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Besitzergreifend

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Besitzergreifend

Mein Besitz und mein Erbe ist der Herr selbst. Ja, du teilst mir zu, was ich brauche! (Ps 16,5)


Hallo Du,

es gibt Menschen, denen darf man kein Buch leihen, denn sie geben es freiwillig nicht zurück.

Sie sind nicht vergesslich, sondern besitzergreifend und herrschsüchtig.

 

Ihnen darf man nicht den kleinen Finger geben,

    denn sie nehmen sich gleich die ganze Hand oder den ganzen Menschen.

Diese Menschen wollen über etwas verfügen, auch über Menschen.

 

Sie greifen nach allem, was sie haben und besitzen wollen,

   worüber sie Macht haben und bestimmen wollen.

Sie setzen sich förmlich darauf und betrachten es als ihr Eigentum.

Sie rücken es nicht mehr heraus.

Und je mehr sie sich genommen, angeeignet haben,

   desto höher sitzen sie auf ihrem selbstgebauten Thron von Besitz, Dreistigkeit und Habgier.

Ihre Leere wollen sie durch Geltungsbewusstsein füllen.

Oft wird das fälschlicherweise für starkes Selbstbewusstsein gehalten.

 

Wenn man früher eine Festung, einen Mann oder eine Frau erobern und besitzen wollte,

   dann hat man dieses Objekt so lange belagert, darum b

herum gesessen,

   bis es aufgab und sich ins scheinbar unabwendbare Schicksal ergab,

   bis man es einnehmen, vereinnahmen und sich untertan machen konnte.

Wer nicht genug Sitzfleisch hatte, also Ausdauer, konnte nichts für sich gewinnen.

 

Menschen, die auf diesem Weg häufiger Erfolg hatten und mit ihrer Dreistigkeit

   durchgekommen sind, gehen diesen leichten Weg gerne immer wieder.

Sie sind von Gier nach Haben und Sein, nach Besitz und Macht und Einfluss besessen.

Die Gier sitzt in ihnen. Das Böse beherrscht sie.

 

Das, was sie als Besitz, Eigentum oder Habe bezeichnen, gehört ihnen oft gar nicht,

   es wird ihnen aber von anderen, vielleicht auch zu deren Vorteil, zugestanden.

Sie nennen es trotzdem ihr Eigentum, weil sie ja darüber verfügen und damit tun,

    was sie wollen.

Der rechtmäßige Besitzer hat damit sein Recht darüber verloren, oft auch über seine Selbstbestimmung.

Die Begriffe Diebstahl oder Ehre gibt es für sie nicht.

Was sie sich genommen haben, haben sie sich ja mühsam ersessen und somit auch verdient.

Lieber sagen sie aber, sie hätten im Interesse vieler gehandelt, obwohl sie

nur sich selbst gesehen haben.

 

Man sollte solchen Menschen auch zeitweilig nichts überlassen.

Und wenn es doch einmal vorkommt, vielleicht aus Gutmütigkeit, Hilfsbereitschaft oder Unwissen,

   sollte man sein Eigentum unmissverständlich zurückfordern.

 

Das heißt aber nicht, dass man es auch bekommt.

Oft werden Beweise verlangt oder es wird behauptet, das Betreffende sei eigener Besitz.

 

Lasse dich davon nicht abschrecken.

Verlange die Rückgabe und dann ziehe dich von solchen Machtmenschen zurück.

Sie schaden dir nur. Sie suchen nur ihren eigenen Vorteil.

Sie wollen alles und jeden beherrschen und besitzen und darüber verfügen,

   denn damit stillen sie ihr Geltungsbewusstsein, ihre innere Leere.

Sie sind im Begehren maßlos.

 

Leider wissen sie nicht, weshalb sie von immer mehr Menschen gemieden werden

   und sie wollen es oft auch gar nicht wissen.

Machthungrige Menschen sind auf gutmütige und unkritische und naive Menschen

   angewiesen, die sie nicht durchschauen und gewähren lassen, sonst hätten sie ja

   keine Macht über sie.

 

Sie würden auch nie zugeben, dass sie besitzergreifend und beherrschend sind

   und andere ausnutzen, denn damit würden sich jeder weitern Gewinnchance berauben.

Sie müssen unerkannt bleiben, denn sie missbrauchen Menschen und spielen mit ihnen.

Und wenn sie doch einmal ertappt und erkannt wurden,

   schlüpfen sie schnell und raffiniert in die Opferrolle und beschuldigen und verleumden

   den Anderen als Täter und Bösewicht.

 

Wer Besitzergreifende enttarnt, kann sich deren Rache, Verfolgung und Aggressivität

   sicher sein. Sie fühlen sich immer im Recht und als unfehlbar.

Damit sind Hochmut und Selbstgerechtigkeit für sie legal.

 

Doch Vorsicht!

Sind vielleicht auch wir manchmal besitzergreifend?

Wie leicht sagt sich: Mein Mann, meine Frau, meine Kinder, mein Haus, mein Auto?

Empfinden wir das alles als Besitz, über den wir nach Gutdünken frei verfügen können

   oder nur als anvertrautes Gut, für das wir Verantwortung tragen

   und das es zu fördern und zu erhalten gilt?

 

Das, worauf wir sitzen, ist nicht immer bequem.

Und es ist oft besser, manches nicht zu haben.

 

Außerdem:

Wenn wir auf etwas sitzen, verdecken wir es mit unserem breiten Hintern

   und unterdrücken und zerdrücken es.

Damit wird die Freiheit des Objekts stark eingeengt und seine Schönheit wird versteckt.

 

Wir haben keine Achtung davor. Hauptsache es dient uns als Thron.

Und wer auf einem Thron sitzt, hält sich als Gebieter, als Herrscher,

   vielleicht sogar als Gott.

 

Glücklich zu preisen sind die Sanftmütigen;

                        denn sie werden die Erde als Besitz erhalten. (Mt 5,5)