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Meinen Frieden gebe ich euch (Joh 14, 27)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Meinen Frieden gebe ich euch   (Joh 14, 27)

 

Hallo Du,

kennst auch du das ungute Gefühl der inneren Unruhe, des Zwiespalts, des ungewissen Getrieben seins,

des Unfriedens mit dir oder anderen? Willkommen im Klub der menschelnden Menschen.

 

Jeder Mensch, alles Fleisch und Blut, jede Seele, ist immer mal wieder voller Unruhe und weiß dann nicht mehr ein oder aus.

Er wird, mehr oder weniger stark, von seinen Gelüsten und Begierden getrieben, von seinen Gefühlen bestimmt, von seinem

Wollen und seinen Zielen ausgerichtet oder von seiner eigenwilligen, selbstbezogenen Natur vereinnahmt.

 

Paulus schreibt in Gal 5, 19-21:

Im Übrigen ist klar ersichtlich, was die Auswirkungen sind, wenn man sich von der eigenen Natur (vom Fleisch)

beherrschen lässt: Sexuelle Unmoral, Schamlosigkeit, Ausschweifung, Götzendienst, okkulte Praktiken, Feindseligkeiten,

Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Rechthaberei, Zerwürfnisse, Spaltungen, Neid, Trunkenheit, Fressgier und noch vieles andere,

was genauso ´verwerflich` ist.

 

In der Welt wollen wir es möglichst gut haben, wie alle anderen auch. Oft genug zu Lasten anderer.

So wurden wir in ihr geprägt. Wir wurden Knechte oder Mägde unseres weltlichen Begehrens und sind damit

Verführungen ausgeliefert. Und damit zwangsläufig auch dem inneren Unfrieden. Aber, das muss nicht so bleiben!

 

Im Lied 577, EKG, 'Kind, du bist uns anvertraut', heißt es in der 2, Strophe:

Kampf und Krieg zerreißt die Welt, einer drückt den anderen nieder.

Dabei zählen Macht und Geld, Klugheit und gesunde Glieder.

Mut und Freiheit, das sind Gaben, die wir bitter nötig haben.

 

Mut und Freiheit kommen von Gott, unserem himmlischen Vater, der uns, trotz aller Irrwege, immer noch liebt,

uns zu sich zurückruft, damit wir in seinem Gefolge frei werden von dem Bösen, der und das uns weiterhin gefangen

halten und beherrschen will. Gott kann das ändern, wenn wir ihn lassen.

 

In Gal 5,16-17 empfiehlt Paulus:

Lasst den Geist ´Gottes` euer Verhalten bestimmen, dann werdet ihr nicht mehr den Begierden eurer eigenen Natur

nachgeben. Denn die menschliche Natur richtet sich mit ihrem Begehren gegen den Geist ´Gottes`, und der Geist ´Gottes`

richtet sich mit seinem Begehren gegen die menschliche Natur. Die beiden liegen im Streit miteinander, und jede Seite will

verhindern, dass ihr das tut, wozu die andere Seite euch drängt.

 

Wir leben also in einem inneren Zwiespalt, solange wir uns nicht für ganz Gott entschieden haben. Und die, die Gott noch

nicht kennen und an ihm ausrichten, bleiben ihren Begierden ausgeliefert und Leiden. Ihr Problem ist, dass sich ihr Verhalten,

ihr Wollen und ihre Ansichten sich gegen das Gute richtet, das mit ihrer Zeugung in sie gelegt wurde und das in ihren Genen

verankert ist.

 

Gott kennt diese menschliche Schwäche, dieses orientierungslose Suchen nach Lebensglück und Wohlergehen, nach

Geborgenheit und Liebe, nach Heimat und Frieden.

Deswegen hat er ein Einsehen mit seinen, noch geistlich unmündigen Kindern. Er ließ seinen Sohn Mensch werden und er war

damit auch diesem Leiden, dieser Zerrissenheit und diesem Unfrieden ausgesetzt.

Jesus lernte am eigenen Leib die Unausgeglichenheit und den Zwiespalt der Menschen kennen. Und auch er, war der

Egozentrik und Machtbesessenheit, der Vorteilnahme und Habgier, dem Neid, dem Hochmut und der Missgunst anderer

ausgeliefert. Ihr fixiertes Wollen machte sie blind und taub für das Gute. Ja sie kreuzigten ihn sogar in ihrem

überheblichen Wahn, der sie vergiftete und knebelte und weiterhin von Gott trennte – und es auch heute noch tut.

 

Doch anders als wir, ließ sich Jesus nicht von dem Bösen vereinnahmen. Er hatte in Gott, seinem Vater, eine feste Basis.

Der gab ihm Kraft und Stärke und Standhaftigkeit, dessen liebendes Wesen war fest in ihm verankert. Seine Absichten, Werte

und Ziele gaben ihm Sinn und Erfüllung. Nur dadurch konnten die abgefallenen Menschen wieder mit Gott versöhnt werden,

damit sie Frieden finden. Damit sie gottbezogene und geisterfüllte Menschen mit liebenden Herzen werden, zu wahren Kindern

Gottes. Damit sie Jesus als ihren Herrn und ihr Vorbild annehmen und nun sich und das Geschehen um sie herum von Gott her

sehen, seine Weisheit erkennen und gerne auf ihn hören.

 

Paulus schreibt in Gal 2,20: Nicht mehr ich bin es, der lebt, nein, Christus lebt in mir. Und solange ich noch dieses irdische Leben

habe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mir seine Liebe erwiesen und sich selbst für mich hingegeben hat.

