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Still werden, um gestillt zu werden (Ps 37,7)

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Buch: Der Du in mir

 

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meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Still werden, um gestillt zu werden
   (Ps 37,7)

Sei stille dem HERRN und warte auf ihn! (Ps 37,7)

 

Hallo Du,

meine fünf Sinne helfen mir, mich im Leben zu orientieren,

   und alles, was ich mit ihnen aufnehme, beeinflusst mich und richtet mich aus.

Für meine (Über-)Lebensfähigkeit und Sicherheit ist es unabdinglich,

   dass ich aufnehme, prüfe, versuche, entscheide, behalte und abgebe.

Das Leben ist ein ständiges ‚Sich orientieren’, ein Suchen und Finden;

   ein Lernen aus Versuch und Irrtum, aus Verstärkung und Abschwächung,

   aus entdecken von Neuem und loslassen von Altem.

Die äußeren Einflüsse auf uns nähren uns, aber sie verzehren uns auch.

 

Menschen haben gelernt, dass man über diesen Orientierungsmechanismus

   andere beeinflussen und manipulieren kann.

Deshalb überschwemmen sie uns mit unzähligen Informationen

   und machen uns damit orientierungslos.

Sie wollen uns einreden, was wir unbedingt brauchen,

   was wir haben sollten, wer wir sein sollten und was wir dafür tun sollten.

Sie versprechen uns das Blaue vom Himmel,

   (von dem sie allerdings sehr weit weg sind),

   nämlich alles Glück dieser Erde

   und dazu noch Reichtum, Zufriedenheit und Wohlbefinden.

Um ihren Gewinn zu bekommen,

   benutzen sie gerne Übertreibungen, Halbwahrheiten, Lügen und Verdrehungen.

Sie wollen unser ICH erreichen.

Sie versuchen um jeden Preis,

   meine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken

   und mein Vertrauen für sich zu gewinnen, mich in ihrem Sinne zu beeinflussen,

     denn nur wenn ich mich auf sie einlasse, können sie bei mir ihr Ziel erreichen.

 

Jeder will etwas von mir:

Meine Zeit, mein Vertrauen, mein Geld, einen Teil meiner Lebenskraft.

Dafür setzen sie alle Sinnesreize ein:

Bewegungen, Lichter, Farben, Stimmen, Rufe, Lieder und Gerüche.

Sie versuchen, meinen Verstand und meine Gefühle anzusprechen.

Sie versuchen, mich an meinem schwächsten Punkt zu packen,

   in meiner ICH-Bezogenheit, z.B. beim Ehrgeiz, beim Stolz, beim Neid,

     beim Geiz, bei der Eitelkeit oder beim Geltungsdrang.

Sie sprechen meine schwachen Seiten an.

Sie nagen an meiner Standfestigkeit

   und sie stellen meine Teilhabe an der Gemeinschaft in Frage,

     die angeblich das alles hat und tut, was ich noch nicht habe und tue.

Sie versuchen ständig mich und meine NEIN-Stärke.

Sie säen damit auch Vorsicht, Misstrauen und Angst.

Das Schlimmste aber ist: Sie verschieben den Lebensaspekt.

Sie betonen das Unwichtige und Negative, den Blickwinkel des Egoismus.

Sie halten unsere Gedanken und Selbstgespräche in Gang und verhindern Besinnung.

 

Auch Presse, Funk und Fernsehen wollen mich „informieren“

   und sie überschütten mich mit Informationen, die ich gar nicht brauche;

   mit Fakten und Problemen, die ich nicht beeinflussen kann und die mich nur belasten.

 

Kurz: Viele Stimmen wirken auf mich ein. Sie ziehen und zerren an mir und hetzen mich.

Sie erzeugen Unruhe, Unsicherheit, Spannung, Zweifel und Getriebenheit.

Sie rauben mir den Abstand, die Besonnenheit, die Geborgenheit und Übersicht.

Sie überfordern mich und machen mich leer, kraftlos und krank.

Sie bewirken, dass wir nicht mehr zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden können.

 

Manche Menschen fühlen sich in dieser Umtriebigkeit wohl,

   weil sie sich persönlich angesprochen fühlen,

   weil sie sich dadurch im Mittelpunkt sehen

   oder weil sie von diesem System profitieren.

 

Die Beeinflussungsparole lautet: Nur nicht zu Ruhe kommen lassen!

Denn Ruhe und Besinnung ordnen, sondern aus und ermöglichen Abstand.

 

Um der Hektik um uns herum

   und dem Stimmengewirr in unserem Kopf zu entgehen, brauchen wir

   Abstand von den äußeren Reizen,

   Rückzug in eine geschützte Geborgenheit,

   Ruhe in den Gedanken und Stille im Herzen.

 

Um gesund und stark zu werden, müssen wir uns auf das Wesentliche besinnen:

In der Reiz- und Gedankenvielfalt sollten wir „arm“ werden;

In der Beziehung zu unseren Mitmenschen und zu Gott sollten wir „reich“ werden.

Dazu gehören: Abschalten, loslassen und verzichten.

Dazu gehören: Still werden, Stille aushalten und Stille nutzen.

Dazu gehört:

Sich in der Stille von Gott stillen zu lassen,

   in der vermeintlichen Leere seine Nähe, Wärme und Liebe zu spüren,

   sich von ihm berühren, nähren und verändern zu lassen.

 

Wer sich vom Sturm des Äußeren zurückzieht,

   in ein stilles Kämmerlein, in eine Kirche, ein Kloster oder in die Natur,

der erlebt zunächst den Sturm seiner Gedanken und Gefühle.

Sie wollen sich orientieren und ordnen;

   sie wollen filtern, verstehen, einschätzen und ausrichten.

Das darf sein. - Aber, du darfst jeden Gedanken loslassen und Gott übergeben.

   Du darfst dich Schritt für Schritt in seine Obhut begeben.

   Du bist in diesem Ruheraum geschützt. Du brauchst deine Gedanken nicht mehr.

 

Achte nur noch auf das Schlagen deines Herzens. Es wird deutlicher und lauter.

Überlasse dich diesem Rhythmus und entspanne.

Genieße die Stille, das ;gedankenlose Geborgen sein’.

Lasse Gott an dir arbeiten; dich pflegen, umhegen und heilen.

Lasse vollkommen los und gehe in der Stille auf.

 

Diese Stille und Offenzeit ist das innigste Gebet, das du beten kannst.

Halte dich in dieser Offenheit Gott hin und lasse dir Ihm geben.

In diesem vollkommenen Vertrauen kann Er dir begegnen

   und Seine Versprechungen an dir wahrmachen.

Du musst nicht mit Ihm sprechen, denn Er weiß, wie es um dich steht.

Lasse Ihn zu dir kommen, mit dir sprechen, Ihn an dir wirken, Ihn dich lieben.

 

Gebet euch Ihm im Stillegebet hin!

 

Aus dieser Stille werdet ihr erquickt, beruhigt, befreit und gestärkt auftauchen.

In diese Stille werdet ihr immer wieder eintauchen wollen.

In dieser Stille erlebt ihr Erneuerung, Inspiration und Kräftigung.

In dieser Stille findet ihr Reichtum, Zufriedenheit und Wohlbefinden.

In dieser Stille findet ihr zu euch selbst und zu eurer Liebe zurück.

Das ist der Schatz, der euch geschenkt wurde.

Das ist der Schatz, der eurem Leben Sinn gibt.

Das ist der Schatz, den ihr mit anderen teilen sollt.