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Herzensschönheit (1.Petr 3,4)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Herzensschönheit
   (1.Petr 3,4)                  

 

Eure Schönheit soll von innen kommen! Schmückt euch mit Unvergänglichem wie

Freundlichkeit und Güte. Das gefällt Gott. (1.Petr 3,4)

 

Hallo Du,

es gibt Menschen, die sind äußerlich nichts Besonderes, dennoch strahlen sie eine

angenehme innere Schönheit aus, die sich in ihrem Wesen ausdrückt, in ihrer

individuellen, positiven Art, etwas zu sehen, auf etwas einzugehen, mit etwas

umzugehen.

 

Ihr Charakter, die Gesamtheit ihrer geistig-seelischen Eigenschaften, ist geprägt

von Ruhe, Milde, Herzensgüte, Sanftheit und Ausgeglichenheit.

Ihre Natur ist durchdrungen von Freundlichkeit, Herzlichkeit, Friedfertigkeit und

Aufrichtigkeit. Ihr Gemüt zeigt sich sanft, mild und warm, geduldig, ruhig und

beherrscht, herzlich, gutherzig und herzensgut.

Sie sind abwartend, gutmütig und nachsichtig, anmutige und prachtvolle Wesen

voller Wohlwollen, Offenheit und Entgegenkommen, anziehend und äußerst

sympathisch. Sie sind wahre Schönheiten.

 

Wenn ich heute so jemanden sehe, geht mir das Herz auf. Voller Freude schlägt

es höher, ist bewegt und begeistert und fließt über. Ich kann nicht anders, als

davon zu schreiben.

 

Mein Großvater war so ein Mensch. Er hieß zwar Ernst, er konnte aber auch sehr

humorvoll sein. Zwei Weltkriege mit Not und Leid und Trauer prägten ihn.

Wie konnte er nur trotzdem so sein? Wahrscheinlich war er gerade deswegen so.

Wenn die Härte des Schicksals zuschlägt, droht sie, den Lebensmut zu vernichtet.

Man hat dann nur zwei echte Entscheidungsvarianten: Entweder man wählt das

vergiftende Selbstmitleid und verbittert darin oder man entscheidet sich für das

Schöne, Wahre und Gute, für das Leben spendende und Leben erhaltende, für

das mitmenschlich Tragende, das Fördernde und Zukunft bauende.

 

Mein Großvater hat für sich, für seine Familie und auch für mich gut gewählt.

Er hat mir durch sein Wesen viel gezeigt und mitgegeben. Er hat an mich geglaubt

und mir Beispiel gegeben. Mit seinem veränderten Wesen hat er bewiesen, dass

durch Hoffnung Neues, Besseres, Unvergängliches entstehen kann, gerade, wenn

Altes zerbricht.

 

Wie konnte er das schaffen? Er war ein gläubiger Mensch. Sein Glaube gab ihm

Orientierungshilfe, Halt, Hoffnung und Kraft. Er formte seinen Charakter. Er

überwand seine inneren Mauern und veränderte ihn zu einem anderen

Menschen. Er öffnete seinen Geist für die Werte Gottes, die Früchte seines

Heiligen Geistes, für pragmatische Liebe und friedfertige Herzensgüte. Sein Glaube

und Gottes Geist ließen in ihm Bodenständigkeit, Ehrlichkeit, Reinheit und

Hilfsbereitschaft wachsen.

 

An Gott gerichtet habe ich in Anlehnung an Freiherr von Eichendorff gedichtet:

 

 


Ermutigung

Du bist's, der uns erbauet,

aus Trauer oder Schmerz,

der liebend uns anschauet,

gibt ein gereinigt Herz!

 

Dank des Vorbildes vom Opa und der Güte Gottes bin ich auf einem guten Weg.

Das schönste Kompliment machte mir einmal eine junge Frau, die in einem

Bibelkurs ständig neben mir sitzen wollte und mir dazu erklärte, ich hätte eine so

ruhige und angenehme Ausstrahlung.

 

Gott sei Dank für diesen Opa und diese Frau. Gott sei Dank für die Veränderungen

zum Guten, die Gott uns allen zusagt, wenn wir sein Wort beachten.

 

Amen.