 

Wir müssen nicht im Zwiespalt zwischen weltlichen Anforderung/Abhängigkeit und geistlich-freien Werten und Idealen des Guten

unglücklich verharren. Leiden fördert die Änderungsbereitschaft. Wir können uns für Gott und sein Wort öffnen. Wir können

unseren Herrschaftsanspruch auf Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung überwinden. Wir können Logik und Beweisbarkeit

neben den Glauben an das Werden es noch unsichtbaren Stellen. Sie ergänzen sich. Gott beweist sich in unseren Veränderungen.

Gott führt uns durch Vertrauen. Wir verwirklichen uns im Glauben an das Gute in uns. Der Glaube überwindet unser altes Weltbild.

Der Glaube in die Liebe Gottes, an Jesus Christus, vergibt uns unsere Vergangenheit und gibt uns Sicherheit, Halt, Orientierung

und Führung.

 

In 3.Joh 11 heißt es: Nimm nicht das Böse zum Vorbild, sondern das Gute. Es meint, orientiere dich nicht am Schlechten,

sondern am Guten. Es bedeutet: Blicke immer auf das Gute und wende dich nicht mehr um zu dem Schlechten, das hinter dir liegt.

Es besagt: Verbinde dich mit dem Guten. Lasse es in dir wachsen und das Schlechte wird allmählich verlernt und vergessen. Es

sagt: Entscheide dich für Gott und lasse dir Jesus ein Vorbild sein.

Und der Glaube an die Güte und Gnade Gottes erneuert das Denken, Fühlen, Verhalten und Sein.

Glaube und Gottvertrauen erlösen uns aus Unsicherheit und Angst, aus Zweifel, Leid und Not, aus Krankheit und Schmerz.

Glaube und Gottvertrauen in die Liebe und Nachsicht Gottes bewirken, dass auch wir liebevoll und nachsichtig werden,

freundlich und gütig, geduldig und treu, friedliebend und optimistisch freudig, gelassen. Wir beherrschen schlechtes inneres

Drängen und nehmen Rücksicht auf die Empfindsamkeit und Eigenständigkeit anderer.

 

Das zeichnet uns aus. Die neue Gottzugehörigkeit heiligt uns. Sie beschleunigt unsere Heilung an Körper, Geist und Seele.

Wir werden heil, ganz, wieder wie neu, durch die enge Verbindung mit Gott, unserem Schöpfer und himmlischen Vater und das

Leben 'nach seinen Geboten'.

 

Dennoch bleiben wir fehlbare Menschen. Der Kampf in der Welt zwischen Gut und Böse fordert uns immer wieder neu zur

Entschiedenheit für Gott heraus. Unser Gewissen, weist uns den Weg. Es verdeutlicht uns aber auch unseren immer mal wieder

auflodernden, inneren Kampf um Glauben und Gottvertrauen.

 

Ist es genug, richtig und gut, sich an Jesus Christus zu binden? Ja!

In Joh 8,36 wird gesagt: Nur wenn der Sohn euch frei macht, seid ihr wirklich frei.

Frei wovon? Frei, unser eigener Herr und Regent sein zu müssen. Frei davon, alles aus eigenen Kraft und Herrlichkeit erreichen

zu müssen oder zu wollen. Frei dafür, dem alten Schlamassel entfliehen zu können. Frei dafür, Gottes Güte zu erkennen und

seine Vergebung und Führung anzunehmen.

Dadurch werden und sind ein neues Leben mit fester Gottesbeziehung und Heilung wirklich möglich.

 

Tut Gott wirklich, was er verspricht? Ja, er kann nicht anders.

Er ist wahr, zuverlässig und liebevoll. Er ist väterlich, allmächtig und vertrauenswürdig.

Er ist in Jesus entgegenkommen und einladend, tröstend und ermutigend, zugewandt und barmherzig.

Nur ihm sind not-wendige Wunder möglich.

 

Ich habe es selbst erlebt und bin Beweis dafür:

In ausweglosem, innerem Unfrieden, in Selbstzweifel und Depression, in großer Not und Seelenpein, wandte ich mich einst,

mit dem letzten Fünkchen Hoffnung, an Gott. In großer Not schrie ich eindringlich und hoffend: „Gott, wenn es dich wirklich gibt,

dann helfe mir jetzt! Ich kann nicht mehr!“ Und dabei mir war nicht bewusst, dass dieser Schrei schon ein glaubendes Gebet war.

 

In Markus 9, 17-22 las ich dann etwas später, wie ein liebender, unsicherer Vater seinen schwerkranken Sohn zu Jesus bringt.

Der Sohn konnte nicht sprechen, weil er von einem bösen Geist beherrscht wurde. Und der Vater bat Jesus: „Wenn es dir möglich

ist, etwas zu tun, dann hab Erbarmen mit uns und hilf uns!“ Und Jesus antwortet ihm: „Wenn es dir möglich ist, sagst du?

Für den, der glaubt, ist alles möglich.“ Da rief der Vater des Jungen: „Ich glaube! Hilf mir heraus aus meinem Unglauben!“

 

Das berührte mich tief und ich betete spontan: „Ja Gott, hilf auch mir heraus aus meinem Unglauben, denn ich brauche ein festes

Gottvertrauen, das meine Zweifel und Ängste überwindet und das in mir endlich Zuversicht, Ruhe und Frieden bewirkt.

 

Und heute, viele Jahre später, in fester Verbundenheit mit Jesus, hat sich Gottes Wort aus 1.Joh 5,4-5 für mich bestätigt:

Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.

Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht, der da glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?

 

Jesus sagt uns fest zu und darauf baue ich:

„Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann.

Lasst euch durch nichts ´in eurem Glauben` erschüttern, und lasst euch nicht entmutigen! (Joh 14, 27, NGÜ)