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Das reale Unsichtbare (Röm 1,20)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Das reale Unsichtbare

 

Hallo Du,

„Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher

seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können. Deshalb kann sich niemand damit

entschuldigen, dass er von Gott nichts gewusst hat“. (Röm 1,20)

 

Menschen wollen nur glauben, was sie sehen, hören, riechen, schmecken oder befühlen können.

Sie sind geprägt durch ihre körperlichen Sinne. Sie sind eingeengt in ihrer Aufnahmefähigkeit.

Sie brauchen fassbare Beweise. Dennoch lernen sie, dass es auch etwas gibt, was man mit

den 5 Sinnen nicht erkennen kann, z.B. elektrische und magnetische Kraftfelder, elektro-

magnetische Wellen und radioaktive Strahlung. Wir können diese Phänomene nicht sehen,

aber ihre Auswirkungen erkennen. Daher sind sie für uns nur indirekt real. Interessant ist auch,

dass Menschen das ablehnen oder als suspekt bezeichnen, was sie nicht wahrnehmen und

glauben können. Ja das Gehirn filtert so etwas als unwahr-scheinlich selbständig aus.

 

Paulus weiß das und er weist daher darauf hin, dass Gott dennoch real ist und dass sich niemand

aus seiner Verantwortung vor Gott herausreden kann, weil man in der Schöpfung durchaus den

Schöpfer erkennen kann.

 

Um uns das Unsichtbare und Unverständliche verständlich zu machen, konstruieren wir im Gehirn

Vorstellungen, Bilder und Ideologien, die wir schematisch anwenden.

Wir haben keine Ahnung, worum es geht, aber wir tun so, als wüssten wir es. Ja wir gehen sogar

noch weiter. Mit unseren willkürlichen, begrenzten, menschlichen Vorstellungen, Bildern und

Ideologien versuchen wir, uns und andere zusteuern. Wir bauen z.B. einen Verhaltenskodex auf,

der uns moralisch vorschreibt, was wir zu tun und zu lassen haben und , der uns damit in eine

menschengemachte Form zwängt.

 

Doch auch das kennt Paulus und er weist in Kol 2,8-10 deutlich darauf hin.

„Lasst euch von keiner Ideologie oder irgendwelchem leeren Gerede einfangen. All das haben

sich Menschen ausgedacht; aber hinter ihren Gedanken stehen dunkle, dämonische Mächte und

nicht Christus. Nur in Christus ist Gott wirklich zu finden, denn in ihm lebt er ganz und gar.

Deshalb lebt Gott auch in euch, wenn ihr mit Christus verbunden seid. Er ist der Herr über alle

Mächte und Gewalten“.

 

Hinter menschlichen Gedanken stehen dunkle, dämonische Mächte! Das heißt doch, dass wir

Mächten und Gewalten ausgesetzt sind, die um unsere Gedanken und um uns kämpfen, die uns

für sich vereinnahmen wollen, die uns benutzen und beherrschen wollen, die ihre Vorteile haben,

wenn wir ihnen gehören.

 

„Wenn auch in der Vorstellung der Menschen sogenannte Götter im Himmel und auf der Erde

existieren - und es gibt ja tatsächlich viele Mächte und Gewalten -, so haben wir doch nur einen

Gott, den Vater, der alles erschaffen hat und vor dem wir einmal stehen werden“. (1.Kor 8,5-6)

 

Hier geht es nicht mehr um unsere Privatansichten vom Leben, sondern darum, dass wir im Spiel

übernatürlicher Mächte wie Figuren hin- und hergezerrt und aufgerieben werden.

Geschieht dieser Kampf vielleicht um unsere Lebensenergie, um uns als Multiplikatoren oder um

unsere Würde? Wir können es nur ahnen. Wichtig ist, dass Gott uns Waffen gibt, mit denen wir

diesen Kampf bestehen können.

 

„Für euch alle gilt: Werdet stark durch den Glauben an Christus und im Vertrauen auf seine Macht!

