die wir im Glauben festhalten (Hebr 4,3)
Hallo Du,
viele Menschen kennen Gott nicht
und sie haben daher noch nie erlebt, was er uns zu geben vermag.
Auf der Suche nach ihrem Lebensglück sind und bleiben sie
unruhig, unsicher, ängstlich und zweifelnd.
Viele aber haben bereits von Gott gehört oder über ihn gelesen
und doch sind sie nicht richtig mit ihm verbunden,
auch sie werden von Sorgen, Ängsten, Unruhe und Zweifeln geplagt.
Deshalb müssen wir alles daran setzen, um das Ziel nicht zu verfehlen,
solange Gottes Zusage (an uns) noch nicht erfüllt ist, (nämlich die,)
uns seine Ruhe und seinen vollkommenen Frieden zu schenken. (Hebr 4,1)
Die Bibel sagt uns auch, wie uns dieses Geschenk
(und auch alle anderen Versprechungen und Verheißungen Gottes)
zuteil werden.
Doch wir, die wir im Glauben (an den Zusagen in Gottes Wort) festhalten
(und danach handeln), werden in sein Reich des Friedens kommen. (Hebr 4,3)
Wenn wir im Glauben an Gottes Zusagen festhalten,
wenn wir glauben, dass Gott hält, was er verspricht,
wenn wir für möglich halten, dass er kann und tut, was er zusagt,
dann wird es uns.
Meistens langsam, in einer prozessualen Entwicklung,
manchmal durch Erkenntnis oder Erleuchtung schnell und sprunghaft.
Wer lange in die falsche Richtung gegangen ist,
braucht zunächst einen Hinweis darauf, dass es die falsche Richtung ist
und nur wenn er dann auch tatsächlich umkehrt,
kann er in die richtige Richtung gehen und zum Ziel gelangen.
Gott glauben heißt, seine Hinweise ernst nehmen und befolgen;
darauf zu vertrauen, dass das, was er uns zusagt, für uns gut und richtig ist.
Doch viele Menschen wollen Gott gar nicht glauben.
Sie wollen ihren Lebensstil nicht ändern,
ihre vermeintlichen Freiheiten nicht aufgeben
und ihre Unabhängigkeit bewahren.
Viele sind ungeduldig und wollen nicht warten, bis Gott (sichtbar) an ihnen wirkt.
Sie helfen sich lieber selbst und merken nicht,
dass sie sich dabei noch mehr verrennen.
Betet (und bittet) aber in großer Zuversicht, und zweifelt nicht;
denn wer zweifelt, gleicht den Wellen im Meer, die vom Sturm hin- und
hergetrieben werden. Ein solcher Mensch kann nicht erwarten,
dass Gott ihm etwas gibt. (Jak 1,6-7)
Selbst wenn uns die Erfüllung von Gottes Versprechen ganz und gar
unmöglich erscheint, heißt das nicht, dass es für Gott unmöglich ist.
Alles was er uns verspricht, ist gut für uns
und alles was gut für uns ist, lässt er Wirklichkeit werden,
wenn wir es denn auch wollen und zulassen..
In großer Zuversicht,
in festem Vertrauen auf das von Gott zu erwartende Gute,
in ruhigem, gelassenem, heiterem und unerschütterliche Glauben,
im Festhalten an Gottes Zusagen,
im ‚Sich blind verlassen auf Gott’,
in vertrauensvoller Beziehung mit Gott,
ohne eigenes, kräftezehrendes Bemühen und Abmühen,
verschwinden unsere Zweifel, Sorgen, Ängste und Nöte
und wir fühlen uns in Gottes Ruhe
und in seinem vollkommenen Frieden geborgen und sicher.
Wir sind uns seines Wohlwollens und seiner Liebe, Gnade und Güte gewiss.
Nur im festen Vertrauen auf Gott öffnen wir den Kanal,
durch den er an uns wirken kann.
Glaube ist die Telefonnummer,
mit der wir mit ihm verbunden werden.
Entscheidend ist, wie wir Gott zuhören und ob wir auf ihn hören,
ob wir seine Worte bereitwillig und aufrichtig annehmen und uns daran ausrichten.
In Lk 11,28 sagt Jesus: „Wirklich glücklich sind die Menschen,
die Gottes Wort hören und danach leben.“
Immer wieder danken wir Gott dafür, dass ihr die Botschaft, die wir brachten,
nicht als Menschenwort aufgenommen und verstanden habt, sondern als das,
was es ja tatsächlich (auch) ist, als Gottes Wort. Dieses Wort verändert
jeden, der daran glaubt. (1.Thess 2,13)
Dieser Glaube ist die Kraft, die in uns wirkt.
Im Glauben und daran Festhalten, lassen wir zu, dass es werden kann.
Unser Glaube ermöglicht, dass wird, was noch nicht ist!

