Deprecated: str_replace(): Passing null to parameter #1 ($search) of type array|string is deprecated in /www/htdocs/w0102ae4/himmelsbriefe-j4/libraries/src/User/UserHelper.php on line 565
Haus des Glaubens (Joh 14,2)

Deprecated: htmlspecialchars(): Passing null to parameter #1 ($string) of type string is deprecated in /www/htdocs/w0102ae4/himmelsbriefe-j4/layouts/chromes/html5.php on line 26

Deprecated: htmlspecialchars(): Passing null to parameter #1 ($string) of type string is deprecated in /www/htdocs/w0102ae4/himmelsbriefe-j4/layouts/chromes/html5.php on line 26

Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates

Potsdam


Haus des Glaubens
   (Joh 14,2)

 

Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen,und ich gehe jetzt hin, um dort einen Platz für

euch bereitzumachen. (Joh 14,2)

 

Hallo Du,

wir alle haben eine Wohnung, in der wir wohnen.

Bei manchen ist sie klein und bescheiden, bei anderen größer und vornehmer.

Die meisten Wohnungen befinden sich in sichtbaren Häusern aus Stein oder Holz.

Man kann darin frei herumgehen und Dinge, die sich darin befinden, benutzen und anfassen.

In unseren Wohnungen sind wir geschützt. Unser Heim ist unsere Burg.

Eintreten darf nur, wen wir herein lassen.

 

Wir leben auf der Erde und in der Natur. Wir sind ein Teil davon.

Erde und Natur sind unser Heim, unsere irdische Wohnung.

 

Unser Körper ist Wohnung für unsere Organe und Zellen, für Geist und Seele.

Unsere Sinne sind die Türen und Fenster zu unserem Inneren, zu unserem Haus.

Im Kopfzimmer wohnen Gedanken, Wünsche, Hoffnungen und Ängste, im Bauchzimmer

   flattern manchmal verliebte Schmetterlinge und manche glauben, dass das Herzzimmer

der Sitz von Empfindung, Gemüt und Gefühl ist. Und wenn wir uns nicht entscheiden

   können, wohnen gar zwei Seelen in unserer Brust.

 

Im Haus Gottes gibt es viele Wohnungen...

Das Haus Gottes ist ein besonderes Haus. Es ist ideell und doch für Gläubige real.

Es ist ein Haus, dass durch den eigenen Glauben, durch die eigene Vorstellung gebaut wird.

Es kann großartig sein. Unser Gottvertrauen ist der Baumeister.

Es ist ein Gebäude im Geist, aus den Bausteinen des biblischen Wortes

   und den dortigen Zusagen Gottes an die Menschen.

Im Haus des Glaubens ist Liebe und Leben, Wärme, Geborgenheit und Sicherheit.

Darin finden wir inneren, unabhängigen Schutz. Dort sind wir in unserer Mitte.

 

Das Haus Gottes, das Haus des Glaubens, können wir uns im Geist vorstellen

   und Gott darin begegnen, mit ihm reden, ihm zuhören, mit ihm zusammen sein.

 

Woraus wird das Haus des Glaubens gebaut?

Aus Vertrauen, Erfahrung und Überzeugung.

Es ist ein reales Gedankengebäude.

Real ist es durch innere Bilder und Glaubensbezug zum Wort Gottes.

Real wird es, wenn wir aus diesen Glaubensbildern

   und Gottes Geboten, Zusagen und Lehren leben und uns dementsprechend verhalten.

 

Das Haus des Glaubens besteht aus vielen Bausteinen.

Das Fundament meines Hauses ist: Ich glaube fest an Gott und ich stehe dazu!

Ich glaube, dass es Gott gibt und bin fest davon überzeugt, dass er uns, dich und mich, liebt.

Er ist mein und auch dein himmlischer und allmächtiger Vater.

Er hat sich mir schon so oft gezeigt, dass mein Glaube kein 'vielleicht' mehr ist,

   keine unbestimmte, wankelmütige Ahnung, sondern eine zunehmende Gewissheit.

Ich vertraue Gott in allen Lebenslagen. Er ist für mich reine Liebe und von Grund auf gut.

