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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Den Geist fließen lassen

 

Hallo Du,

wenn ich kreativ arbeite

ist es schon ein gewaltiger Unterschied,

ob ich mit meinem Verstand aktiv und umständlich denke

oder ob das Wissen und Können einfach aus mir herausfließen.

Ersteres ist anstrengend, ermüdend und bruchstückhaft,

   das Zweite ist genial, beglückend, einfach und erfrischend.

 

Wenn die Ergebnisse aus mir herausfließen,

   ohne vorher Fragen gestellt und beantwortet zu haben,

wenn sie aus meinem Unbewussten,

   aus meinem verborgenen, wissenden Geist herauskommen,

dann denke ich nicht,

   sondern die Gedanken und Ideen sind einfach da,

   schnell, flüssig, verständlich, präzise und zutreffend.

 

Am Anfang steht eine Initialzündung,

   eine Idee oder Inspiration, die mich aktiviert,

   an der sich alles weitere aufhängt, ausrichtet und entwickelt.

Oft spüre ich, dass etwas in mir reift,

   bis es irgendwann nach außen drängt

   und geboren werden möchte.

 

Wenn es dann so weit ist,

muss ich nur die Tore öffnen.

Ich muss mir Zeit dafür nehmen,

  mich sofort öffnen, 

  mich ‚auf das ‚Fließen lassen’ konzentrieren,

es dann fließen lassen und dabei schriftlich festhalten,

   sonst wird es vergessen.

 

Wenn ich z.B. ein Gedicht schreibe,

habe ich als Eingebung eine oder zwei Zeilen.

Damit habe ich ein Versmaß und einen Rhythmus,

in dem sich alles schnell weiterentwickelt.

Ich habe nur wenig.

Ich weiß nicht wie es weitergeht und auch nicht,

ob und was dabei herauskommen wird.

Ich beginne einfach, der Rest wird sich finden.

Ich vertraue darauf, dass es etwas wird.

Es ist immer etwas geworden.

Und nun entzündet sich das eine am anderen.

Aus der Inspiration wird eine Inspirationskette,

die Gedanken ordnen sich und fügen sich ein.

Ohne mein aktives Zutun wächst es zusammen.

Das Gedicht wird anmutig, rund, sinnvoll und schön.

 

So ist das immer.

Ich muss nicht verstehen, wie das geschieht

   und auch nicht, was ich gerade aufschreibe,

   es hat seinen Sinn, oft einen tieferen Sinn,

   wie ich hinterher immer wieder feststelle.

Ich kann anschließend oft nicht glauben,

   dass ich das geschrieben habe, doch ich weiß es ja:

Es war sonst keiner da, außer mir -

   und meinem Geist, der aus mir gesprochen hat.

 

Und wenn es beim Fließen mal staut,

   nur die Ruhe bewahren, ganz gelassen bleiben,

   nur nicht aufregen,

   nur nicht anfangen zu denken und zu konstruieren,

   denn dann verkrampft es sich und vergeht.

 

Einfach neu öffnen, einfach in sich hören,

einfach an der letzten Inspiration anknüpfen,

es einfach kommen und wieder neu fließen lassen,

   bis es wieder da ist, bis es wieder rund läuft,

dabei unkritisch sein und alles akzeptieren,

alles aufschreiben,

sich Schritt für Schritt vom Geist führen lassen,

nicht beirren oder ablenken lassen,

dranbleiben, bis es sich selbst abschließt und beendet,

bis es schwarz auf weiß festgehalten ist und geboren wurde.

 

Ändern? Das ist meist nicht nötig.

Nur korrigieren, weil das Herausfließen schneller ist,

als das handschriftliche Mitschreiben und Rechtschreiben.

So ist es auch beim Reden.

Das, was mich begeistert, fließt ohne Hemmung aus mir heraus.