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Buch: Der Du in mir

 

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meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Gottesfurcht (Ps 128,1)

 

Wohl dem, der den HERRN fürchtet und auf seinen Wegen geht! (Ps 128,1)

 

Hallo Du,

gottesfürchtig, von Ehrfurcht für Gott erfüllt, andächtig und gläubig,

knie ich vor Gott in der Erkenntnis,

dass ich ohne seine Gnade und immerwährende Hilfe nicht sein kann.

 

Ehrfürchtig verharre ich in Schweigen und hoffe auf sein Wort.

Ehrfürchtig höre ich die Worte und Lehren Jesu und erkenne Gottes Geist in ihm.

Ehrfürchtig richte ich mein Leben an ihm aus; an meinem Herrn und Vorbild.

 

Das tue ich nicht aus Furcht, aus Angst oder aus kriecherischer Hörigkeit,

sondern aus Hochachtung vor ihm, aus Respekt vor seiner Würde, Güte und Liebe,

aus Dank für seine Gunst, seine Bewahrung und Führung.

Er ist erhaben über meine Sorgen und Ängste, meine Zweifel und Schwächen, meine

Hilflosigkeit und Ohnmacht, denn er ist der Schöpfer des Himmels und der Erde, des

Universums und von mir.

 

Er achtet seine Schöpfung, er liebt und erhält sie und er ist darin treu und zuverlässig.

Er weiß, wie was wann und wo zusammenhängt und weshalb und warum etwas zu geschehen

hat.

Er teilt jedem, jeder und allem seine ganz individuelle Aufgabe im jeweiligen Wirkungsrahmen

zu. Das ist unsere Bestimmung, unser Weg und Ziel, unser Lebenssinn, unser Anteil am ewigen

Zeitgeschehen, in seinem Plan.

 

Indem ich Gott erkenne und ernst nehme, ihn achte und ehre , mit ihm rede und mich auf ihn

verlasse, in seiner Nähe und Liebe lebe, bin ich gottesfürchtig, von Ehrfurcht und Dankbarkeit

durchdrungen, von Zuneigung zu ihm und Liebe für ihn erfüllt, bereit auf seinen Wegen zu

gehen.

 

Ich erkenne die Weisheit des einen, unsichtbaren Gottes in seinem sichtbaren Handeln und

Wirken, in Jesus Christus sowie die Blindheit und Torheit der Menschen, die sich nicht nach ihm

richten, die nichts von ihm wissen wollen, die ihn missachten, verleugnen und ignorieren. Das

kann nur böse enden.

 

Ohne ihn ist alles nichts! In seiner Souveränität und Unabhängigkeit, in seiner Autorität, seinem

Einfluss, seinem Willen und seinem Ansehen, in seiner Weisheit, Übersicht und Fügung erkenne

ich ihn, den Allumfassenden, den Allesverbindenden, den allmächtigen Gott und Schöpfer,

unseren himmlischen Vater, und seinen Sohn und seinen Geist.

 

Er kennt dich und mich ganz genau, durch und durch. Nichts ist ihm verborgen. Deshalb kann

ich ihm gegenüber auch völlig ehrlich sein, ihm meine Hilflosigkeit und Beschränktheit

eingestehen und ihn immer wieder um seine Hilfe und Führung und Klärung und Unterstützung

bitten.

 

Vor ihm werde ich immer ein bittender Bettler sein, ein nach seiner Liebe hungriges Kind. Weil

er mich liebt, bete ich ihn an und ich glaube seinem Urteil über mich, seiner

Bestandsaufnahme, seinem mich messen an seinem Wort und Maßstab. Da kann ich nur

hilfsbedürftig sein.

 

Und indem ich lerne, meinen kleinkarierter Ärger und meine unüberwindlichen Schwierigkeiten

mit seinen Augen zu sehen, werden sie klein und überwindbar.

 

Besonders wenn mir seine Mitwirkung und Führung in meinem Leben deutlich wird, erleichtert

und befreit und erfreut mich das. Sein Wille geschehe!

Es gibt jemanden der über mich wacht, der mich führt und der meinem Leben Sinn gibt. Es gibt

jemanden, der nur das Beste für mich will und tut. Es gibt jemanden, der mein bisheriges,

eingeengtes und vielleicht auch verqueres Denken auf den Kopf stellt, der mich erneuert und

mich mit sich und seinem Geist verbindet und weitet. Es gibt jemanden, der den Weg kennt,

dem ich mich anvertrauen kann und mit dem ich vertrauensvoll seinen Weg gehe. Es ist Jesus.

Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Durch ihn erhält unser Leben Erfüllung. Sein Wille

und meine Nachfolge sind mir wichtiger als alles andere. Er ist der Herr über mein Leben. Er ist

mein Vorbild und Maßstab, mein und dein Gott.

 

Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben

Sohnes, in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden. (Kol 1,13-14;L)