Sterben und Tod (Joh 11,4)
Verzeih mir.
Ich muss gehen.
Werde hier abberufen.
Muss dich zurücklassen.
Kann nicht bei dir bleiben.
Es ist mein Schicksal.
Ich liebe dich.
Habe dich sehr geliebt.
Werde dich auch weiterhin lieben.
Möchte, dass du weiterlebst,
dass du
einen neuen Weg ohne mich findest,
deine Lebensaufgabe zu Ende führst,
wieder Gemeinschaft hast,
wieder liebst,
wieder glücklich bist.
Wir vergessen uns nicht.
Wir sind uns weiterhin nahe.
In Vertrautheit verbunden.
Denken aneinander.
Sprechen miteinander.
Ich baue darauf:
Wir sehen uns wieder.
Der Tod ist nicht das Ende.
Er ist nur ein Übergang.
Unsere Liebe überwindet.
Im Jenseits, bei Gott,
in seinem Reich
sind wir wieder vereint.
Bitte, nutze deine verbleibende Zeit.
Lebe, liebe, vertraue und vergebe.
Als Jesus das hörte, sagte er: »Am Ende dieser
Krankheit steht nicht der Tod, sondern die
Herrlichkeit Gottes. Der Sohn Gottes soll durch sie in
seiner Herrlichkeit offenbart werden.« (Joh 11,4; NGÜ)

