durch die Vergebung unserer Sünden. Veränderung zum Guten durch seine

Liebe und Güte. Orientierung dadurch, ihn zu kennen und von ihm gelernt zu haben.

Jederzeitige Führung durch sein Wort und durch seinen Geist, aus dem wir nun leben.

Immer dürfen wir um seine Hilfe zu bitten. Immer können wir mit seiner Hilfe rechnen.

Sein Heiliger Geist hilft uns auch dabei, die erwiesene Hilfe zu bemerken und ihm dafür

immer wieder zu danken und uns über das neue Leben mit ihm zu freuen!

 

Amen.

 

 

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Neue Beiträge Sun, 15 Aug 2021 22:00:00 +0000
Mit aufrichtigem und bereitwilligem Herzen hören sie das Wort (Lk 8,15) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5728-mit-aufrichtigem-und-bereitwilligem-herzen-hoeren-sie-das-wort-lk-8-15 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5728-mit-aufrichtigem-und-bereitwilligem-herzen-hoeren-sie-das-wort-lk-8-15

 

 

Mit aufrichtigem und bereitwilligem Herzen

hören sie das Wort   (Lk 8,15)

 

Herr,

ich hoffe auf dein Wort,

dass es durchdringt, bis in die Tiefe meines Herzens,

   bis in das zwiegespaltene Fühlen meiner Seele

   und bis in die Ungewissheit meines Geistes,

die sich nach dir sehnen,

die Halt und Hilfe bei dir finden,

immer und immer wieder,

durch deine Liebe und Güte.

 

Dein Wort möge mich so stark berühren,

dass ich aufschrecke aus der Lethargie des Alltags

   und offen werde für die Früchte deines belebenden Geistes.

Auch für die Erhabenheit

   von Liebe, Erbarmen und Vergebung

   und von Freude, Frieden und Zuversicht,

um heil zu werden an Körper. Geist und Seele,

um fruchtbar zu werden, für dich!

 

Möge dein Wort in uns eindringen und intensiv Wirken,

   um uns dir immer näher zu bringen.

Möge es alle Menschen damit segnen,

   dir und anderen liebevoll zu begegnen.

 

Amen.

 

 

Was für ein wunderbarer Gott! Vollkommen ist sein Weg.

Das Wort des Herrn ist rein. Ein schützender Schild ist er

für alle, die sich bei ihm bergen. (Ps 18,31; NGÜ)

 

Was du in deinem Wort bezeugst, ist mein kostbarer Besitz

für alle Zeit, es erfüllt mein Herz mit großer Freude.

(Ps 119,111; NGÜ)

 

Aber Jesus gab ihm zur Antwort: »Es heißt in der Schrift:

›Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort,

das aus Gottes Mund kommt.‹« (Mt 4,4;NGÜ)

 

Bei anderen jedoch ist es wie mit der Saat, die auf guten

Boden fällt. Mit aufrichtigem und bereitwilligem Herzen

hören sie das Wort; sie halten daran fest, lassen sich nicht

entmutigen und bringen Frucht.   (Lk 8,15; NGÜ)

 

 

 

 

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Neue Beiträge Tue, 03 Aug 2021 22:00:00 +0000
Ausgebrannt – Burnout (Kol 2,2) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5687-ausgebrannt-burnout-kol-2-2 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5687-ausgebrannt-burnout-kol-2-2

 

 

Ausgebrannt – Burnout   (Kol 2,2)

 

Hallo Du,

ich weiß, wovon ich rede.

In meinem Berufsleben war ich mehrmals völlig ausgebrannt und hatte dabei einen

andauernden, geistigen, seelischen und körperlichen Zusammenbruch.

Das erschreckt natürlich und man wird dadurch sehr nachdenklich, besonders wenn

es sich wiederholt. Was ich damals ahnte, war: ‚Etwas ist gewaltig schiefgelaufen.

Etwas habe ich falsch gemacht. Aber was?‘

 

Im Gegensatz zu anderen Menschen habe ich für das, was ich tat, auch gebrannt.