Greift zu den Waffen Gottes, damit ihr alle heimtückischen Anschläge des Teufels abwehren könnt.

Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen Mächte und Gewalten des Bösen, die über

diese gottlose Welt herrschen und im Unsichtbaren ihr unheilvolles Wesen treiben. Darum nehmt die

Waffen Gottes! Nur gut gerüstet könnt ihr den Mächten des Bösen widerstehen, wenn es zum Kampf

kommt. Rüstet euch gut für diesen Kampf! Die Wahrheit Gottes ist euer Gürtel und seine Gerechtigkeit

eure Rüstung. Marschiert mutig voran und verkündet überall, dass Gott Frieden mit uns geschlossen hat.

Verteidigt euch mit dem Schild des Glaubens, an dem die Brandpfeile des Teufels wirkungslos abprallen.

Die Gewissheit, dass euch Jesus Christus gerettet hat, ist euer Helm, der euch schützt. Und nehmt das

Wort Gottes. Es ist das Schwert, das euch der Heilige Geist gibt. Hört nie auf, zu bitten und zu beten!

Gottes Heiliger Geist wird euch dabei leiten. Bleibt wach und bereit“. (Eph 6,10-18)

 

Wir sollen wach und bereit sein gegenüber dem, was wir denken und was die Mächte mit uns machen wollen!

 

„Obwohl die Menschen Gott schon immer kannten, wollten sie ihn nicht anerkennen und ihm nicht danken.

Stattdessen beschäftigten sie sich mit belanglosen Dingen und konnten schließlich in ihrer Unvernunft

Gottes Willen nicht mehr erkennen. Sie meinten, besonders klug zu sein, und waren in Wirklichkeit die

größten Narren. Statt den ewigen Gott zu ehren, begeisterten sie sich für vergängliche Idole; abgöttisch

verehrten sie sterbliche Menschen, ja sogar alle möglichen Tiere. Deshalb hat Gott sie auch all ihren

Trieben und Leidenschaften überlassen, so dass sie sogar ihre eigenen Körper schändeten. Indem sie

die Schöpfung anbeteten und nicht den Schöpfer, haben sie Gottes Wahrheit verdreht und ihrer eigenen

Lüge geglaubt.

Aber dem Schöpfer allein gehören doch Lob und Ehre bis in alle Ewigkeit – das ist gewiss! Weil die

Menschen Gottes Wahrheit mit Füßen traten, ließ Gott sie in abscheuliche Laster fallen: Ihre Frauen

praktizierten gleichgeschlechtliche Liebe ebenso schamlos wie die Männer. Damit haben sie die natürliche

Ordnung mit einer unnatürlichen vertauscht. Wie es nicht anders sein konnte, haben sie die gerechte

Strafe für ihren Götzendienst am eigenen Leib erfahren. Gott war ihnen gleichgültig, und deshalb überließ

Gott sie schließlich der ganzen Verwerflichkeit ihres Denkens“. (Röm 1,21-28)

 

Hier wird von einer natürlichen Ordnung gesprochen, die Gott eingerichtet hat. In unserer verdrehten

Selbstherrlichkeit und Überheblichkeit setzen wir diese göttliche Ordnung für uns außer Kraft, ohne zu

ahnen, dass diese Ordnung unsere in uns gelegte Lebensgrundlage ist. Wir handeln also gegen uns

selbst und müssen dementsprechend darunter leiden. Auch darin können wir die Realität Gottes erkennen,

der uns im Leid zur Umkehr ruft. Und für diese Umkehr, die Bereitschaft ihn anzunehmen, ihn zu achten

und ihm zu danken, gibt er uns Jesus Christus. Ja, er schenkt uns sogar die Voraussetzung, mit ihm ins

Gespräch zu kommen.

Er schenkt uns durch Jesus die Vergebung unseres lästerlichen Verhaltens und unserer Abkehr von ihm.

