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Glückselig ist, wer nicht an mir Anstoß nimmt (Lk 7,23)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Glückselig ist, wer nicht an mir Anstoß nimmt  (Lk 7,23)

 

Hallo Du,

immer wieder gibt es Menschen, die Anstoß an mir nehmen,

an dem, wie ich aussehe, an dem, was ich sage oder tue, an dem, wie ich bin.

Aber sie sagen mir nicht was sie stört, sondern sie sprechen lieber mit anderen über mich.

Sie geben mir nicht die Chance zur Reflexion oder zur eventuellen Veränderung.

Sie verhalten sich lieblos und beschmutzen sich selbst,

indem sie aus ihrem Herzen eine Mördergrube machen,

indem sie nicht ehrlich und aufrichtig sind,

indem sie mich abstempeln, nicht ernst nehmen oder abtun.

Besser wäre, sie würden mich nicht kennen.

Indem sie mich in eine Schublade stecken,

berauben sie sich der Chance, mich besser kennen zu lernen

   und auch die guten Seiten in mir zu entdecken.

 

Viel besser dran ist, wer nicht an mir Anstoß nimmt,

wer auch mir gegenüber offen ist,

wer keine Vorbehalte hat,

wer mich so nimmt, wie ich bin

und wer bereit ist, sich selbst zu hinterfragen.

 

Alle, die sich vor mir verschließen, berauben sich der Möglichkeit,

von mir etwas anzunehmen, etwas zu lernen

und sich an meinem Beispiel selbst zu überprüfen.

 

Wer an mir Anstoß nimmt, bewertet mich.

Er wertet mich ab und sich auf.

Er verschiebt die Realität und belügt sich selbst.

Er setzt seine Denken als absolut, ist selbstgerecht und selbstherrlich.

Er setzt sich ins Unrecht.

Er verschließt sich nach und nach auch anderen gegenüber, die ihm nicht passen.

Er wird intolerant und merkt es nicht.

Er schneidet andere und isoliert sich selbst.

Er entwürdigt sich selbst.

Er ist hochmütig und wird tief fallen.

 

Ich bin nichts besonderes,

aber dennoch eine bunte Blume in Gottes Garten.

Ohne mich würde diesem Garten etwas fehlen.

Ohne mich wäre die Vielfalt eingeschränkt.

Ohne mich hätte mein Gegenüber keinen relativierenden Spiegel.

 

„Wohl dem, der keinen Anstoß an mir nimmt.“, sagte Jesus.

Er könnte erkennen, wer Jesus wirklich ist und was er für ihn getan hat und tun kann.

Er könnte aus der Gefangenschaft seiner Selbstherrlichkeit befreit werden.

Er könnte erkennen, dass andere keine Gefahr, sondern eine Ergänzung zu ihm sind.