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Heiden-Angst (Joh 16,33)

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Buch: Der Du in mir

 

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Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

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Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

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Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Heiden-Angst   (Joh 16,33)

Jesus sagt: „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Joh 16,33)

Hallo Du,
hast du schon einmal gehört, dass jemand sagte: „Da hatte ich eine Heidenangst!“
In diesem Wort steckt viel Erkenntnis.

Das Basiswort „Heiden“ wird darin betont und wirkt emotional verstärkend.
Es hat die Bedeutung von ‚sehr groß’ oder ‚riesig’ und weist auf die Größe der Angst hin.

Wörter wie Heidenarbeit, Heidengeld, Heidenkrach und Heidenlärm,
   oder Heidenrespekt, Heidenschreck und Heidenspaß vertiefen diesen Bedeutungssinn.

Ein Synonym dazu ist das Basiswort „Höllen“,
   das noch bezeichnender in diesem Zusammenhang ist,
   z.B. Höllenangst, Höllenlärm, Höllenrespekt, Höllenschreck oder Höllenspaß.

 Wir kennen die Angstreihenfolge:
Bedenken, Zweifel, Sorge, Furcht, Angst, Heidenangst, Höllenangst.
Wir fürchten uns am meisten vor Verletzung, Tod und Teufel.

 Aus der Reihenfolge kann man erkennen,
   dass die Ursache für jegliche Angst im Kopf beginnt.

Wir bedenken mit unseren Gedanken.
Wir machen uns schwerwiegende Gedanken.
Wir malen uns Schlimmes in Gedanken aus.
Wir fürchten um unsere Sicherheit und Gesundheit,
   um unsere Geltung und Anerkennung,  
   um unser Glück und Wohlergehen,
   darum, dass wir nicht bekommen oder haben werden,
     was wir denken und glauben, haben zu müssen
     oder von dem wir denken, dass es uns zusteht.

 Die größten Ängste haben selbstbezogene, egoistische Menschen,
   denn sie sind nie zufrieden und fühlen sich immer zu kurz gekommen.
Sie wollen immer viel, bekommen daran gemessen aber immer zu wenig.
Sie machen sich viele Gedanken, wie sie zu ihrem persönlichen Vorteil kommen
   und merken dabei in ihrer gedankenfixierten Blindheit gar nicht,
   dass ihr Vorteil zu Lasten anderer geht.
Sie bringen dadurch andere gegen sich auf und machen sie sich zum Feind.
   Die Benachteiligten ziehen sich von ihnen zurück und isolieren sie.
   Mit dieser Ablehnung und Isolation wächst die innere Leere
     und das Begehren nach einem seelischen Ausgleich
     und damit die Angst, ihn nicht zu bekommen.

 Oft spielen wir unsere Angst herunter, benutzen schwächere Ausdrücke dafür,
   oder veredeln sie, indem wir uns ‚liebevoll’ um andere sorgen und ängstigen
Dennoch sind es immer unsere eigenen Sorgen und Ängste,
   die wir auf andere übertragen und
   die hierbei elegant von uns versteckt und verpackt werden.
Wir wissen, dass Ängste und Sorgen nichts bewirken,
   außer, dass sie uns und andere vergiften und hemmen.
Wir wissen, dass Angst ansteckend ist
   und dass die Sorge um andere, die Angst um andere, im Grunde nichts Liebevolles hat.

Entweder die anderen brauchen unsere Hilfe, weil sie noch zu klein oder schon zu alt sind,
   sodass wir in der Verpflichtung stehen, uns fürsorgend um sie zu kümmern,
oder sie sind alt genug, um auf sich selbst aufzupassen
   und wir sollten sie achten, indem wir auf ihre Stärke und Souveränität vertrauen.

Eine Mutter die sich ewig um ihre erwachsenen Kinder sorgt, nervt gewaltig.
Ein Vater, der seine erwachsenen Kinder ängstlich gängelt, damit ihnen nicht passiert,
   macht sie unselbständig, abhängig und ablehnend aggressiv.

 

Ursprünglich diente die Angst zum Lebenserhalt,
   zur Energiebereitstellung für Flucht oder Angriff,
   zur sofortigen und schnellen Reaktion ohne langes Nachdenken.

Wenn bei einer Tierherde der Fressfeind naht,
   dann flüchten alle Tiere, dann gilt es, Abstand zu gewinnen,
   dann flieht man, bis man wieder sicher ist und die Angst sich legt,
 
  oder man greift den Feind entschlossen an und vertreibt ihn.

