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Ich werde gebraucht! (1.Kor 12,22)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Ich werde gebraucht!
  (1.Kor 12,22)


Vielmehr sind gerade die Teile des Körpers (Leib Christi, Gemeinde), die schwach und unbedeutend

erscheinen, besonders wichtig. (1.Kor 12,22)

 

Hallo Du,

schwächere, ältere oder kranke Menschen fühlen sich oft nicht (oder nicht mehr) am Leben aktiv beteiligt.

Sie fühlen sich abgeschoben und meinen, ihr Leben habe keine Aufgabe und keinen Sinn mehr.

 

Sie spüren die Zurückhaltung bzw. Ablehnung anderer, die sie aus Unwissenheit oft für ‚gestrig‘

und ‚schwierig‘ halten und sie bemerken, dass ihnen nicht mehr vertraut wird, weil sie sind nicht

mehr ‚In‘ sind. Ihnen wird nichts mehr zugetraut.

Das verunsichert sie und macht sie unglücklich. Sie glauben, sie seien ausgeschlossen und trauen

sich nicht, das Problem anzusprechen.

 

Sie spüren eine schmerzende Leere in sich,

die sie abwertet, schmerzt, quält, entehrt und entwürdigt,

die sie zu unnützem, altem, verrostetem Eisen abstempelt,

die ihr Sein als ‚überflüssig‘ markiert und isoliert.

Das Leben scheint an ihnen vorbei zu gehen.

 

Geht es ihnen vielleicht um Bedeutung, Ansehen oder Anerkennung

oder um Liebe, Sinn, Wohlbefinden und inneren Frieden?

Fehlt ihnen etwas aus alter Gewohnheit

oder vermissen sie die scheinbare Sicherheit durchs Tun

oder hoffen sie auf angemessene Beteiligung?

 

Aber seit ich Christus kenne, ist für mich alles wertlos, was ich früher für so wichtig gehalten habe.

(Phil 3,7)

Anderes, nicht Materielles, sondern Geistiges und Geistliches, sind wichtig geworden.

 

Was tun sie dagegen?

Akzeptieren sie das oder machen sie sich trotzdem nützlich?

 

Was trauen sie sich selbst noch zu?

Wollen sie nur bedient werden oder sind sie noch bereit, für andere da zu sein?

 

Was können sie anderen (noch) geben?

Sehr viel! Vielleicht nicht mehr so viel in kraftvollem, körperlichem Einsatz.

Dafür umso mehr mit ihrer Einstellung, mit ihrem Denken und ihrer Haltung zu anderen, mit ihrem

Vertrauen, Zutrauen und Verhalten. Zuhören, Anteil nehmen, Wärme geben, Andere annehmen

und für sie beten, das kann man bis zum letzten Atemzug.

 

Was halten sie von sich selbst?

Sind sie lieber bequem und gleichgültig und ziehen sich jammernd aufs Altenteil zurück

oder bringen sie sich weiterhin ein und machen da sich nützlich, wo sie es noch können?

 

Kennen sie ihre Stärken?

Was macht sie wertvoll, wichtig und unverzichtbar?

Ihre Liebe.

Ihre Zeit.

Ihre Reife!

Ihre Lebenserfahrung!

Ihre Abgeklärtheit!

Ihre andere Sichtweise.

Ihre Einmaligkeit.

 

Sie wissen, was Stärkere, Jüngere oder Gesündere noch nicht wissen.

Sie wissen, dass Leiden vollendet.

Sie wissen, dass Liebe bestärkt und ermutigt und ermöglicht und zum Besseren verändert.

Sie erkennen Zusammenhänge, von denen andere nichts ahnen.

Sie wissen, dass jeder Mensch hilfsbedürftig ist und Wohlwollen sowie Gottes Segen braucht.

Sie wissen, dass sich alle nach Liebe und Angenommen-sein und Verständnis sehnen.

 

Sie können Werte leben, für die andere keine Zeit haben.

Sie können lieben,

   weil sie dem Unfrieden, der Ungeduld und der Unfreundlichkeit des gestressten Arbeitsalltags

   entwachsen sind.

Sie können rücksichtsvoll und selbstbeherrscht sein, weil sie sich nicht mehr beweisen müssen.

Sie können für solche menschliche Engel sein, die nicht an Gott und Engel glauben.

Jeder hat etwas zum Leben beizutragen!

 

Unser Leben dauert siebzig Jahre, und wenn wir noch Kraft haben, dann auch achtzig Jahre.

