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Schaue auf Jesus (Mt 7,7)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Schaue auf Jesus   (Mt 7,7)

 Hallo Du,

es ging mir sehr schlecht.

In großer seelischer Not und menschlicher Ausweglosigkeit habe ich mich letztlich doch an Gott

gewendet und ihn um Hilfe und Führung gebeten, ja ihn sogar angefleht: „Gott, wenn es dich gibt,

dann zeige es mir! Ich brauche dich! Ich bin gescheitert! Mit dem was ich für richtig gehalten habe

komme nicht mehr weiter! Ich habe völlig die Übersicht verloren. Mein Unglück hat sich verselbständigt.

Ich weiß nicht mehr, was richtig und falsch ist. Ich falle und falle und meine Kraft wird immer weniger.

Herr hilf! Ohne dich schaffe ich es nicht! - Die Wellen schlagen über mir zusammen und mein Atem erstickt.

Die eisige Nacht hat mich fest im Griff.

Herr, schicke ein Licht in meine Dunkelheit, das mir Wärme und Orientierung gibt, damit ich erkennen kann,

welche Richtung ‚richtig’ ist, wie das Fallen beendet werden kann und was ich bewusst oder unbewusst

falsch mache.“

 

Und, Gott hat mich gehört und erhört. Er hat mir Licht gegeben. Er hat mich neu orientiert. Heute bin ich

anders und jeder kann es sehen. Ja, jeder darf es sehen, denn ich habe nichts mehr zu verbergen. Schritt für

Schritt habe ich die Dunkelheit und Ahnungslosigkeit verlassen und mich immer wieder in Frage gestellt.

Schritt für Schritt habe ich wieder festen Boden unter die Füße bekommen. Schritt für Schritt habe ich

das Licht immer heller gesehen, meine Umgebung besser wahrgenommen, mich selbst besser kennen

gelernt und meine Schwächen erkannt.

Schritt für Schritt darf ich meine Fehleinstellungen, meine falschen Vorstellungen, Erwartungen und Ziele,

meinen falschen Weg erkennen und ändern.

Immer wieder neu darf ich loslassen, was mir lieb geworden ist und woran ich mich festgehalten habe.

Schritt für Schritt orientiert mich das Licht - Jesus Christus, dem ich vertraue und dem ich mein Leben

anvertraut habe - aus mir heraus zu gehen, seinen Weg zu gehen.

 

Er erhellt und erleuchtet. Er führt und bewacht. Er zeigt mir eine neue, ganz andere Wahrheit und Wirklichkeit

und er gibt mir ein völlig anderes, sinnerfülltes Leben.

 

Das sind keine Phrasen oder frommen Sprüche. Das habe ich, wie viele andere, selbst erlebt. Und das kann

auch jeder andere erleben. Das ist die Wahrheit. Eine Wahrheit, die sich leider erst erschließt, wenn man

sich von ihr leiten lässt und danach handelt.

 

Durch das, was Jesus uns von Gott sagt, werden Vertrautheit und Vertrauen aufgebaut sowie Lernbereitschaft

und (Er-)Kenntnis gegeben. Ich öffne mich. Mein Horizont weitet sich. Ich werde erhellt und verändert.

Mit jedem weiteren Schritt ins Unbekannte wächst die Erkenntnis. Der Ein- und Überblick wächst.

Das Lebenspuzzle fügt sich.

 

Durch das, was Jesus zu unserer, zu meiner Lebens- und Werteeinstellung sagt, wird das eigene Denken

und Verhalten verändert. Plötzlich suche ich nicht nur, ohne genau zu wissen was, sondern ich finde auch.

Ich finde sogar das, was ich gar nicht gesucht habe. Es fügt sich. Es verbindet sich. Es wird klar.

 

Und, es wird wahr, was Jesus uns zugesagt hat: „Bittet Gott, und er wird euch geben! Sucht, und ihr werdet

(ihn)finden! Klopft im Gebet (immer wieder bei ihm) an, dann wird euch die Tür geöffnet! Denn wer bittet,

der wird bekommen. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet.“ (Mt 7,7 – 8)

 

Im Blick zurück erkenne ich meine Veränderung. Mein Maßstab hat sich deutlich verschoben. Die Herzensliebe

ist meine einzige Leitlinie geworden. Sie allein bestimmt mein Denken und Handeln. Und wenn ich durch

schwierige Lebensumstände aus dem Gleichgewicht komme, dann suche ich immer wieder diese Herzensliebe,

diese Leitlinie, dieses Licht, dieses Vorbild, Jesus.

 

Im Blick um mich herum stelle ich verdutzt fest, dass auch die anderen Menschen diese Liebe suchen, sie aber

nicht finden oder erkennen, obwohl sie da ist. Liegt das vielleicht daran, dass sie unter Liebe etwas anderes

verstehen, dass sie zu wissen glauben, was Liebe ist und wie ‚lieben’ geht, wie Liebe zu sein hat?

 

Sie suchen das Licht der Orientierung, die Liebe, das Gute, doch wenn es ihnen begegnet, lehnen sie es ab.

Es verunsichert sie und macht ihnen Angst. Sie sind misstrauisch (das reine Gute kann es gar nicht geben)

und zurückhaltend (dann stimmt ja bei mir etwas nicht). Sie sind unfähig sich darauf einzulassen, denn sie

wollen lieber Sicherheit, einen festen Rahmen und klare Vorgaben; Fremdbestimmtheit. Ihnen fehlt der Mut

zur Selbsterkenntnis und Veränderung. Ihnen fehlt das Vertrauen zu Gott und in sein Wirken durch andere

Menschen. Sie wissen zu wenig von ihm. Sie verstehen Jesus nicht, wenn er sagt:

„Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Dunkelheit umherirren, sondern folgt

dem Licht, das ihn zum Leben führt. (Joh 8,12)

 

Oft bin ich traurig und es schmerzt mich, dass Menschen normalerweise blind sind und dadurch verletzen,

nur weil sie das Licht nicht sehen und Jesus nicht kennen.

Dann wünsche ich mir,

   dass ihnen ein Licht aufgeht und sie Jesus erkennen und nachfolgen,

   dass sie in ihm die Quelle des Lichts sehen, weil er sie vor der Last ihrer Sünden befreit, ihnen Frieden

      mit Gott schenkt, sie mit seiner Liebe erfüllt und ihnen einen über sich selbst erweiterten Blick gibt,

      der ihnen ihre Verunsicherung und Angst nimmt, und,

   dass sie sich selbst erkennen, ihre menschliche Kleinheit und Verblendung, aber auch ihre innere

      Verbindung mit Gott, dass sie nur aus seiner Gnade und Liebe wirklich leben können und dass sie

      Jesus als Vorbild haben.

 

Schaue auf Jesus. Vertraue seinen Worten und Taten.

Versuche es mit Gott, er beißt nicht, sondern er hilft.