Er will immer das Beste für dich und mich und er will es gleichzeitig. Egoismus ist ihm fremd.

 

Der Herr ist mein Hirte, darum leide ich keinen Mangel.

Er bringt mich auf Weideplätze mit saftigem Gras

und führt mich zu Wasserstellen, an denen ich ausruhen kann.

Er stärkt und erfrischt meine Seele.

Er führt mich auf rechten Wegen und verbürgt sich dafür mit seinem Namen.

Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben,

fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn er ist bei mir! (Ps 23, 1-4)

 

Auf Gott, meinen Herrn, baue ich. Auf ihn verlasse ich mich. Mit ihm rechne ich.

Von ihm lasse ich mich gerne führen.

 

Dazu gehört, dass ich alles auf mich wirken lasse,

   alles, was mir auf meinem Lebensweg geschieht. Auch das, was mir nicht gefällt.

Alles sind Möglichkeiten, Gott zu finden und ihn in mein Haus einzuladen.

Wir brauchen Anstöße von außen, um uns zu besinnen, um vom alltäglichen Geschehen

   Abstand zu bekommen, um das Gezerre und Gerümpel in uns zu erkennen.

 

Welche Bausteine sind das?

Ich glaube, dass Gott alles erschaffen hat,

dass er auch mein himmlischer Schöpfer und Vater ist, der mich liebt, vor Bösem bewahrt,

mich führt, von Verschmutzung reinigt und zum Guten verändert und,

dass er mich seinem Sohn und meinem Vorbild Jesus Christus immer ähnlicher macht.

 

Ich glaube, dass er mich jederzeit umgibt und sogar in mir wohnt, in jeder Zelle,

   dass er im Geist fest mit mir verbunden ist

   und dass sein Wort und seine Liebe mich beeinflussen und immer mehr neu ausrichten.

 

Ich glaube, dass Gott Gnade, Licht und Liebe ist,

dass er Licht in meine dunklen Ecken bringt

   und sie mit seiner Liebe entrümpelt und neu gestaltet,

dass er sie wohnlich macht für die Menschen, die mich umgeben und denen ich begegne

   und besonders für die, die ich im Herzen trage.

 

Ich glaube, dass Gott der Grund ist, auf dem ich stehe,

der Weg ist, auf dem ich gehe und das Ziel ist, dem ich zustrebe.

Er ist meine Hoffnung und Zuversicht, mein Sehnen und meine Erfüllung.

 

Ich glaube, dass er auch mir Begabungen und Fähigkeiten gegeben hat,

   die mein Denken und Handeln leiten und mich und die Meinen ernähren,

   die anderen zur Freude gereichen und ihnen dienen sollen.

 

Ich glaube, dass er auch auf meinen Schleichwegen über mir wacht und mich

   immer wieder auf den rechten Weg zurückbringt,

dass er mir unbewusste oder bewusste Fehltritte zeigt und immer wieder vergibt

und auch immer wieder neue Chancen schafft.

 

Ich glaube, dass er uns Menschen einbindet in den Ausbau seines Glaubensreiches,

   unserer neuen Heimat, die uns so gut tut und,

dass es unsere Aufgabe ist, anderen von all dem Guten zu erzählen,

   was er an uns getan hat, damit auch sie an ihn glauben können, ihn suchen und finden.

 

Ich glaube an Jesus Christus, der mir gezeigt hat, wer und wie Gott wirklich ist

   und was er für mich tun möchte.

Ich glaube, dass die Lehren Jesu ein guter Leitfaden für meine Lebensorientierung sind,

dass sie wahr und wirksam sind, dass sie hilfreich und wegweisend sind,

dass sie mich zu innerem Frieden, Freude und Lebensglück führen.

 

Ich glaube, dass Jesus auch für mich gelebt und gelitten hat

   und auch für meine Sünden am Kreuz gestorben ist, damit ich mich, davon befreit,

   in Reue und Hoffnung, aber ohne Scham, mit bekennen, beten und bitten

   direkt an meinen himmlischen Vater wenden kann.

 

Ich glaube und habe erlebt, dass Gott mir vergibt und mich damit entlastet und erfreut

   und neuen Lebensmut schenkt.