 Soweit zur Angst, doch nun zum viel sagenden Basiswort.
Die Wortverknüpfung ist wohl entstanden, als man entdeckte, dass Menschen
   mit einer festen Basis, mit einem festen Fundament, mit einer festen Beziehung zu Gott,
   weniger Angst haben, als solche, die Gott noch nicht kennen,
   die man als Heiden bezeichnete und die sich noch vor der Hölle fürchteten.

 

Für Christen hat Jesus die Hölle, den Teufel und die Sünde besiegt.
Christen sind durch Jesus zu Kindern Gottes geworden
   und sie vertrauen auf den Schutz und die weise Führung ihres Schöpfers und Vaters.
Christen wissen, dass Gott das Schicksal der Menschen in seinen Händen hält,
  und dass er denen immer beisteht, die um seine Hilfe und Unterstützung bitten.
Christen wissen, im Gegensatz zu Heiden, dass sie keine Angst zu haben brauchen,
   weil sie sowieso nur das erhalten, was gut für sie ist
   und was Gott für sie persönlich vorgesehen hat.
Wer mehr haben will, als ihm zusteht, wird immer Angst haben das nicht zu bekommen,
   was er sowieso nicht bekommen würde.
Wer mehr haben will, als ihm von seinen Lebensumständen her zusteht,
   kämpft gegen Gott und seine eigene Bestimmung.
Wer mehr hat, als er bekommen sollte und bewältigen kann, wird immer Angst haben,
   dass er dem nicht gewachsen ist, dass es ihm über den Kopf steigt
   dass es ihn nicht erfüllt oder dass er es verlieren wird.


Was also ist das beste Mittel gegen Sorge und Angst?

Gottvertrauen und Demut!

Das Vertrauen in Gott, dass er uns nur gibt,
   was wir verkraften können und was wir durch uns veredelt weitergeben können.

Der Mut, so zu sein wie man von Gott erschaffen wurde.

Der Mut, zu dem zu stehen, was man hat und ist.

Es ist der Mut, Gott mit dem zu dienen, was er uns ins Leben mitgegeben hat.

Es ist der Mut, nicht in Hochmut zu flüchten,
   angesichts der eigenen Schwäche und Hilflosigkeit.

 

Wer sich kennt und so annimmt, hat nichts zu verlieren,
   weder vor sich, noch vor den anderen.

Er braucht keine Angst zu haben vor Blamage, Verlust oder Entdeckung.

Niemand erwartet mehr von ihm, als er kann.

Aber er kann viel gewinnen,
   indem er sich selbst etwas zutraut und andere damit positiv überrascht.

Er kann viel gewinnen,
   wenn er locker bleibt, offen, ehrlich, vertrauensvoll und zuversichtlich.

Er kann viel gewinnen,
   wenn er sein Heidendenken ablegt, seine Höllenangst überwindet und Jesus vertraut.

 

Angst macht uns krank; Heidenangst bringt uns um.

Loslassen und Vertrauen macht uns frei und stärkt uns.

Gottvertrauen und Demut heilen uns und schenken uns neue Kraft.

 

„Weshalb macht ihr euch so viele Sorgen um eure Kleidung? Seht euch die Blumen auf den Wiesen an! 

Sie arbeiten nicht und kümmern sich auch nicht um ihre Kleidung.

Doch selbst König Salomo in seiner ganzen Herrlichkeit war lange nicht so prächtig gekleidet wie

irgendeine dieser Blumen. Wenn aber Gott sogar das Gras so schön wachsen lässt, das heute auf der

Wiese grünt und morgen vielleicht schon verbrannt wird, meint ihr, dass er euch dann vergessen würde?

Vertraut ihr Gott so wenig?


Hört also auf, voller Sorgen zu denken: Werden wir genug zu essen haben? Und was werden wir trinken?

Was sollen wir anziehen? Wollt ihr denn leben wie die Menschen, die Gott nicht kennen und sich nur mit

diesen Dingen beschäftigen? Euer Vater im Himmel weiß ganz genau, dass ihr das alles braucht. Gebt nur

Gott und seiner Sache den ersten Platz in eurem Leben, so wird er euch auch alles geben, was ihr nötig habt.

Deshalb habt keine Angst vor der Zukunft! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Lasten hat.

Gott wird auch morgen für euch sorgen.“ (Mt 6,28 – 34)