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Gottes Wort in Bedrängnis (1. Chr 22,13)

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Buch: Der Du in mir

 

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meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Gottes Wort in Bedrängnis   (1. Chr 22,13)

 

Sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht und lass dich nicht erschrecken! (1. Chr 22,13)

 

Hallo Du,

seit geraumer Zeit werde ich meines Lebens nicht mehr froh. Ein Feind bedrängt mich. Er verdreht die die Wahrheit

und tritt sie mit Füßen. Er greift mich unentwegt an, will mich zum Lügner stempeln und ins Böse ziehen. Raffiniert

streut er Gift unter denen, die mich lieben, um sie gegen mich aufzubringen. Immer wieder bitte ich Gott, mich

davon zu befreien, doch ich sehe kein Ende.

 

Nun spricht mich obige Wochenlosung an, doch ich verstehe sie nicht recht. Was will sie mir sagen? Herr, verbinde

meinen Geist mit deinem und leite ihn durch diesen Text in Erkenntnis und Weisheit.

 

Bedrängnis?

Herr, werde ich bedrängt weil du mir etwas zeigen willst, was ich noch nicht verstehe? Bist du so hartnäckig, um

mich zu einem bestimmten Handeln zu bewegen? Belästigst, nervst, peinigst, piesackst und plagst du mich, um mich

irgendwohin zu bewegen? Das kann nicht sein, denn du bist ein liebender und barmherziger Gott und quälst deine

Kinder nicht. Du kennst viele Wege, ihnen deinen Weg und dein Wollen zu zeigen. Und wenn sie es auf die eine Art

nicht verstehen, dann wählst du eine andere. Auch kannst du einen erklärenden Engel schicken oder mir im Traum

mit deinem Wort begegnen.

 

Ja, ich werde in quälender Weise belastet. Ängste und Sorgen betrüben mein Fühlen und meine Gedanken.

Verleumdungen verfolgen mich, setzen mir zu und lassen mich nicht zur Ruhe kommen. Nur Satan kann so grausam

sein. Nur er treibt solch ein böses Spiel. Nur er quält Gottes Kinder so, um sie von ihm abzubringen. Doch Gottes

Wort hält mich immer wieder aufs Neue.

 

Der Psalm 23 tröstet mich in meiner Not, in der es zurzeit an Zuversicht und Erfrischung und Freude fehlt.

Am HERRN halte ich fest. Nur er kann mir helfen.

 

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele.

Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

 

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück;

denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

 

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.

Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,

und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

 

Ja Herr, zu dir gibt es keine Alternative. Ich bleibe in deinem Haus. Bitte helfe meinem Verstand und meinem Fühlen,

deine Güte und Barmherzigkeit auch in der Not zu erkennen, damit ich mich im finsteren Tal nicht fürchte. Erquicke

wieder meine Seele auf grüner Aue und an frischem Wasser, im Kreise von Menschen, die zu mir halten und mir

beistehen. Halte mich auf deiner Straße, damit ich dir Ehre geben kann.

 

Was will der Wochenspruch mir sagen?

Sei getrost! Was bedeutet das?

Gott sagt damit: Sei vertrauensvoll, ruhig und furchtlos. Du bist nicht alleine.

Du kannst glauben, ja dich fest darauf verlassen, dass ich dir beistehe, dich segne und dein Haupt salbe. Deine

Not trübt dir die Sicht, doch sei dir sicher: Ich bin da. Habe keine Bedenken!

 

Sei unverzagt! Was bedeutet das?

Gott sagt damit: Sei in deiner schwierigen Situation zuversichtlich und unerschrocken. Gehe beherzt an die Aufgabe,

Jesus auch in dieser Situation zu bekennen. Stehe couragiert zu Anstand und Ehrlichkeit. Kämpfe mutig, tapfer und

unerschrocken den guten Kampf des Glaubens. Meiner Rüstung wird dich beschützen. Jage nach Gerechtigkeit,

Frömmigkeit, Glauben, Liebe, Geduld und Sanftmut! Bekenne dich zum Guten und verhalte dich entsprechend. Halte

dich auch weiterhin eng an Jesus Christus, den Erlöser und Erretter.

 

Fürchte dich nicht! Was bedeutet das?

Gott sagt damit: Ängstige und sorge dich nicht. Ahne nicht das Unangenehme und befürchte nicht das Schlimmste.

Lasse dir nicht gruseln und schrecke nicht zurück. Sei nicht bange und mache dir keine Gedanken. Furcht, Angst und

Sorgen lähmen. Sie verhindern Lebensfreude und Dankbarkeit. Sie betrüben das Herz und rauben den Mut und die

Kraft. Sie vergiften, quälen und machen krank. Sie ziehen dich aus meinem Segen und verbittern dich.

 

Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit

Strafe. Gott (aber) ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. (1.Joh 4,18+16b)

 

Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?

Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen? (Ps 27,1)

 

Fürchte dich nicht, ich bin bei dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte

dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. (Jes 41, 10)

 

Lass dich nicht erschrecken! Was bedeutet das?

Gott sagt damit: Habe Gottvertrauen. Ich bin bei dir! Gerate nicht in Panik und werde nicht kopflos. Nichts ist so

schlimm, wie es scheint. Fahre nicht auf, zucke nicht zusammen und erstarre nicht vor Schreck! Lasse dich nicht

alarmieren, aufscheuchen, ängstigen, entsetzen oder in Angst versetzen. Bleibe besonnen und ruhig. Bleibe bei mir

und in meinem Geist.

Wer dich erschrecken will, möchte dich aus meinem Schutz reißen, um dir Böses zu tun. Ich aber liebe dich! Ich bin

dein Herr, dein Schöpfer, dein himmlischer Vater, dein Gott und du bist mein auf ewig! Ich habe dich zu mir gerufen

und stehe zu dir! Wer könnte schon etwas gegen dich erreichen, wenn ich für dich bin?