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Versprochen ist versprochen! (4.Mose 23,19)

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Buch: Der Du in mir

 

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meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Versprochen ist versprochen!   (4.Mose 23,19)

 

Gott ist kein Mensch, der lügt. Er ist nicht wie einer von uns, der seine Versprechen

bald wieder bereut. Was er sagt, das tut er, und was er ankündigt, das führt er aus.

(4.Mose 23,19)

 

„Hallo ihr Kinder im ganzen Land,

   jetzt hört ihr von unserem Zwergenaufstand.

Wir haben es satt, nur immer zu hören,

   jetzt werden wir die Ruhe der Eltern stören.

Immer nur lasche, aufschiebende Worte,

   lose Versprechungen von der übelsten Sorte.

Wir machen jetzt Nägel mit Köpfen

   und werden uns die Erwachsenen vorknöpfen!!!“

 

Diese Reime immer wieder singend, tanzten die Kindern ausgelassen im Kreis.
Sie hatten sich einen Plan ausgedacht, mit dem sie ihrem Übel abhelfen wollten.
Es war für sie nicht mehr zu ertragen, dass ihre Eltern sich einfach an keine Abmachungen und

Versprechen hielten. „Das geht doch nicht!“
Immer waren sie die Dummen und guckten in die Röhre.
Immer wieder kamen sie zu kurz.
Immer wieder wurden sie auf ein Andermal vertröstet.
Und so beschlossen sie, einen Brief an den Himmel zu schicken, um dem lieben Gott davon
zu erzählen.

 

„Lieber Gott im Himmel, unsere Eltern halten ihre Versprechen nicht.
Sie sagen, dass sie mit uns ins Schwimmbad gehen, dass sie mit uns spielen,
dass sie uns Geschichten vorlesen oder uns einfach nur zuhören werden,
wenn wir von der Schule erzählen, aber dann vergessen sie es wieder ganz schnell
und tun es nicht.

 

Bitte mach doch, dass sie das nicht vergessen und dass sie sich die Zeit nehmen, mit uns Zeit
zu verbringen. Und wenn sie nicht hören wollen, dann schicke doch den Nikolaus zu ihnen, damit
der ihnen mal sagt, was richtig ist.

 

Peter, Michael, Julia, Annette und Simon.

 

P.S. Er sollte vielleicht auch seine Rute nicht vergessen.“

 

 

Und so sangen sie immer wieder fröhlich:
„Nikolaus, Nikolaus, komme bald in unser Haus.
Bring uns deinen Segen, damit sich unsere Eltern regen.“
Dann kam die Adventszeit und der Nikolaustag nahte. Alle waren ganz gespannt, was
passieren würde. Am Nikolaustag fanden sie wie üblich Äpfel, Orangen, Plätzchen, Feigen und
Schokolade in ihren Schuhen und Mützen. – Sonst nichts!

Hatte der liebe Gott ihren Brief vielleicht nicht erhalten? - Nein, das konnte nicht sein.
Sie hatten ihn doch in den gelben Briefkasten geworfen und sie hatten von anderen gehört,
dass Gott alle Briefe liest und alle Wünsche und Gebete hört, die wichtig sind.

 

Immer, wenn das Telefon klingelte, ließen sie ihre Mutter drangehen. Doch der Nikolaus rief
auch nicht an. Auch an der Haustür läutete es nicht. Am Abend gingen sie früh und traurig ins Bett
und schliefen bald ein.

 

Weit entfernt hörten sie ein Poltern, das immer lauter wurde. Irgendjemand schnaufte immer wieder
und brummelte leise vor sich hin, dass die Zeiten wohl nicht mehr so seien wie früher
und dass die Kinder heute gleich zum Chef gingen, wenn sie etwas auf dem Herzen hätten
und dass das wohl so auch ganz in Ordnung sei, halt nur ganz anders als früher.
Dann ein tiefes „Hohohoo!“ und vor ihnen stand er ganz persönlich:
Groß und kräftig, mit einem langen, zerzausselten, weißen Bart, einem langen, roten Mantel
mit großen, weißen Knöpfen und mit hohen, schwarzen Stiefeln und einem großen braunen Sack,
aber ohne Rute. Er setzte sich in ihrem Kinderzimmer auf den einzigen Stuhl zwischen ihre Betten,
holte tief Luft für ein weiteres „Hohohoo!“ und begann mit seiner warmen, tiefen Stimme zu sprechen:

„Hallo Kinder, ich habe euren Brief vom lieben Gott bekommen.
Es war ihm sehr wichtig, dass ich zu euch komme und mit euch rede.
Er hat mir gesagt, dass ich euch von der wichtigsten Regel im Himmel erzählen soll.
Und, er hat mir gesagt, dass ich euch sagen soll, wie alles gut werden wird.
Also, hört gut zu, merkt euch, was ich sage und tut es!

