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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Verändernde Wünsche

 

Hallo Du,

bald ist Weihnachten

und ich erinnere mich daran,

dass ich als Kind in der Adventszeit

   einen Wunschbrief schreiben durfte,

einen Brief an den Weihnachtsmann,

der meine Wünsche verstand

und der mich glücklich machen wollte.

 

In diesen Briefen standen viele Wünsche,

wichtige und unwichtige,

kurzfristige und langfristige,

nächstliegende,

machbare und unmachbare.

Und zum Glück gab es ja noch Mama,

die Ordnung in meine Wünsche brachte

und dafür sorgte, dass z.B.

   Nüsse, Obst und Plätzchen zum sofortigen Genuss,

   ungewünschte Schuhe, zum notwendigen Gebrauch,

   und der sehnsüchtig erhofften Roller

   oder das intensiv ersehnte Fahrrad

bei den Geschenken waren

und auch dafür,

dass viele Wünsche unerfüllt blieben,

   die ich mir wieder wünschen konnte

   und die mein Sehnen

     und meine Vorstellungskraft wachsen ließen.

 

Was wäre, wenn der Wunsch erfüllt wäre?.

Was hätte sich verändert?

 

Ja, was brauche ich wirklich?

Was bedrückt mich,

was weckt und verfolgt mich,

was lähmt mich,

was treibt mich um und macht mich unruhig,

was lässt mich aufleben, aktiv werden, reifen und wachsen?

 

In meinen Wünschen erkenne ich

   meinen Mangel und meine Unerfülltheit,

das, was mir fehlt,

das, wonach ich mich intensiv sehne,

das, woran ich meine Schritte ausrichten kann und muss.

Meine Wünsche verstärken

   meine Sehnsucht nach Veränderung;

sie setzen Kräfte frei,

   die mich unruhig machen,

   umtreiben und aktiv werden lassen,

   antreiben endlich aufzubrechen und zu handeln;

sie geben mir Orientierung,

   um endlich das unbefriedigende Bekannte zu verlassen

   und mutig im Neuen und Ungewissen zu suchen.

Aus der Spannung zwischen

   erbärmlicher Realität

   und verbessernder Vision

   will und kann neues Leben wachsen.

Aus ihr entsteht die unbändige Kraft,

die Resignation und Trägheit überwindet.

 

Meine Wünsche haben sich verändert,

aber ich bin froh, dass ich noch Wünsche habe,

denn hätte ich keine mehr,

hätte ich resigniert

und mich vom Leben zurückgezogen.

Mir würde das Feuer des Lebens fehlen

und ich würde an mir vorbeileben.

 

Ich wünsche mir immer das,

von dem ich glaube, dass es gut für mich ist

und was gut für mich ist,

dass ist auch gut für die anderen.

Heute habe ich erkannt, dass es gut ist,

wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen

und,

dass ich bei den erfüllungswürdigen Wünschen

   kräftig mithelfen muss,

dass ich meinen Teil dazu beitragen

   und mich dafür vorbereiten und verändern muss.

 

Ich wünsche mir nicht mehr das oberflächliche Glück,

sondern ich möchte glücklich sein.

Ich möchte ein besseres, lebendigeres

   und schöneres Leben führen,

ein Leben,

das meinen Veranlagungen und Fähigkeiten entspricht,

   sie zur Geltung kommen lässt,

   sie sinnvoll nutzt,

   meinem Sein einen Sinn gibt

und das mich erfüllt.

 

Ich stelle mir vor,

wie ein besseres Leben aussehen könnte,

was sich ändern müsste,

was ich ändern müsste und muss

und erlebe,

wie bereits meine Wünsche

   die Wirklichkeit beeinflussen und gestalten.

 

Meine Wünsche lassen mich erkennen,

ob das, was ich tue,

zielfördernd oder zielhemmend ist

und ich lerne,

meine Schritte auf meine Wünsche hin auszurichten.

Ich lerne, meine Kräfte zu bündeln,

   und mich nicht mit Unwichtigem zu verzetteln.

Ich lerne, auf spontane,

   vorübergehende Bedürfnisbefriedigung zu verzichten,

weil das meinen Leidensdruck unterbricht und hinauszögert

und weil es mir die Kraft zum nachhaltigen Handeln raubt.

Ich lerne, dass nur die Wünsche,

die ich mit ganzem Herzen

   und mit voller Leidenschaft wünschen kann,

sinnvolle Wünsche sind.

Ich lerne, dass ich meine Wünsche

   aussprechen und bekannt geben muss,

um zu zeigen, dass sie mir sehr wichtig sind

   und dass ich voll und ganz dahinterstehe

und dass sie nur dann Wirklichkeit werden können,

   wenn sie ausgesprochen werden.

 

Ganz unbescheiden habe ich sechs Wünsche:

    • Mich selbst zu kennen,
    • eine gelingende Beziehung zu haben,
    • in lebendiger Gemeinschaft zu leben,
    • sinnerfüllende Arbeit zu tun und
    • mit Gott zu sein.

 

Das ist für mich wirklicher Reichtum

und das würde mich

zu einem glücklichen Menschen machen.

 

Deshalb wünsche ich mir abschließend,

dass diese Wünsche

für alle Menschen Wirklichkeit werden.