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Gerüchte aus dem Hörensagen (2.Mose 23,1)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Gerüchte aus dem Hörensagen   (2.Mose 23,1) 

 

„Du sollst kein falsches Gerücht verbreiten;

du sollst nicht einem Schuldigen Beistand leisten

und ihm kein falscher Zeuge sein.“ (2.Mose 23,1)

 

Hallo Du,

im Umgang mit anderen wollen wir wissen,

   mit wem wir es zu tun haben,

   wes Geistes Kind der andere ist.

 

Was ist das für ein Mensch?

Kann man ihm vertrauen?

Kann er mir gefährlich werden?

 

Aus diesen Gründen reden wir oft und gerne über andere.

Dabei lassen wir –durchaus auch unbewusst-

   persönliche Einstellungen und Befindlichkeiten einfließen,

   sodass die Sachinformation leicht durch Gefühle,

   Einstellungen und Haltungen getrübt und verfälscht werden.

 

Wir reden über andere,

weil wir uns mit ihnen verstandesmäßig auseinandersetzen,

damit wir sie besser einschätzen können,

um sie uns dadurch vertrauter zu machen,

um unsere innere Spannungen ihnen gegenüber abzubauen.

 

Wir saugen alle Informationen auf,

die uns dabei dienlich und hilfreich sein könnten

und verkennen oft,

dass diese Informationen subjektiv getrübt oder verdreht sind,

dass in diesen Aussagen auch Neid und Missgunst,

   Gemeinheit und Häme versteckt sein können.

 

Manchmal nutzen wir solche Gerüchte auch,

   um andere gezielt in Misskredit zu bringen,

   um selbst besser dazustehen oder um andere Vorteile daraus zu ziehen.

 

Wer dabei mitmacht, darf sich nicht wundern,

   wenn er selbst in solches Gerede einbezogen wird,

   wenn gegen ihn falsches Zeug-nis geredet wird..

Wir können uns nicht dagegen wehren,

   was andere Menschen über uns sagen,

   denn schließlich hat jeder selbst zu vertreten,

   was er sagt und wie er etwas sagt.

Aber wir können vorbildlich sein.

Wir müssen bei diesem Wettbewerb des Hörensagens,

   bei dem Einfärben von Meinungen und Vorurteilen nicht mitmachen.

Wir dürfen uns sogar aktiv davon entfernen

   und andere darauf aufmerksam machen,

   dass das dieses Reden und Verdrehen nicht in Ordnung ist,

   schon gar nicht, wenn die Betroffenen nicht dabei sind.

 

Sokrates hat uns mit seinem Bild der drei Siebe gezeigt,

wie wir mit Informationen umgehen sollen:

 

  1. Prüfe alles, was du sagen willst, ob es auch wahr ist!

     Wenn es nicht wahr ist

     oder wenn du den Wahrheitsgehalt nicht prüfen kannst,

     dann erzähle es nicht.

 

  1. Prüfe, wenn es schon nicht wahr ist, ob es wenigstens gut und hilfreich ist!
    Wenn es auch das nicht ist, dann schweige erst recht.

 

3.    Prüfe, ob es überhaupt notwendig ist das zu erzählen, was du
     sagen willst!

              Wenn es dafür keine Not gibt und wenn es auch keine Not
           ins Gute wendet, dann sollte es erst recht nicht ausgesprochen
           werden.

 

Ein liebevolles und verständnisvolles Schweigen

   und anteilnehmendes Dasein ist vielsagender,

als jede nichtssagende, unsensible, selbstbezogene, 

   verwirrende und wortreiche Bemerkung.

 

Und Sokrates sagt:

„Also, wenn das, was du mir erzählen willst, weder wahr, noch gut, noch notwendig ist, so lasse es begraben sein. Belaste weder dich noch mich damit.“