Er schenkt uns dafür seine Liebe, Kraft und Begleitung. Wir müssen es nur freiwillig und von ganzem

Herzen annehmen wollen. Wir müssen für ihn bereit sein und ihn für real halten. Er möchte, dass wir uns

eindeutig für ihn und gegen das Böse entscheiden. Er möchte, dass wir unserer Bestimmung folgen und

die göttliche Ordnung einhalten, denn das ist gut und gesund für uns.

 

„Denn da bin ich ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges

noch Zukünftiges, noch irgendwelche Gewalten, weder Himmel noch Hölle oder sonst irgend etwas können

uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, bewiesen hat“. (Röm 8,38)

 

Jesus hat für uns die bösen Mächte und Gewalten besiegt und überwunden. Er hat sie für alle Menschen

entmachtet, die seinem Vorbild folgen und die sich in die himmlische Ordnung wieder einfügen. Wir

machen uns gerne selbst zu unabhängigen Entscheidern. Wir wollen uns von niemandem reinreden lassen.

Wir glauben alles selbst tun und damit auch verantworten zu müssen. Wir halten uns selbst für Gott - und

überfordern uns damit maßlos.

 

„Ihn, den Gott unseres Herrn Jesus Christus, den Vater, dem alle Herrlichkeit gehört, bitte ich darum,

euch Weisheit zu geben, dass ihr ihn immer besser erkennt und er euch zeigt, was sein Wille ist.

Er öffne euch die Augen, damit ihr seht, wozu ihr berufen seid, worauf ihr hoffen könnt und welch

unvorstellbar reiches Erbe auf alle wartet, die an Christus glauben. Ihr sollt erfahren, wie unermesslich

groß die Kraft ist, mit der Gott in uns, den Glaubenden, wirkt. Ist es doch dieselbe Kraft, mit der er

Christus von den Toten auferweckte und ihm den Ehrenplatz zu seiner Rechten gab! Damit hat Gott

ihn zum Herrscher eingesetzt über alle Mächte und Gewalten, über alle Kräfte und Herrschaften dieser

und der zukünftigen Welt. Alles ist ihm unterstellt. Er, der über alles herrscht, ist auch das Haupt seiner

Gemeinde. Und diese Gemeinde ist sein Leib, der von Christus, dem Schöpfer und Vollender aller Dinge,

erfüllt ist“. (Eph 1:17-23)

 

Die an Christus glauben, sollen erfahren, wie groß die unermessliche Kraft ist, mit der Gott in uns wirkt.

Sie sollen diese Kraft am eigenen Leibe erfahren. Sie sollen erkennen was Gott für sie tut und wie er es tut,

denn, sie sollen ihm danken. Im Dank liegen nämlich die Demut, der Mut, sich unter Gott zu stellen,

das Gottvertrauen, das Vertrauen in seine liebende, verlässliche Führung und die Freude über das nunmehr

gelingende Leben.

 

Gott ist zwar unsichtbar, doch er zeigt sich, wenn wir bereit sind, ihn, den Unsichtbaren, für wirklich und

gegenwärtig zu halten. Er beschenkt uns überreichlich, wenn wir nach seinem Schöpferwillen und aus

seiner Kraft leben. Durch Jesus beauftragt er uns als Glaubende, uns für ihn einzusetzen und ihn den

Menschen bekannt zu machen, die ihn und seine Liebe noch nicht kennen.

 

„Dann sagte er (Jesus) zu ihnen: «Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die

Heilsbotschaft. Denn wer glaubt und sich taufen lässt, der wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt,

der wird verurteilt werden. Die Glaubenden aber werde ich durch folgende Zeichen bestätigen:

In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben und in neuen Sprachen reden. Gefährliche

Schlangen und tödliches Gift werden ihnen nicht schaden. Den Kranken werden sie die Hände auflegen

und sie heilen“. (Mk 16,15-18)

 

Egal, was mein Kopf mir sagt oder was er glaubt zu wissen. Im Herzen bin ich mir ganz sicher:

Jesus lebt in mir, wirkt an mir und durch mich und hat mich von fremden Mächten befreit.