Es war mir wichtig und ich fand es richtig. Es war mir nicht egal und auch nicht

gleichgültig. Ich habe es vertreten, mich dafür eingesetzt und mich dafür stark gemacht,

Er war nicht nur meine Aufgabe. Es wurde zu meinem Anliegen. Die Aufgabe wurde zu

meiner Sache. Ist das verkehrt?

Heute würde ich sagen: ‚Ich war übermotiviert‘. Ich habe mich für eine Sache mehr

eingesetzt, als gut für mich war. Ich hatte zu wenig Unterstützung gesucht und

bekommen. Ich habe meinen Beruf (in den ich von anderen berufen wurde)

als eigene Berufung gesehen, in der ich etwas verbessern sollte und wollte.

Dabei habe ich längere Zeit über meine Kräfte gelebt und mich übernommen.

Da ist es nicht verwunderlich, wenn der Körper streikt, wenn die Seele schmerzt und

wenn dem Geist Ruhe und Erholung fehlen.

 

Was habe ich daraus gelernt?

1. Es ist nicht falsch, für etwas zu brennen, aber ich selbst muss auch dafür sorgen, dass

genügend Brennholz, genügend Kraft und Energie vorhanden sind, z.B. durch genügend

Schlaf, in erfrischenden Hobbies und in der Gemeinschaft mit der Familie. Ich darf und

muss auf mein Wohl achten.

Ein zu heißes Feuer brennt zu schnell ab und verlöscht dann. Gut Ding will Weile haben.

Manches wird nur gut, wenn es lange und wohltemperiert auf kleiner Flamme köchelt.

 

2. Es kommt darauf an, wofür man brennt. Ist die Aufgabe wirklich gut und richtig?

Ist sie etwas, wofür die man andere zum freiwilligen Mitmachen gewinnen kann

oder dient sie nur den Zielen der Auftraggeber?

 

3. Und: Wievielt Zeit wird mir für die Erledigung eingeräumt? Habe ich genug Rückhalt,

Geduld und Ausdauer, das Ziel zu erreichen oder ist meine eigene Zeitvorgabe zu eng?

Die Politik verlangt in der Zuarbeit schnelle und präzise Ergebnisse und hofft auf schnelle

Entscheidungen und Erfolge, weil nur die das Partei-Renommee steigern und die

Wiederwahl sichern. Aber zu schnell darf es auch nicht sein. Man muss ihr Abwägen

erkennen. Bei zu großer Eile werden Wähler misstrauisch und skeptisch. Sie fühlen sich

überrumpelt und entziehen den Regierenden das Vertrauen. Dadurch würden gute

Absichten konterkariert.

 

4. Niemand kann große Aufgaben alleine bewältigen. Veränderungen und angestrebte

Verbesserungen müssen von vielen gewollt und getragen und vorbereitet werden.

Jeder Vordenker braucht Mitstreiter und die gewinnt man nur durch gute Argumente

und ein begründetes Überzeugtsein von der Richtigkeit der Sache, für die man sich

einsetzt, für die man brennt und, nicht zu vergessen, durch das Vertrauen der Anderen.

 

Wer von einer Sache nicht begeistert ist, kann andere davon nicht überzeugen.

Vertrauen wächst in gegenseitiger Vertrautheit, in bewährter Gemeinschaft und in

gegenseitigem Respekt und Wohlwollen.

 

Dazu ein Beispiel: Ein Lehrer kann seinen Schülern den vorgeschriebenen Wissensstoff

nicht ohne vertrauensvolle Verbindung vermitteln. Auch nicht, ohne seinen Schülern zu

zeigen, wie er zu dem Lernstoff steht und welche eigenen Erfahrungen er mit ihm

gemacht hat. Er ist seinen Schüler*innen auch Lernvorreiter und Vorbild. Was er sagt,

muss ihm auch von den Schülern als wahr und wichtig abgenommen und von ihnen

angenommen werden. Nur so kann er sie, allmählich, zu reifen, mündigen und

verantwortungsbewussten Bürger*innen machen. Und: Je mehr sie ihm vertrauen, desto

mehr lernen sie von ihm.