Und auch, dass es gut und richtig ist, anderen liebevoll und verständnisvoll zu vergeben,

   damit sie entlastet und von Schuldgefühlen befreit werden

und damit auch ich selbst nicht von selbstgerechten und hochmütigen Hass- oder Rachegefühlen

   beherrscht werde.

 

Ich glaube, dass Jesus den Tod besiegt und überwunden

   und seinen Nachfolgerinnen und Nachfolgern den Weg in ein ewiges, geistliches Leben

geebnet hat, in das wir bereits zu Lebenszeiten eintreten.

Dazu gehört seine Auferstehung in unserem Geist,

   die Auferstehung seiner selbstlosen Liebe in unseren Herzen.

 

Habt ihr jenes Schriftwort nie gelesen: ›Der Stein, den die Bauleute für unbrauchbar erklärten,

ist zum Eckstein geworden. (Mk 12,10)

 

Ich glaube auch, dass sich jeder und jede für seine Taten vor Gott verantworten muss,

   für einige bereits im Diesseits, für andere dann im Jenseits.

Unrecht bleibt nicht ungesühnt. Nur wenn es ans Licht kommt und bedauernd bekannt wird,

kann es vergeben und vergessen werden.

 

Ich glaube, dass menschliches Gerechtigkeitsempfinden

   aus einem gottgegebenen Gewissen kommen, aus einem Wissen um Gut und Böse,

   und einem Hoffen auf ausgleichende Gerechtigkeit.

Jesus ist diese Gerechtigkeit, die nicht auf Rache und Bestrafung sinnt,

   sondern darauf, dass auch der Ungerechte befreit, erlöst und gewendet wird,

   zu einem wertvollen und friedfertigen Mitglied in der Familie Gottes.

 

Ich glaube auch, dass es einen Heiligen Geist gibt,

   wie es ja auch einen unheiligen Geist gibt, dem wir lange erlegenen waren.

Durch diesen Heilige Geist besteht die Verbindung mit Gott.

Er überbringt Gott unseren Dank, unsere Bitten und Gebete

   und durch ihn bewirkt Gott in uns in Liebe, Freude, Frieden und Geduld,

   Freundlichkeit, Güte und Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung.

In Zweifel erinnert er uns an das orientierende Wort

   und lässt uns Gottes helfendes Eingreifen erkennen.

Er ermutigt und kräftigt uns, lässt Gottes Liebe in uns überfließen,

   schenkt uns Hilfsbereitschaft und Erbarmen und heilt uns an Körper, Geist und Seele.

Er ermöglicht liebevolle Gemeinschaft in gegenseitiger Achtung und Wertschätzung.

 

Und wenn ich schreibe: 'Ich glaube, dass ...', dann heißt das oft auch: 'Ich weiß, dass ...',

   denn Gott hat mir vieles gezeigt und damit mein Vertrauen in ihn,

   meinen Glauben an ihn, verstärkt und mein Haus des Glaubens gefestigt.

 

Im Haus des Glauben stehen wir nicht mehr unter der Herrschaft unserer eigenen Natur,

sondern unter der Herrschaft des Geistes, da ja Gottes Geist in uns wohnt. (Röm 8,9)

 

Wer hauptsächlich an Geld, Macht oder seine eigene Fähigkeit oder Unfähigkeit glaubt,

   hat sich auch ein Haus des Glaubens gebaut.

Aus christlicher Sicht ist es ein Haus des Unglaubens,

   ein Haus der Verblendung und Selbstherrlichkeit, ein Haus der Selbstlüge.

Oft ist es ein Luftschloss, ein Kartenhaus, das leicht in sich zusammenfällt.

 

 

Weil in dir das Haus des Herrn, unseres Gottes, steht, will ich nur das Beste für

dich suchen! (Ps 122,9)

 

Eines habe ich vom Herrn erbeten, das ist mein tiefster Wunsch: alle Tage meines

Lebens im Haus des Herrn zu wohnen, um die Freundlichkeit des Herrn zu sehen

und über ihn nachzudenken - dort in seinem Heiligtum. (Ps 27,4)

 

Glücklich zu nennen sind alle, die in deinem Haus wohnen dürfen, sie werden dich

für immer preisen. (Ps 84,5)