 

Die wichtigste Regel im Himmel heißt: ‚Versprochen ist versprochen’.

Bei uns darf kein Versprechen zurückgenommen werden. Jedes Versprechen ist einzuhalten.
Gott macht es uns vor und alle müssen sich daran halten. Nur so kann Vertrauen wachsen.
Nur so kann Gott über den Himmel und die Erde regieren und für alle Menschen ein lieber Gott sein.
Indem wir im Himmel unsere Versprechen einlösen, zeigen wir,
dass wir die Menschen sehr lieb haben, dass sie uns wichtig sind
und dass wir möchten, dass sie mit ihren Bitten und Gebeten immer wieder zu uns kommen
und unsere Versprechungen eingelöst bekommen wollen.
Und weil sie uns zutrauen, dass wir ihnen helfen können, und weil sie uns vertrauen,
dass wir es auch wirklich tun, deshalb erfüllen wir alle Bitten, die sich auf die Versprechen Gottes
beziehen. Das könnt ihr glauben. Das ist Glauben.

 

Aber, wir im Himmel tun nichts gegen den Willen von Menschen, weil wir wissen, dass es viel
besser für sie ist, wenn sie sich freiwillig für etwas entscheiden.
Und so brauche ich auch keine Rute für eure Eltern, weil ihr ja einen Kopf zum Denken,
einen Mund zum Reden und Hände zum Schreiben und Tun erhalten habt.

 

Nutzt, was ihr habt und setzt es für den lieben Gott ein.
So wie ihr Gott im Himmel einen Brief geschrieben habt, so könnt ihr auch euren Eltern schreiben.
Sagt ihnen, dass ihr sie lieb habt, dass ihr eure Versprechungen immer einhalten wollt
und dass es euch sehr bedrückt, wenn sie es nicht tun,
- wenn sie zu wenig Zeit für euch haben, wenn sie euch zu wenig beachten.

Manchmal muss man Mut aufbringen und eine unangenehme Wahrheit deutlich aussprechen,
um eine Veränderung zu erreichen.
Manchmal muss man ohne Vorwurf Dinge sagen, um sie anderen bewusst zu machen,
weil sie es von selbst nicht merken.

 

Und damit ihr nicht meint, mein Besuch bei euch sei nur ein unwirklicher Traum,
erzählt euch morgen früh gegenseitig, was ihr heute Nacht gesehen und gehört habt,
denn ihr habt alle dasselbe gesehen und gehört.“

 

Dann küsste er jedes Kind segnend auf die Stirn und strich ihnen liebevoll über das Haar. -
Es rumpelte noch eine ganze Weile, immer schwächer werdend, doch dann wurde es still.
Friedlich, ruhig und still.

 

Selbstverständlich erzählten sie sich am nächsten Morgen gegenseitig ihre Geschichte vom Nikolaus
und sie gingen schnell ans Werk, ihren Eltern einen lieben Brief zu schreiben, den sie noch vor dem
Frühstück in den Hausbriefkasten warfen.

 

Als ihre Eltern diesen Brief lasen, waren sie sehr betroffen, ja sie weinten sogar, denn sie liebten ihre Kinder.
Sie redeten aufgeregt miteinander, gingen dann zu ihren Kindern und nahmen sie in ihre Arme.
Sie baten Peter, Michael, Julia, Annette und Simon einzeln um Vergebung ihrer Unachtsamkeit
und alle entschlossen sich gemeinsam, die wichtigste Regel des Himmels auch in ihrer Familie einzuführen.

 

Von nun an machten sie sich gegenseitig viele Versprechungen und sie hatten ihre Freude daran,
diese Versprechen einzuhalten. Dadurch beschenkten sie sich mit immer mehr Vertrauen und es

wuchs zwischen ihnen eine große Vertrautheit. Und sie herzten sich, drückten sich und verbrachten
viel Zeit miteinander, weil sie verstanden hatten, wie wichtig es ist, Versprechen einzuhalten.
Sie hatten erkannt, wohin es führt, wenn man es nicht tut und das wollten sie nicht mehr haben.

 

Und jedes Mal, wenn sie eine Kerze anzündeten, erinnerten sie sich an ein Versprechen Gottes
und sie beteten darum, dass sich dieses Versprechen für andere Menschen verwirkliche.

 

 

„Gott ist kein Mensch, der lügt. Er ist nicht wie einer von uns, der seine Versprechen bald wieder bereut.
Was er sagt, das tut er, und was er ankündigt, das führt er aus.“
(4.Mose 23,19)