 

5. Ich muss gelassen und zuversichtlich sein und auf Gottes Mithilfe bauen, um den

unvermeidlich auftretenden Störstürmen gewachsen zu sein. Das gelingt nur durch

eine bewusste Hinwendung zu Gott, durch Demut und die Unterstützung seines Geistes.

Das hat mir geholfen, mein Pflichtbewusstsein unter das Gebot der Liebe zu stellen.

Ich habe erkannt, dass ich nur dann dauerhaft Gutes tun kann, wenn es mir gut geht.

Ich kann nur dann meine täglichen Pflichten erfüllen, wenn ich gesund bin. Und, ich bin

nur dann wirklich erfolgreich, wenn mich in allem Verständnis und Liebe leitet.

Liebevoll kann ich aber nur sein, wenn ich weiß, was ‚lieben‘ tatsächlich bedeutet.

Nämlich, dass Liebe mehr ist als ein erregendes Gefühl.

Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich. Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich nicht auf, sie

ist nicht eingebildet.  Sie verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie

verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach.  Sie freut sich nicht, wenn

Unrecht geschieht, aber wo die Wahrheit siegt, freut sie sich mit.  Alles erträgt sie, in

jeder Lage glaubt sie, immer hofft sie, allem hält sie stand. (1.Kor 13, 4-7; NGÜ)

 

Leider war meine Erziehung nicht von dieser Liebe geprägt. Aber die Liebe Gottes und

die Barmherzigkeit Jesu haben sie mir gezeigt und mich nach und nach stark gemacht in

Demut, Sanftmut und Friedfertigkeit, in Geduld, Freundlichkeit und Güte, in Treue,

Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung.

Ich brenne immer noch, aber heute für das Grundlegende, das mir immer wieder neue

Kraft gibt: Für Liebe und Frieden unter den Menschen und für unseren gütigen

himmlischen Vater, der uns im allem unterstützt und der uns weiterhilft, wenn wir nicht

mehr können. Der mir Texte und Gedichte schenkt, in denen ich meine Liebe einfließen

lassen und mit denen ich Menschen erfreuen kann, in deren Entstehung ich seine

Gegenwart und Führung genieße.

 

Ja, ich setze mich dafür ein, dass Gott euch allen Mut und Kraft gibt und euch in seiner

Liebe zusammenhält. Er schenke euch tiefes Verstehen, damit ihr die ganze Größe

seines Geheimnisses erkennt. Dieses Geheimnis ist Christus. (Kol 2,2; HfA)

 

 

 

 

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Neue Beiträge Sat, 31 Jul 2021 22:00:00 +0000
Hilfe, ich bin unzufrieden! (Röm 13,14 und Lk 1,17) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5715-hilfe-ich-bin-unzufrieden-roem-13-14-und-lk-1-17 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5715-hilfe-ich-bin-unzufrieden-roem-13-14-und-lk-1-17

 

 

Hilfe, ich bin unzufrieden!   (Röm 13,14 und Lk 1,17)

 

Legt das alles ab, und zieht ein neues Gewand an: Jesus Christus, den Herrn.

Beschäftigt euch nicht länger damit, wie ihr die Begierden eurer eigenen Natur

zufrieden stellen könnt. (Röm 13,14; NGÜ)

 

Hallo Du,

wenn wir mehr - haben, sein oder werden wollen,

als wir aus eigener Bemühung haben, sein oder werden können,

dann überfordern wir uns, dann sind wir überfordert,

dann leben wir unzufrieden, dann brechen wir irgendwann zusammen.

