Den Namen Gottes bekanntmachen.
Jesus betet für uns (Joh 17, 6)
Ich habe ihnen deinen Namen bekanntgemacht, und ich werde ihn bekanntmachen,
damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist, damit ich in ihnen bin.
- Einzige Absicht Jesu war, uns Gott nahe zu bringen und verständlich zu machen;
uns seine unendliche Liebe zu uns Menschen zu verdeutlichen. Er hat uns gezeigt, wie
Gott wirklich ist.
Wunder und Lehre unterstützen dieses Anliegen.
In seinem Wesen, seinem Lebensstil, seiner vollkommen ausgeglichen Persönlichkeit
und seinem tadellosen ´Charakter erkennen wir das Wesen und die Schönheit Gottes,
des Vaters.
Wenn wir Gott in einer anderen Person sehen, ob in ihren Taten, Worten oder in ihrem
ruhigen Wesen, dann erlebt unser Herz das als rein und frisch. Jedes Mal wenn wir dank
christlicher Erkenntnis durch den Geist Gottes (dem Lernen von Jesus) innerlich wachsen,
werden wir Jesus und Gott ähnlicher.
Gott dienen heißt zuerst, sein Wesen in unserem eigenen Wesen und Leben
auszudrücken! Dazu muss ich ihn kennen. - Trotz seines Todes wird Jesus den Namen Gottes durch uns, seine Jünger, auch in Zukunft
bekannt machen. Wir werden einzeln von Gott dazu berufen und durch den Heiligen Geist
dazu verwandelt. - Warum tut Jesus das? „damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist“.
damit die großartige und wunderbare Liebe Gottes (Gott ist Liebe), die wir im Wirken Jesu
erkennen, in uns zum Leben kommt und durch uns weitergegeben wird.
Gebet Jesu in anderen Worten: „Vater, du bist so voller Weisheit, Kraft und Güte, dass
Menschen dich nicht verstehen können. Ich möchte dich ihnen deshalb bekannt machen.
Ich weiß, dass du die Herzen der Menschen für mich öffnen wirst. Sie werden für mich
empfinden, wie du für mich empfindest. Sie, meine Jünger, meine Nachfolger, Menschen,
die meinen Namen tragen, sich an mir ausrichten und sich zu mir bekennen, Menschen
die du bestimmt hast mit mir als Miterbe und als deine Söhne und Töchter zu regieren,
sie werden mich lieben, wie du mich liebst, weil sie in mir dich erkennen.“
Gott möchte, dass wir ihn in Jesus erkennen. - Jesus lässt uns Gott erkennen, seine Liebe zu ihm und die Liebe des Vaters zu seinem Sohn.
Jesus möchte, dass diese Liebe auch in uns ist. Er trägt sie in uns und macht sie stark.
Er will in uns wohnen und uns göttlichen Reichtum und überfließendes Leben geben.
Wenn also Jesus sich durch uns wirkt, dann verkünden wir voller Freude und
Dankbarkeit den Namen Gottes und machen ihn anderen bekannt.
Jesus betet für seine Jünger (Joh 17, 9-19)
»Für sie bitte ich dich jetzt: nicht für die ganze Welt, sondern für die Menschen, die du mir anvertraut hast.
Denn sie gehören zu dir. Alles, was ich habe, das gehört dir, und was du hast, das gehört auch mir.
An ihnen zeigt sich meine Herrlichkeit. Ich verlasse jetzt die Welt und komme zu dir. Sie aber bleiben
zurück. Vater, du heiliger Gott, erhalte sie in der Gemeinschaft mit dir, damit sie eins sind wie wir.
Solange ich bei ihnen war, habe ich sie in der Gemeinschaft mit dir erhalten, alle, die du mir anvertraut
hast. Ich habe sie bewahrt, und keiner von ihnen ist verloren gegangen – außer dem einen, der verloren
gehen musste, damit sich die Voraussage der Heiligen Schrift erfüllte. Jetzt komme ich zu dir zurück.
Ich sage all das, solange ich noch bei ihnen in dieser Welt bin, damit meine Freude auch sie ganz erfüllt.
Ich habe ihnen deine Botschaft weitergegeben, und die Welt hasst sie deswegen, weil sie ebenso wie
ich nicht zu ihr gehören. Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt zu nehmen, aber schütze sie vor der Macht
des Bösen! 16 Sie gehören ebenso wenig zur Welt wie ich. Lass ihnen deine Wahrheit leuchten, damit sie
in immer engerer Gemeinschaft mit dir leben! Dein Wort ist die Wahrheit! 18 Wie du mich in die Welt
gesandt hast, so sende ich sie in die Welt. Für sie gebe ich mein Leben hin, damit ihr Leben ganz dir
gehört.«
Jesus betet für alle, die noch zum Glauben finden werden (Joh 17, 20-26)
»Ich bitte aber nicht nur für sie, sondern für alle, die durch ihre Worte von mir hören werden und an mich
glauben. Sie alle sollen eins sein, genauso wie du, Vater, mit mir eins bist. So wie du in mir bist und ich in
dir bin, sollen auch sie in uns fest miteinander verbunden sein. Dann wird die Welt glauben, dass du mich
gesandt hast. Deshalb habe ich ihnen auch die Herrlichkeit gegeben, die du mir anvertraut hast, damit sie
die gleiche enge Gemeinschaft haben wie wir. Ich bleibe in ihnen, und du bleibst in mir. Genauso sollen
auch sie vollkommen eins sein. Dann wird die Welt erkennen, dass du mich gesandt hast und dass du
meine Jünger liebst, wie du mich liebst. Vater, ich möchte, dass alle, die du mir gegeben hast, mit mir dort
sind, wo ich sein werde. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast. Denn du hast mich
geliebt, lange bevor die Welt geschaffen wurde. Vater, du gerechter Gott! Wenn die Welt dich auch nicht
kennt, ich kenne dich, und diese hier haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen gezeigt,
wer du bist. Das werde ich auch weiter tun, damit deine Liebe zu mir auch sie erfüllt, ja, damit ich selbst
in ihnen lebe.«