Und was uns daran so wichtig erschien, ist letztlich nur Mühe und trügerische Sicherheit.

Denn schnell eilen unsere Tage vorüber, als flögen wir davon. (Ps 90,10) 

 

Aber mein Leben ist mir nicht wichtig. Vielmehr will ich den Auftrag ausführen, den mir Jesus

Christus gegeben hat: die rettende Botschaft von Gottes Gnade und Liebe zu verkünden.

(Apg 20,24) 

 

Nicht wahr, es ist euch wichtig, einander im Namen von Christus zu ermutigen? Es ist euch wichtig,

euch gegenseitig mit seiner Liebe zu trösten, durch den Heiligen Geist Gemeinschaft miteinander zu

haben und einander tiefes Mitgefühl und Erbarmen entgegenzubringen? (Phil 2,1)

 

Aber hat das tatsächlich etwas mit Alter, Krank-sein oder Schwäche zu tun?

Sucht nicht jeder Mensch, und gerade die Jüngeren, nach seiner persönlichen Lebensaufgabe,

nach seinem Lebenssinn und seiner Erfüllung; nach seiner Weiterentwicklung?

 

Jede und jeder möchte gebraucht werden und für andere nützlich sein.

Jede und jeder möchte dazugehören und vertrauenswürdig sein.

Jede und jeder möchte in seinem Leben sinnvoll sein oder werden.

Jede und jeder braucht Rückmeldung und Anerkennung,

   um den rechten Weg zu finden und auf ihm zu bleiben.

 

Bestärkungen und Erfolge signalisieren ihnen:

Auch ich werde gebraucht!

Auch ich habe (m)einen Platz im Leben.

Auch ich gehöre dazu und bin von anderen angenommen.

 

Darüber hinaus hoffen wir auf göttliche Zuneigung,

auf Gottes Zusagen, Führung und Segen,

auf seinen Schutz und seine Bewahrung,

auf eigene Entfaltung, auf zunehmende Reifung und Weisheit,

auf ein gelingendes Leben.

 

Wir hoffen darauf, von Gott gebraucht zu werden und von ihm angenommen zu sein.

Und das erkennen wir am Gelingen, an den geschenkten ‚Zufällen‘, an den erhörten Gebeten

sowie am Anders werden und am Anders geworden sein.

 

Jesus sagt: „An eurer Liebe zueinander wird jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid."

(Joh 13,35)

 

Und auch wir selbst werden uns wundern und in uns die Früchte seines Geistes erkennen,

die da sind: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme

und Selbstbeherrschung.(Gal 5,22)

 

Sie beweisen uns:

Wir gehören zu Jesus. Wir gehören dazu, zu seiner Familie.

Wir sind ‚In‘, wir sind in ihm und er ist in uns. Sein Geist der Liebe lebt in uns und führt uns.

Gott gebraucht mich. Bei ihm habe ich (m)einen Platz im Leben gefunden.

 

Sein Geist und seine Kraft befähigen mich dazu,

mich zu ihm zu bekennen,

mich für ihn einzusetzen,

anderen von meinen guten Erfahrungen mit ihn zu erzählen,

Wohl und Heil für meine Mitmenschen zu erbitten und dazu beizutragen,

liebevoll und gütig zu sein,

mitzuhelfen,

damit sie aus schlechten Bindungen und altem Denken, Fühlen und Verhalten befreit werden,

damit auch ihnen die Sünden und Verfehlungen vergeben werden,

damit wir alle zu einer echten Familie zusammenwachsen und in Frieden miteinander leben.

 

Gerade weil ich immer noch Mensch bin, noch Schwierigkeiten und Schwächen habe,

oft genug alleine nicht zurechtkomme, manchmal komische Gedanken habe und

mich manchmal nicht wohl fühle. Ich brauche ihn!

Ich brauche Jesus als Gegenüber, als Vorbild und Bezugsperson, als Beistand und Helfer,

für Ordnung in meinem Leben, für Lebensfreude und dafür, dass er das regelt, was ich nicht kann.

 

Für seine Liebe braucht Gott mich als willigen Empfänger.

Ich werde gebraucht, um aus seiner Güte und Gnade zu leben,

um ihn als meinen Herrn anzuerkennen und von ihm vertrauensvoll zu lernen und,

um anderen die gute Nachricht unserer Vergebung und Erlösung im Glauben weiterzugeben.