 

Wenn wir aber sind, wie und wer wir wirklich sind

   und wissen, was wir haben und nicht haben,

   und bereit sind zu werden, was uns bestimmt ist und wozu wir leben,

nämlich dazu, Gottes Kinder zu sein und aus seiner Fülle zu leben

   und uns dabei ganz auf seine und unsere Liebe zu konzentrieren,

dann durchströmen uns sein Geist und seine Güte mit unerschöpflicher Kraft,

   die uns über unser enges Dasein hinauswachsen lassen,

   die uns viele, neue Möglichkeiten erschließen,

   wie auch weitere Formen von Erkenntnis, Wissen und Können,

um das zu sein, zu haben und zu werden,

   was Gott uns zugedacht und in uns gelegt hat,

das, was wir durch Hoffen, Lieben und Glauben von ihm geschenkt bekommen,

das, was Gottvertrauen ermöglicht und bestätigt!

 

Eigenes Wollen und Streben findet immer wieder seine Grenzen!

Unbegrenzt dagegen sind Gottes Möglichkeiten.

Indem wir ihn durch Jesus besser kennenlernen,

   lässt uns seine Liebe und sein Geben ihm immer ähnlicher werden.

Wir verändern uns in sein Bild, zu dem, wie er uns gedacht hat,

   zu dankbaren, liebevollen, zufriedenen und verantwortungsbewussten

Jünger*innen, die ihre Wege mit ihm gehen und die aus ihm, mit ihm und

durch ihn leben und sind. Nämlich:

Von ihm befreite, weiterentwickelte, gereifte und befähigte Menschen,

   geheiligte Gotteskinder und begeisterte Zeugen seiner schenkenden Güte

   und Gnade.

 

Was ich hier schreibe, ist keine abgehobene Theorie und keine

   schwärmerische Theologie und auch kein eigenes Wunschdenken,

   sondern schlichte und reale Lebens- und Gotteserfahrung,

   Erkenntnis aus eigenem Erleben und aus vielen, tatsächlich erhaltenen

   Gottzuwendungen.

Seitdem ich meine Grenzen und Schwächen anerkenne, kann Jesus in mir

   stark sein, kann er sie überwinden und ausgleichen, kann er mich

   verändern und reifen lassen.

 

Ich gebe ihm viel Raum und lasse ihn in mir zu:

Ich lasse ich ihn machen, wo ich nicht weiterkomme.

Ich lasse mich von ihm lenken und leiten und genieße ich seine Inspiration

  und Führung,

Ich folge ich seinen Eingebungen und vollbringe für ihn.

Es ist mir bewusst, dass er in mir, an mir und durch mich wirkt,

   auch gerade eben, beim Notieren dieses Textes, mitten in der Nacht,

   zum Heil und Wohl vieler.

 

Unglücklich ist und bleibt,

   wer Gott nicht vertraut,

   wer nicht lebt und gibt, was er hat,

   wer nicht annimmt, was er von Gott bekommen kann,

   wer nicht liebt und geliebt wird.

Glücklich ist,

   wer auf den Herrn hofft,

   wer in allem etwas Gutes sieht und sich daran erfreut,

   wer dankbar ist für jede neue Erkenntnis,

   wer bereit ist dazuzulernen,

   wer sein Leben, die Natur und seine Mitmenschen liebt und achtet,

   wer sich zu dem gesegneten Menschen machen lässt, der er sein könnte.

 

 

Erfüllt mit dem Geist und der Kraft des Elia, wird er (Jesus) vor dem Herrn

hergehen. Durch ihn werden sich die Herzen der Väter den Kindern

zuwenden, und die Ungehorsamen werden ihre Gesinnung ändern und sich

nach denen richten, die so leben, wie es Gott gefällt. So wird er dem Herrn

ein Volk zuführen, das ´für ihn` bereit ist. (Lk 1,17; NGÜ)

 

Ein Mensch kann sich nicht das Geringste selber nehmen; es muss ihm

vom Himmel her gegeben werden. (Joh 3,27; NGÜ)

 

 

 

