Deprecated: str_replace(): Passing null to parameter #1 ($search) of type array|string is deprecated in /www/htdocs/w0102ae4/himmelsbriefe-j4/libraries/src/User/UserHelper.php on line 565
Den Geist mehren

Deprecated: htmlspecialchars(): Passing null to parameter #1 ($string) of type string is deprecated in /www/htdocs/w0102ae4/himmelsbriefe-j4/layouts/chromes/html5.php on line 26

Deprecated: htmlspecialchars(): Passing null to parameter #1 ($string) of type string is deprecated in /www/htdocs/w0102ae4/himmelsbriefe-j4/layouts/chromes/html5.php on line 26

Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates

 

Den Geist mehren

 

Hallo Du,

schon früh wird uns beigebracht,

dass wir stark sein

   und dafür fleißig lernen müssen;

je mehr, desto besser.

 

Und also lernen wir,

von unseren Eltern und Verwandten,

von unseren Freunden und Freundinnen,

von Bekannten und Fremden,

in der Schule und im Leben.

 

Wir lernen und lernen;

wir vermehren unser theoretisches Wissen

   und lernen, unseren Verstand zu gebrauchen.

Wir lernen denken.

Wir werden kopf- und willensstark

   und leben schließlich im Kopf

   und aus dem Kopf heraus.

Unser Verstand dominiert, bestimmt und lenkt uns.

 

Die Wortbedeutungen

   von Verstand und Geist vermischen sich.

Der menschliche Geist wird definiert

   als geistige Eigenschaft

   und intellektuellen Begabungen, 

   als denkendes Bewusstsein

   und Fähigkeit, zu denken.

 

„Benutze Deinen Geist!“

wird häufig gleichgesetzt mit

„Benutze Deinen Verstand!“,

doch zwischen Geist und Verstand

   besteht ein himmelweiter Unterschied.

Wir können unseren Geist anstrengen

   und unseren Scharfsinn bemühen

und benutzen doch nur unseren Verstand.

 

Verstand kommt von verstehen,

   und verstehen kann ich nur,

was mir verständlich ist oder wird,

was mir gut und zusammenhängend erklärt wird,

was ich logisch ableiten und nachvollziehen kann

oder was mir das Leben als Zusammenhang gezeigt hat.

 

Der Geist aber ist viel mehr!

Ihm kann man nicht verstehen,

   denn er ist viel zu komplex.

Er ist Unterbewusstsein und Bewusstheit,

Wesen und Haltung,

Denkart und Denkweise,

Einstellung und Gesinnung,

Erfahrung und Charakter

und letztlich auch Verstand und Bildung.

Er ist

   die abstrakte Verbindung,

   der kreative Sprung,

   Erklärung und Gehalt.

 

Er ist das, was alles verbindet,

das, was gemeint, aber nicht gesagt ist,

das, was mich göttlich füllt und erfüllt,

das, was mich ausmacht.

Er ist die Summe meines

   Ursprungs, Wesens und Seins.

Mein Wissen und mein Verstand

   sind nur ein kleiner Teil davon.

Es ist nicht der Verstand, der uns ausmacht,

   sondern der Geist in dem wir leben,

   von dem wir uns leiten lassen.

 

Unser Wunsch und unser Trachten ist es,

den Geist in uns zu mehren,

nicht,

ihn durch Wissen und Klugheit zu vermehren,

sondern unseren Verstand so weit zurückzunehmen,

damit unser göttliches Wesen,

   der heilige und verbindende Geist,

   zur Geltung und Bestimmung kommt.

 

Es ist wie mit dem Wort.

Das Wort ist nur Träger des Sinns,

   der darin enthalten ist;

es ist Träger des Geistes,

   des Gehaltes und der Bedeutung,

   die darin verborgen sind

   und die wir mit unserer Phantasie

      und Vorstellungskraft beleben,

es ist aber nicht der Geist selbst.

 

Den eigenen Geist kann ich nicht vermehren,

er mehrt sich von alleine,

indem ich ihn zulasse und wirken lasse,

indem ich den Geist anderer

   nicht ausschließe, sondern daran teilhabe,

indem ich meinen Geist mit dem von anderen verbinde

   und mit ihnen im Geiste zusammenwachse,

indem wir unsere Fähigkeiten ergänzen

   und an einem gemeinsamen Ziel zur Geltung bringen,

indem wir im gleichen Geist

   denken, fühlen, handeln und wirken.

 

Dann werden Einfall und Eingebung,

   Gedanke und Idee zur Inspiration,

   zum göttlichen, schöpferischen, genialen Funken.

Dann ist Gott Geist und wirkt durch uns.