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Neue Beiträge Thu, 29 Jul 2021 22:00:00 +0000
Die Weitsicht des Alters (Ps 32,8) https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5696-die-weitsicht-des-alters-ps-32-8 https://www.old123.himmelsbriefe.de/index.php/neue-beitraege/5696-die-weitsicht-des-alters-ps-32-8

 

 

Die Weitsicht des Alters   (Ps 32,8)

 

Hallo Du,

jedes Kind kommt mit einer Lebensaufgabe zur Welt. Es soll leben, durch ‚Sich‘ dem Leben

hingeben! Zum Glück kann es noch nicht denken und reden, denn es würde wahrscheinlich

sagen: Das schaffe ich nicht. Diese Aufgabe ist für mich zu groß!

Und so wächst das Kind an jedem weiteren Tag und lernt immer mehr dazu. Auch, weil

andere ihm dabei helfen. Auch, weil Gott es zu seiner Bestimmung führt. Tag für Tag und

Schritt für Schritt.

Das Kind fragt sich nicht, ob und wie es lebt. Es lebt einfach. Es handelt und erlebt, es wird

geliebt und liebt. Es lebt aus sich heraus - im vorgegebene Rahmen, aus dem heraus, was

in es gelegt wurde und was es gelernt hat.

Sein Tun wird stimmig durch den Aufgabengeber, der das Kind in seinen Plan einfügt und

zu seinem Ziel hinführt.

Wir sind seine Helfer, jede und jeder auf seine ganz eigene Weise, alle mit ihrem

unterschiedlichen Wirken. Wir wissen nicht, wie die Kathedrale einmal aussehen wird,

an der wir mit bauen. Und wir wissen auch nicht, was in ihr einmal geschehen wird. Aber

wir wissen: Unser Leben einer der Bausteine, aus denen sie errichtet wird, aus denen das

Reich Gottes gebaut wird. Dank sei dem Baumeister, der den Bau plant und unser Tun

begleitet und der uns in dieser Lebensaufgabe formt. Ihm setzen wir ein Denkmal –

und er uns!

 

Im Rückblick erkenne ich, dass ich früher, aus eigenem Streben, viele Aufgaben

angenommen habe, die für mich viel zu schwer waren. Sie zu erledigen, war deswegen

anstrengend und mühsam. Aber, ich bin in ihnen schneller gewachsen. Ich habe mein

Bestes gegeben. Den großen Rest zum Gelingen hat aber immer der Schöpfer erledigt.

 

Es gibt Menschen die sagen, ich sei im Leben sehr mutig gewesen. Andere sagen, ich sei

sehr eher dumm gewesen, mich auf solche Herausforderungen einzulassen.

Beides stimmt nicht. Ich bin nur meinen Weg gegangen. Er ging durch tiefe Täler, aber auch

auf Hügel und Höhen. Immer war ich begleitet und geführt.

 

Mein Lebensrückblick ist wie der Blick von einem hohen Berg. Ich überblicke und schaue

mit Weitsicht auf mein Lebenspanorama. Und ich erkenne erfreut in allem Gewesenen

die Größe und Kraft Gottes und seine weise Führung und Fügung darin.

Höhen und Tiefen, Gut und Schlecht, haben ihre Bedeutung. Ebenso Freude und Leid.

In Grunde sind das alles Wegweiser zum Ziel hin.

Letztlich wachsen wir aus Liebe, hin zur Liebe. Wir wachsen hinein in den Wechsel von

Nehmen und Geben. Wir wachsen über unser kleines Ich hinaus, hin zu Gott. Unser Leben

ist gespeist aus seiner Gnade und Güte und dient zu seiner Herrlichkeit und Ehre, an denen

wir Anteil bekommen.

Amen.

 

´Du hast zu mir gesagt:` »Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen

 sollst. Ich will dich beraten und immer meinen Blick auf dich richten.« (Ps 32,8; NGÜ)

 

 

 

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Neue Beiträge Mon, 19 Jul 2021 22:00:00 +0000